Tim Draper: Bitcoin-Verbot wird Indien 40 Jahre zurückwerfen

Der amerikanische Risikokapitalinvestor Tim Draper hat sich zu Indiens vorgeschlagenem Bitcoin- und Kryptoverbot geäußert und erklärt: Ein Bitcoin-Verbot wird Indien 40 Jahre zurückwerfen.

Todesurteil für Bitcoin und Kryptowährungen

Indien hat sich mit seiner drakonischen Krypto-Haltung wohl von China inspirieren lassen. Vor einigen Wochen veröffentlichte die Regierung den Entwurf „Verbot der Kryptowährung und Regulierung des Gesetzes über die offizielle digitale Währung 2019“ und billigte ihn auch umgehend.

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Der Schritt bedeutet das Todesurteil für Indiens angeschlagene Bitcoin– und Kryptoindustrie, die ohnehin nie gedeihen durfte. Der Interministerielle Ausschuss (IMA) unter der Leitung des ehemaligen Sekretärs des Finanzministeriums, Subhash Chandra Garg, hat sich für das Krypto-Ende im zweitgrößten Land der Welt eingesetzt.

Der Risikokapitalgeber und Gründungspartner mehrerer Investmentnetzwerke, Tim Draper, kritisierte den Schritt sehr. Im Gespräch mit Inc24 sagte er:

Es ist wie bei den Ludditen. Sie sagen in der Tat: ‚Wir werden den Fortschritt nicht tolerieren’. Es wird sie um 40 Jahre zurückwerfen. Stell dir vor, sie hätten das mit dem Internet gemacht?

Dann ergänzte er:

Die Menschen werden Indien verlassen wollen, um in ein weniger rückständiges Land zu gelangen. Ich vermute, sie werden gehen, um ein besseres Leben führen zu können.

Es ist klar, dass das Regime in Indien Krypto genauso sieht wie in Peking – wobei ein vollständiges Verbot das Einzige ist, was sie tolerieren werden. Die Vorstellung, dass Menschen die Kontrolle über ihre eigenen Finanzen haben, ist offensichtlich abscheulich für totalitäre Staaten.

Der hart umkämpfte Gesetzentwurf fordert nicht nur ein vollständiges Bitcoin- und Kryptoverbot, sondern auch schwere Gefängnisstrafen für Personen, die Kryptogüter in irgendeiner Form abbauen, halten, abwickeln oder damit traden, sei es direkt oder indirekt über eine Börse oder Peer-to-Peer-Trading.

RBI zieht die Fäden

Es wurde gehofft, dass die zweite Amtszeit von Narendra Modi eine neue Ära für die noch junge Industrie einläuten würde. Jetzt ist aber klar, dass die Reserve Bank of India (RBI) in finanziellen Angelegenheiten die Fäden in der Hand halten könnte. Die Bank hat im vergangenen Jahr alle Anstrengungen unternommen, um Einzelpersonen und Organisationen, die sich mit Krypto beschäftigen, durch ihre Konten und Fiat zu verhindern.

Draper war mit seiner Kritik allerdings noch nicht fertig:

Es scheint, als ob sie an ihrer Macht festhalten, anstatt an das Wohl des Landes zu denken. Dieser Schritt zeigt, dass Modi die Korruption im Land noch nicht ausgerottet hat. Es lebt in seiner eigenen Regierung weiter.

Indiens Krypto-Angst könnte durchaus dazu führen, dass das Land zurückbleibt, während andere Nationen weiterhin innovativ sind und Industrien entwickeln, die Krypto und die Blockchain verwenden.

Textnachweis: bitcoinist

Zuletzt aktualisiert am 29. Juli 2019

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