Olympus Markets Erfahrungen: Die Kryptobörse im Test

Die Kryptowährungen sind eine nicht mehr ganz so neue und doch immer noch höchst interessante Möglichkeit sich investmenttechnisch auszutoben. Die Frage ist mittlerweile nicht mehr, ob man in die digitalen Währungen investiert, sondern wo. Entsprechend ist die Nachfrage nach Kryptobörsen groß, schließlich möchte sich jeder seinen Teil der gefragten Coins sichern.

Das Angebot an Kryptobörsen ist dementsprechend groß und fast nicht mehr überschaubar. Deswegen ist es gar nicht mal so leicht die passende Plattform zu finden. Und das liegt nicht nur daran, dass die unterschiedlichen Anbieter ganz verschiedene Angebote fahren. Das liegt vor allem daran, dass es zwischen den vielen empfehlenswerten Plattformen auch nicht seriös arbeitende Anbieter verstecken. Und denen gilt es aus dem Weg zu gehen.

Also haben wir die Kryptobörse Olympus Markets getestet. Wie steht es hier um die Seriosität und welche individuellen Features gibt es hier für die Kunden?

Das Angebot

Bei Olympus Markets soll es sich um eine handelsübliche Krypto Börse handeln, die aber auch noch mehr im Angebot hat. Die Betreiber geben an, dass die Olympus Markets App  mehr als 200 Finanzprodukte  für die Trader bereithält. Darunter sollen auch einige Kryptowährungen wie der Bitcoin sein.

Tiefergehende Informationen zu den digitalen Assets erhält man erst dann, wenn man sich an die Eröffnung eines Olympus Markets Kontos begibt. Zu diesem Zeitpunkt muss man sich mit diesen Informationen zufriedengeben.

Klar ist aber, dass bei den 200 Finanzprodukten folgende Assets dabei sind:

  • digitale Währungen,
  • Währungspaare und
  • Aktien

Entsprechend handelt es sich bei Olympus Markets nicht um eine reine Kryptobörse, sondern hier können Investoren ein breit gefächertes Portfolio mit verschiedensten Assets aufbauen. Äußerst praktisch, wenn man an unterschiedlichen Anlageoptionen interessiert ist.

Die Gebühren

Die Gebühren sind natürlich ein wichtiger Punkt, wenn es um die Bewertung einer Kryptobörse geht. Da es verschiedenste Gebührenmodelle gibt, lohnt es sich hier ein wenig intensiver umzusehen. Je nachdem, was man selbst auf der Plattform gedenkt zu tun, passt eben das eine oder andere Gebührenmodell besser.

  • Geht es darum tatsächlich mehrmals wöchentlich zu traden?
  • Oder geht es eher um langfristige Wartezeiten mit der Hoffnung auf Wertsteigerung?

Im ersten Fall können einem mögliche Inaktivitätsgebühren egal sein, bei dem anderen sind Transfergebühren weniger interessant.

  • Nun ist es leider so, dass die Betreiber von Olympus Markets mit Informationen zu den Gebühren und Kosten weniger transparent umgehen. Bezieht man lediglich die Angaben auf der Webseite ein, so hat man keine Chance herauszufinden, welche Kosten für die Nutzung des Angebots auf einen zukommen.

Welche Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten werden angeboten?

Einige Anbieter investieren viel Zeit und Mühe darin, die Nutzung der Kryptobörse möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Dazu gehört es eben auch die Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten breit zu fächern, sodass jeder Kunde seine bevorzugte Zahlungsart nutzen kann. Die Ein- und Auszahlungen sind abwickelbar via:

  • Kreditkarte,
  • Sofortüberweisung und
  • verschiedene elektronische Zahlungsdienstleistern

Man sollte allerdings beachten, dass man auf die Weise auszahlen muss, die man auch für die Einzahlung gewählt hat. Das gilt übrigens auch für die Währung!

  • Im Bezug auf die Währung zeigt sich Olympus Markets großzügig. Denn auch hier gibt es mehrere Währungen, die einem für die Ein- und Auszahlung zur Verfügung stehen.

