Bitcoin versucht sich erneut an $60k – doch gelingt der Anstieg diesmal?

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Nach dem bitteren Absturz letzte Woche demonstriert Bitcoin nun wieder gewisse Stärke. Gelingt der Push über die kritische $60k-Marke?

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Bitcoin steigt – doch wie lange?

Die Nachricht über das Auftauchen einer neuen Corona-Variante namens Omicron brachte letzte Woche zwar auch den Bitcoin-Kurs ins Straucheln. Nun demonstriert die Kryptowährung Nummer 1 allerdings seit gestern Abend gewisse Stärke: BTC konnte sich von unter 54.000 Dollar kräftig erholen, die Bullen brachten die Kryptowährung in zwei Etappen auf bis zu 57.800 Dollar. Die Folge: Bitcoin hat es geschafft, die Woche erfolgreich über 55.000 Dollar zu beenden.

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BTC versucht sich nun am Widerstand bei 60.000 Dollar – eine Hürde, die die Kryptowährung Nummer 1 nach Marktkapitalisierung überwinden muss, um weiter zu steigen. Aktuell (Zeitpunkt dieses Beitrags) tradet BTC bei 57.320 Dollar, ein Plus von fast 6% innerhalb der letzten 24 Stunden.

Der nächste Widerstandsbereich nach oben befindet sich bei 58.000 Dollar, danach 58.500 Dollar. Gelingt es Bitcoin, heute oberhalb dieser beiden Bereiche zu schließen, ist eine weitere Erholung in Richtung 60.000 Dollar wahrscheinlich.

$60k gilt ohnehin als der wichtigste Bereich, den Bitcoin zurückerobern muss, wie beispielsweise der populäre pseudonyme Analyst Jimie (@Your_NLP_Coach auf Twitter) kommentiert:

„Guten Morgen Freunde.

BTC hat die Trendlinie überschritten. Bleibt vorsichtig, wir müssen noch $60k zurückgewinnen.“

Fraglich ist nun, mit welcher Wahrscheinlichkeit das gelingen kann. Top-Analyst „CRYPTO₿IRB“ rechnet bei Bitcoin zum Beispiel nach wie vor mit Preisen jenseits 100.000 Dollar in den nächsten Monaten, erwartet nach dem jüngsten Anstieg nun eine „bullishe Woche“. Er schreibt seinen mehr als 589.000 Twitter-Followern:

„BTC Woche von Bullen in letzter Minute gerettet. […] Solide Grundlage für eine kommende bullishe Woche.“

Hedgefonds-Manager: Bitcoin ist wie Amazon im Jahr 2000

Ebenfalls bullish zu Bitcoin äußert sich Hedgefonds-Manager Anthony Scaramucci im Interview mit CNBC. Scaramucci zufolge ist Bitcoin zu vergleichen mit Amazon im Jahr 2000:

„Denken Sie an Amazon – mehr als 20 Jahre Amazon. Das hier ist so etwas wie Amazon im Jahr 2000. Das kommt mit einer gewissen Volatilität, und es kommt mit einer Menge Angst und Unsicherheit, und das ist der Grund, warum es nach unten geht.“

Bitcoin sei exponentiell gewachsen, so der Amerikaner – ein weiterer Kaufgrund für die beste Kryptowährung:

„Wenn Sie und ich vor einem Jahr dieses Gespräch geführt hätten, hätte Bitcoin hundert Millionen Wallets gehabt. Glassnode sagt, dass es heute etwa 240 Millionen gibt.“

Das sei ein „großes exponentielles Wachstum“, allerdings nicht vollständig gesättigt. Scaramucci schlussfolgert:

„Also denke ich, dass es überall Kaufgelegenheiten gibt.“

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