Mit Ethereum in die Zukunft | Canadian Hackathon

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Mit Ethereum in die Zukunft

Ein Hackathon klingt wie etwas, das in einem stillgelegten Lager von einem Haufen Nerds veranstaltet wird. Und um dem Klischee gerecht zu werden: Sie versuchen, staatliche Websites zu hacken.

In Wirklichkeit ist es das genaue Gegenteil: Ein Treffen von Whitehats und Industrieexperten, die ihr Wissen teilen und Innovationen in aktuellen Netzwerken vorantreiben. Und während eines Ethereum-Hackathons am Wochenende in Toronto, Kanada, wurden einige interessante Entwicklungen vorgestellt.

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Kontinuierliche Ethereum-Innovationen

Es mangelt Ethereum nicht an Kritikern und Ethereum ist mehr als nur einmal Opfer des bekannten FUDs geworden. Aber unter dem Strich arbeiten mehr Entwickler am Ethereum-Netzwerk als an jedem anderen Blockchain-Projekt. Und das hat es zu der weltweiten Plattform für dApps und Smart Contracts gemacht.

Die klügsten Köpfe auf dem Gebiet der Kryptowährungen schlossen sich am Wochenende mit über 500 Hacker aus der ganzen Welt zusammen, um an Ethereum-basierten dApps zu arbeiten. Die ETHWaterloo-Veranstaltung in Toronto wird von ETHGlobal organisiert und findet seit 2017 statt.

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Am Wochenende wurden über 65 Projekte vorgestellt, wodurch sich die Gesamtzahl der fertigen Hackathon-Projekte auf 1.000 erhöht. Und es wurden natürlich auch einige Innovationspreise übergeben. Übrigens: Die berühmteste dApp, die jemals aus dem Hackathon hervorging, war “CryptoKitties”, die das Ethereum-Netzwerk Ende 2017 etwas überforderte bzw. mit überforderte.

Ein aktueller Beitrag von Camila Russo’s “The Defiant” gibt einen tieferen Einblick in einige der Entwicklungen, die bei diesem Event auf dem Ethereum-Netzwerk entwickelt wurden. Frühere Kooperationen konzentrierten sich vor allem auf DeFi (Decentralized Finance) – das in diesem Jahr ein enormes Wachstum verzeichnet. Aber bei dieser Veranstaltung lag die Aufmerksamkeit auf Smart Wallets, Messaging und Gaming.

Die Veranstaltung brachte fünf Gewinner hervor. Das erste Gewinner-Konzept verwandelt Google Sheets in einen Ethereum-Wallet. Dieses Konzept mit dem Namen “Sheetcoin” (nicht unbedingt ein vorteilhafter Name) ermöglicht es den Benutzern, ERC-20-Token an ein Gmail-Konto zu senden. Im Wesentlichen wurde eine Google Sheets-Sidechain an das Ethereum-Netzwerk gehängt. Das erleichtert dem Endnutzer die Bedienung – und genau das ist es, worauf es ankommt.

Ein weiteres Projekt nutzte Ethereum, um Ping-Anrufe, SIM-Swapping und den Verkauf personenbezogener Daten von Telekommunikationsanbietern zu verhindern. Eth P2P VOIP nutzt ein tokenbasiertes System, das es den Nutzern ermöglicht, Anrufe zuzulassen oder zu blockieren. Der Anrufer muss dann einen festgesetzten Geldbetrag zahlen, wenn er nicht auf der Whitelist steht.

Außerdem wurde ein DeFi Custody Wallet entwickelt, der via Metamask mit jeder dApp interagieren kann. Falls dieser Wallet weiterentwickelt wird, könnte er dazu beitragen, DeFi zu vereinfachen und die Akzeptanz zu beschleunigen.

Eine weitere MetaMask-basierte dApp namens Connexion ermöglicht es Benutzern, Sofortnachrichten mit ihren ENS-Namen (Ethereum-basierte Domainnamen) zu senden. Nachrichten können direkt auf der Blockchain gesendet und empfangen werden, ohne dass Drittanbieter-Apps benötigt werden, die unzählige Daten verarbeiten – wie z.B. der Facebook Messenger, Microsoft Skype oder Apple’s Facetime.

Textnachweis: newsbtc

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.