Krypto mit Kreditkarte kaufen: Die Bank of America behandelt Bitcoin und Ether jetzt wie „Bargeld“

Erst ignorieren sie dich, dann bekämpfen sie dich – dann gewinnst du. Das Sprichwort könnte nicht zutreffender sein, wenn es um die Krypto-Währungsmärkte geht. Allein in diesem Jahr haben Banken wie JP Morgan, Goldman Sachs und sogar die People’s Bank of China – zuvor alle irgendwann gegen Krypto – ihr Interesse bekundet, Kunden Krypto-Währungsdienste anzubieten.

Während die Gründe dafür unter anderem darin liegen mögen, dass sie hohe Bearbeitungsgebühren erheben, anstatt sich dem dezentralisierten Ethos von Bitcoin anzuschließen, markieren die Entwicklungen ein sich veränderndes Narrativ im Bereich der digitalen Vermögenswerte, was die traditionellen Märkte betrifft. Nun scheint ein weiterer amerikanischer Bankengigant bereit zu sein, sich kopfüber in den Krypto-Markt zu stürzen.

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BTC mit BoA-Kreditkarten kaufen

Ein Bild, das von einem User im r/Cryptocryptocurrency Subreddit gepostet wurde, zeigt eine Mitteilung der Bank of America (BoA), nach der alle Krypto-Käufe als „Bargeldäquivalent“ behandelt werden.

Dies gilt für alle BoA-Kreditkarten-Käufe von digitalen Währungen – ohne Bestätigung, wie die Bank Debitkarten oder Banküberweisungen für Kryptotransaktionen behandelt.

Die Bedingungen unter den „Arten von Transaktionen“ haben sich dahingehend geändert, als dass Kryptowährungen als „Bargeldäquivalent“ gelten, das wiederum als „Bargeldvorschuss“ auf Käufe behandelt wird.

Thread-Kommentatoren schreiben, dass Bargeldvorschüsse die höchsten Gebühren der BoA ausmachen – etwa 5 Prozent auf alle Überweisungen oder ein Minimum von 10 Dollar, wie Wallethub feststellt.

Führte mangelnde Volatilität zur Entscheidung?

Zwar gibt zum Zeitpunkt des Schreibens noch keine offizielle Mitteilung zur Entscheidung, Kryptowährung entsprechend anzubieten, doch könnte, wie einige Kommentatoren anmerken, der ausgeprägte Mangel an Marktvolatilität dazu beigetragen haben.

Die Besteuerung von Kapitalgewinnen hat gut funktioniert, als Bitcoin in einzelnen Trading-Sessions wild umher schwebte. Da das Asset jedoch seit März zwischen 9.200 und 9.800 $ schwankt, könnten die Banken dazu übergegangen sein, Gebühren auf statische Aspekte zu erheben.

Dieser Schritt stellt in mancher Hinsicht einen Fortschritt dar. Während das Ethos der Kryptowährungen das Ausschalten von Zwischenhändlern und hohen Gebühren fordert, ist es für Banken vielleicht besser, die Kunden mit letzteren an Bord zu nehmen – als mit Kartenstornierungen oder dem Einfrieren von Konten zu drohen.

Trotz dieser Entwicklung sollte man gut überlegen, wo man Kryptowährungen mit Kreditkarte erwirbt. Sie stellen nach wie vor eine hochspekulative, risikoreiche Investition dar mit einem deutlichen Mangel an Risikomanagement-Tools auf den meisten Plattformen.

Textnachweis: cryptoslate

Zuletzt aktualisiert am 9. September 2020

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