Fidelity schließt die Lücke zwischen institutionellen Investoren und Kryptowährungen

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Fidelity schließt die Lücke zwischen institutionellen Investoren und Kryptos - COincierge
Tom Jessop von Fidelity im Interview über Kryptowährungen.

Der Präsident der Fidelity Digital Asset Services hat in einem Interview über die Pläne des Unternehmens gesprochen. Themen waren unter anderem die Entscheidung, keine Inhouse-Börse einzuführen, wie man mehr institutionelle Investoren gewinnen will und warum sich das Kryptoangebot auf Custody und Trade Execution konzentriert.

Krypto gepaart mit traditionelleren Finanzierungsmodellen

In einem Interview mit Laura Shin hat Tom Jessop, den Plan der Vermögensverwaltung vorgestellt. Anstatt eine Börse zu betreiben – bei der Jessop sagt, dass “andere bereits ziemlich gute Arbeit leisten” – will sich das Unternehmen darauf konzentrieren, qualitativ hochwertige “Marktzugangsdienste” für seine Kunden zu schaffen.

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Um dies zu erreichen, beabsichtigt Fidelity, mit den bestehenden Börsen- und Infrastrukturanbietern zusammenzuarbeiten, um den Markt in eine Richtung zu entwickeln, die “den Bedürfnissen der Institute entspricht” und nicht den Bedürfnissen der Privatkunden. Jessop weigerte sich jedoch preiszugeben, welche Börsen mit Fidelity zusammenarbeiten werden.

Um den “Bedürfnissen der Institutionen” gerecht zu werden, baut Fidelity seine Plattform auf einem traditionelleren Modell auf. Das ist es, was die institutionelle Nachfrage erfordert, so Jessop.

Die perfekte Custody-Lösung

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Er erklärt, dass es derzeit viele Investoren gibt, die große Positionen in Kryptowährungen haben, aber aufgrund von fehlenden Custody-Lösungen Schwierigkeiten bei der Ausführung von Trades haben. Das ist die Marktlücke, die Fidelity zu schließen erhofft.

Jessop glaubt, dass die Cold-Storage-Lösung von Fidelity, gepaart mit den traditionellen Sicherheitsprotokollen (der sogenannte “Fidelity-Standard”), das fehlende Glied sein wird, das schließlich eine Herde institutioneller Investoren in die Kryptosphäre locken wird. Er erklärt, dass der Schutz der Private Keys (private Schlüssel) des Kunden eine Mischung aus physischer Sicherheit, Cybersicherheit und Betriebssicherheit ist, mit der Fidelity, wie Jessop betont, bereits sehr viel Erfahrung hat.

Nicht nur, dass das Unternehmen derzeit über sieben Billionen Dollar an Vermögenswerten verwaltet, sondern es forscht und experimentiert seit 2014 mit Kryptowährungen und der Blockchain. Genau das ist es, was Fidelity an institutionelle Kunden verkauft:

“Wir wissen, wie man die Sicherheit maßstabsgetreu managt.”

Zufluss von institutionellen Investoren

Abschließend betont Jessop, dass das Interesse in letzter Zeit rasant gestiegen ist. Es ist nun 10 Jahre her, dass der Welt das Bitcoin-Whitepaper vorgestellt wurde. Laut Jessop sind es jedoch die neuen Kryptoangebote von Fidelity, gepaart mit der sich rasant entwickelnden Branche, die perfekte Grundlage für den Einstieg von institutionellen Investoren.

Obwohl er zugibt, dass Fidelity vielleicht keinen besonders frühen Einstieg in den Krypto-Bereich gemacht hat, ist das Unternehmen heute mit seinen Angeboten, die darauf ausgerichtet sind, institutionelle Investoren anzuziehen, der Mehrheit seiner Wettbewerber an der Wall Street in vielerlei Hinsicht voraus:

Fidelity freut sich, die erste oder eine der ersten zu sein und erwartet, dass mehr [Vermögensverwaltungsgesellschaften] nach uns kommen werden.

Coincierge
Bildnachweis: pixabay, CC0 Textnachweis: newsbtc

 

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