Die Plattform

Bei Olympus Markets erwartet die Kunden eine ausgewogene Mischung aus Funktionen wie:

  • Stop-Loss
  • Take-Profit-Limits
  • Ein-Klick-Trading
  • Pending Orders
  • verschiedene Ausführungsarten
  • technische Indikatoren
  • interaktive Charts
  • Trading Roboter

Zudem ist die Plattform so aufgebaut, dass sich auch Einsteiger hier ohne Probleme orientieren können.

Zusammengefasst bietet die Plattform also alles, was das Traderherz begehrt: Verschiedenste Trading Tools, Charts, Analysen, Handelshelfer und viele digitale Assets, um die ganzen Optionen auszuprobieren.

Ferner ist die Plattform an sich auch in mehreren Sprachen verfügbar. Neben Deutsch, Spanisch, Portugiesisch und Englisch sind noch vier weitere europäische Sprachen vertreten. Leider gibt es in der deutschen Übersetzung hier und da einige Fehler, die das Angebot aber nicht weniger verständlich machen.

Die Kontomodelle

Wie so viele andere Anbieter auch, haben auch die Betreiber von Olympus Markets verschiedene Kontomodelle im Angebot. Genauer gesagt sind es sieben Kontoarten mit den Namen Saphir, Diamant, Islamischer Saphir, Islamischer Diamant, Jade, Rubin und Smaragd. Was die genauen Unterschiede zwischen diesen Kontoarten sind, erklären die Betreiber vorerst nicht.

Bei jeder Kontoform können die Kunden auf Preisalarme, tagesaktuelle Videoanalysen, Live-Trading-Webinare, Schulungszentrum, täglicher Marktüberblick, Spreads und Hebelwirkungen zugreifen.

Vermutlich richtet sich das gewählte Kontomodell nach der Einzahlungshöhe. Die Mindesteinzahlungssumme liegt bei 250 Euro. Das ist ein handelsüblicher Betrag, den man auch bei Anbietern wie ATFX und ETFinance finden kann und den man vorerst nicht übersteigen sollte. Denn es gilt ja zuerst einmal erste Erfahrungen mit Olympus Markets zu sammeln. Sobald man sich von der Plattform überzeugen konnte, kann man immer noch mehr Geld einzahlen und das Trading auf die nächste Ebene katapultieren.

Das Demokonto

Was bei Olympus Markets auch nicht fehlt, ist ein Demokonto. Äußerst praktisch für alle Kunden, die gerne mal einen  kostenlosen und finanziell risikolosen Proberitt  über die Plattform unternehmen möchten.

Über das Demokonto können alle Kunden nach der erfolgreichen Registrierung auf die Plattform zugreifen. Allerdings ohne Einzahlung. Dafür hat man die Möglichkeit hier ganz in Ruhe die individuellen Features und Feinheiten der Kryptobörse kennenzulernen. Ideal ist auch, dass man auf diese Weise die eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten im Bereich des Tradings verbessern kann. Leider ist das Angebot des Demokontos zeitlich begrenzt.

Mobile App

Was bei den großen Kryptobörsen nicht fehlen darf, ist eine mobile App. Schließlich möchten die allermeisten Trader auch unterwegs mal auf das Angebot zugreifen. Bisher gibt es die Olympus Markets App lediglich für Android. Ob bald auch eine Version der Olympus Markets App für iOS hinzukommt, ist nicht bekannt.

Die Betreiber geben an, dass die Olympus Markets App alles bereithält, was die Webversion auch kann. Also gibt es hier alle 200 Finanzprodukte, sämtliche Order- und Ausführungsarten, volle Kontrolle über die Handelsaktivitäten, kostenfreie technische Indikatoren, interaktive Charts mit neun Zeitebenen, personalisierte Angebote, Hebel von bis zu 1:500, Überziehungsschutz und niedrige Spreads.

Trading Akademie

Den meisten Betreibern liegt viel daran die Kunden zu schulen und entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten. Das ist auch bei Olympus Markets nicht anders. Hier erwartet die Kunden eine Trading Akademie.

Hier werden die Kunden durch einen  persönlichen Trading Mentor  unterstützt. Wie genau die Weiterbildung im Einzelfall aussieht, ist den Angaben auf der Webseite nicht zu entnehmen.

