Der Krypto-Markt beträgt nur 0,25% des globalen Aktienmarktes: Kann Bitcoin aufholen?

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Während die Erfindung von Bitcoin eine ganze Industrie von Kryptowährungen und Blockchains hervorgebracht hat, bleibt dieser entstehende Markt bislang klein.

Wie Mati Greenspan, Gründer von Quantum Economics und ehemaliger Senior Analyst von eToro, kürzlich betonte, beläuft sich die gesamte Marktkapitalisierung aller digitalen Assets auf 205 Milliarden US-Dollar. Auf individueller Ebene mag dies zwar wie eine große Summe erscheinen. Greenspan betont aber, dass der globale Aktienmarkt mit 82,2 Billionen Dollar insgesamt bewertet wird – etwa 40.000% mehr als Kryptowährungen.

Das wirft die Frage auf: Kann Bitcoin Marktanteil von Aktien abgreifen? Wenn ja, wie und warum?

Bitcoin soll langfristig wachsen?

Bitcoin hat bereits ein erstaunliches Jahrzehnt hinter sich und ist seit dem „IPO“ sozusagen um Zehntausende von Prozent gestiegen.

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Und einige sagen sogar, dass die Preiserhöhung gerade erst beginnt. Anfang des Jahres veröffentlichte Wenzes Casares, der Vorstandsvorsitzende von Xapo, einen umfangreichen Aufsatz mit dem Titel „The case for a small allocation to Bitcoin“.

In diesem Essay behauptet der langjährige Bitcoin-Anwender, der im Vorstand von PayPal und Libra sitzt: Bitcoin habe zwar eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 20% und sei noch ein Experiment. Er sei aber mehr als 50% sicher, dass die Kryptowährung „über unsere kühnsten Träume hinaus“ erfolgreich sein wird.

Er verweist auf die Tatsache, dass BTC seit zehn Jahren existiert, es (im Grunde genommen) keine Unterbrechungs-/Umwandelbarkeitsprobleme mehr gibt – und dass Bitcoin eine schnell wachsende Benutzerbasis mit aktivem transaktionalen Use Case hat.

Casares ergänzt, dass Bitcoin, wenn er erfolgreich ist, zu einem drastisch höheren Preis bewertet werden kann als heute: 1 Million Dollar pro Stück, mehr als 140 mal höher als die aktuellen Preise.

Für die Perspektive: Ein „$1 Million Bitcoin“ würde einer Marktkapitalisierung von $18 Billionen allein für BTC entsprechen – kleiner als globale Aktien (25%), aber immer noch von erheblicher Größe.

Es ist zwar nicht klar, was dieses Wachstum entscheidend antreiben wird, aber es gibt viele Theorien.

Eine der wichtigsten ist, dass das System um Fiat-Gelder in den kommenden Jahrzehnten in sich zusammenbrechen wird, was zu einem Prozess namens „Hyperbitcoinzation“ führt.

Die Deutsche Bank, nach Assets weltweit die 17.-größte Bank, hat dies in einem aktuellen Research-Bericht bestätigt. Der Stratege der Deutschen Bank, Jim Reid, schreibt laut Bloomberg, dass es potenzielle Risikofaktoren im „aktuellen Fiat-System“ gebe, das er „fragil“ nennt. Dies könnte sich „in den 2020er-Jahren auflösen“.

Reid behauptet: Wenn das geschieht, gibt es eine „Gegenreaktion gegen Papiergeld und die Nachfrage nach alternativen Währungen, wie Gold oder Krypto, könnte steigen“. Der Analyst der Deutschen Bank schaut dabei insbesondere auf die hohen Aufwertungen des Dollars in den 1970er Jahren, die zu einem Anstieg der Goldpreise führten.

Textnachweis: newsbtc

 

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