Wie sehen die Erfahrungsberichte aus?

Kommen wir nun zu den Olympus Markets Erfahrungen und Reviews anderer Kunden. Gleich zu Beginn der Sichtung der Erfahrungen fällt auf, dass die Kunden im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit der Plattform sind.

Allerdings weisen die Kunden auch darauf hin, dass es bei den Auszahlungen vermehrt zu Problemen gekommen ist. Ob dieses Problem noch aktuell ist, ist nicht bekannt.

Aufgrund dieser Bewertung sollte man stets darauf achten nur das Geld einzuzahlen, was man im Ernstfall nicht vermissen würde. Bringt einen der Verlust der Mindesteinzahlsumme von 250 Euro einen in finanzielle Schwierigkeiten, sollte man von diesem experimentellen Investment unbedingt Abstand nehmen.

Seriös oder mit Vorsicht zu genießen?

Um diese Frage zu klären, sollte man sich auf der Webseite ein wenig umsehen. Dort ist erstmal kein klassisches Impressum zu finden. Lediglich zwei Kontaktnummern in Malaysia und Russland sind für die Kontaktaufnahme angegeben. Zudem können die Kunden die Betreiber auch per Kontaktformular kontaktieren.

Informationen zum Unternehmenssitz, zum Unternehmen selbst, zur Lizenz oder Regulierung durch eine öffentliche Behörde gibt es auf der Plattform nicht zu finden.

Olympus Markets Fazit

Wir sind nun am Ende unseres Olympus Markets Tests angelangt:

  • Hier gibt es 200 verschiedene Finanzprodukte und die unterschiedlichsten Trading Tools.
  • Ganz nebenbei gibt es auch die Möglichkeit für die Kunden an einer Trading Akademie teilzunehmen und die eigenen Trading Fähigkeiten zu verbessern.
  • Für Neueinsteiger hält Olympus Markets übrigens auch ein Demokonto bereit, mit dem man einen finanziell risikolosen Bummel über die Plattform übernehmen kann.
  • Klar ist, dass hier neben den großen Kryptowährungen auch einige andere digitale Assets zur Verfügung stehen. Somit können die Kunden hier direkt ein breit gefächertes Portfolio aufbauen, ohne sich bei verschiedenen Plattformen registrieren zu müssen. Äußerst praktisch für alle, die ihr Investment gerne streuen.
  • Was uns überzeugt hat, sind die unterschiedlichen Ein- und Auszahlungsmethoden. Hier sind alle größeren Zahlungsdienstleister vertreten und auch die gängigsten Währungen.
  • Zudem gibt es für alle Android Nutzer auch eine kostenlose Olympus Markets App. Diese bietet das gesamte Spektrum des Angebots zugeschnitten auf ein mobiles Endgerät.

Leider gibt es auch einige Kritikpunkte an der Olympus Markets Kryptobörse:

  • Beispielsweise wäre da die Kritik am Ablauf der Auszahlung zu nennen. Im Internet berichten Kunden in ihren Olympus Markets Erfahrungsberichten von Problemen in diesem Bereich. Für einen solch großen Anbieter nicht ganz optimal.
  • Auch in Punkto Transparenz gibt es noch deutlich Verbesserungsbedarf, sowohl was die genauer Gebühren angeht, als auch das Impressum und vorhandene Lizenzen.

Alles in allem scheint es so, dass sich Einsteiger und fortgeschrittene Trader auf dieser Plattform gleichfalls wohlfühlen können. Für Profis stehen verschiedenste Tools und Features zur Verfügung, während Einsteiger sich über die Benutzerfreundlichkeit und die intuitiv nutzbare Plattform freuen können.

Empfohlene Alternative zu Olympus Markets: eToro

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Zuletzt aktualisiert am 26. März 2021

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Sophie Neumann

Ich habe nach meiner Ausbildung zur Bankkauffrau in Berlin Informationstechnologie mit Schwerpunkt auf verteilte Systeme studiert. Seit ich 2015 auf das Thema Bitcoin gestoßen bin, lässt mich die Faszination nicht mehr los.

Seit 2017 arbeite ich nebenberuflich als freie Autorin unter anderem für coincierge.de