Bitcoin Sportwetten: Was es zu beachten gilt und die besten Anbieter

Nach den rasanten Kursanstiegen in den vergangenen Monaten rücken der Bitcoins, andere Altwährungen und weitere Kryptowährungen immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit.

Dass es sich dabei um keine kurzfristige Modeerscheinung von Computerfreaks handelt, zeigen schon allein die Tatsachen, dass es Kryptowährungen bereits seit Jahren gibt und dass die Platzierung von Sportwetten in einer Kryptowährung auch von Buchmachern immer öfter akzeptiert werden. Der Bitcoin und andere virtuelle Währungen werden also auch für Wettfreunde immer attraktiver.

Welche Vorteile haben Buchmacher bei Zahlungen mit Bitcoins?

Buchmacher für Sportwetten nehmen Bitcoins und andere Kryptowährung von ihren Kunden selbstverständlich nur an, weil sie selbst auch einen Vorteil davon haben. Denn jeder Zahlungsvorgang, der bei einem Buchmacher über ein Kreditkarten-Unternehmen oder einen Zahlungsservice abgewickelt wird, kostet diesen Gebühren in Höhe von vier Prozent. Hat der Buchmacher viele Kunden, summieren sich diese Gebühren natürlich zu stattlichen Beträgen auf.

  • Dieser Kostenfaktor entfällt fast komplett, wenn er Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert. Für den Buchmacher sind Sportwetten mit Bitcoin also äußerst interessant.
  • Ein weiterer Pluspunkt für den Buchmacher besteht darin, dass keinerlei Risiko für Rückbuchungen oder Charge Backs besteht. Somit läuft er auch nicht Gefahr, dass ein Kunde betrügerische Absichten verfolgen könnte.
Weil Buchmacher also ein großes Interesse daran haben, dass mehr Wettfreunde dazu bereit sind, ihre Wetteinsätze in virtuellen Währungen einzuzahlen, bieten sie Kunden, die sich dafür entscheiden oft sogar schon besondere Boni an.

Welche Vorteile haben Wettfreunde beim Einsatz von Bitcoins?

Neben dem Extra-Bonus, den sie für Einsätze mit Bitcoins bekommen, ist für Freunde von Sportwetten vor allem die Möglichkeit, ihre Einsätze anonym zu platzieren, interessant. Denn Buchmacher, die Wetteinsätze in Bitcoins akzeptieren, verlangen oftmals nur, dass die Kunden eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Identifikationsnachweise zur Bestätigung des Kontos oder sonstige persönliche Daten müssen die Kunden folglich nicht nachweisen.

  • Die Kunden hinterlassen also keinerlei Spuren, dass sie eine Sportwette platziert haben und bleiben auch gegenüber dem Buchmacher anonym.

Allerdings sollten sie ein wenig Vorsicht walten lassen. Denn diese Anonymität bringt auch Nachteile mit sich. Denn hier besteht das Risiko, dass  rechtliche Regulierungen  und das Einhalten von Mindeststandards bei jeweiligem Buchmacher nicht eingehalten werden. Die Wettfreunde müssen also aufpassen und sollten darauf achten, dass sie auf ihrem Wettkonto stets nur jenen Betrag stehen lassen, mit dem sie gerade wetten möchten.

Um den Buchmacher und seine Qualität zu testen, sollten sie anfangs ohnehin nur mit kleinen Beträgen wetten.

Aber auch große und bekannte Buchmacher bieten mittlerweile die Möglichkeit an, Kryptowährungen für die Platzierung von Sportwetten zu nutzen. Diese fordern aber in aller Regel, dass die Kunden ein Wettkonto erstellen, in welchem sie auch ihre persönlichen Daten eintragen. Des Weiteren ist bei diesen auch eine Identitätsprüfung erforderlich. Nur dann ist die Auszahlung von Gewinnen auch möglich. Aber selbst in diesem Fall profitieren Wettfreunde noch von dieser neuartigen Zahlungsmethode:

  • Die Zahlungen werden äußerst schnell abgewickelt und es entstehen für die Transaktionen keinerlei Gebühren.

Wer sind die besten Anbieter für Bitcoin Sportwetten?

Eine kurze Eingabe bei Google genügt und schon hat man eine gewaltige Auswahl an Sportwetten-Anbietern, die auch Kryptowährungen akzeptieren. Dabei sind allerdings noch lange nicht alle Anbieter seriös und vertrauenswürig. Zum Überblick haben wir hier eine Auswahl der besten zusammengestellt:

Cloudbet

Vielen Freunden von Sportwetten gilt Cloudbet als bester Anbieter, der auf dem Markt aktiv ist. Denn er hat den Service der Einzahlung der Einsätze mit Bitcoins bereits 2013 angeboten und war damit der erste Anbieter überhaupt, der diese Zahlungsart akzeptiert hatte. Die Einsätze können bei Cloudbet aber nicht nur auf Sportwetten gemacht werden. Das Angebot umfasst nämlich zusätzlich auch:

  • Livewetten,
  • ein Live-Casino sowie
  • ein Casino.

Der einzige Nachteil besteht darin, dass es von der Webseite noch keine deutschsprachige Version gibt. Die englischsprachige Fassung ist aber bezüglich der Optik und von der Menüführung her so übersichtlich und selbsterklärend gestaltet, dass auch Anfänger schnell zurecht kommen.

Ferner überzeugt dieser Anbieter durch sein umfangreiches Wettangebot. So finden Fußballfreunde ein umfangreiches Angebot an verschiedensten Ligen in ganz Europa. Zudem können sie auch Wetten auf eine Vielzahl verschiedener anderer Sportarten platzieren.

  • Und das meist sogar zu höheren Quoten als bei herkömmlichen Buchmachern.

1xBet

Bei 1xBet können registrierte Kunden mit einer Vielzahl an Kryptowährungen wie Ethereum, Monero und natürlich Bitcoin einzahlen.

  • Darüber hinaus bietet 1xBet einen Einzahlungsbonus in Höhe von 100 Euro.

22Bet

22Bet bietet seinen Kunden ebenfalls eine Vielzahl an Kryptowährungen, die für Einzahlungen genutzt werden können. Dazu gehören neben Bitcoin beispielsweise auch Monero, Ethereum oder Litecoin.

  • Neben den üblichen Sportwetten können sich Nutzer hier auch über Live Wetten und ein Live Casino freuen.

Weitere Bitcoin Sportwetten Anbieter

AnbieterBeschreibung
Bahigo.comBahigo.com gilt als ein äußerst seriöser Anbieter. Die Kunden müssen zunächst einmal ein Konto eröffnen und können ihre Einzahlungen dann in Bitcoin erledigen. Diese werden direkt nach der Einzahlung in die gewünschte Währung umgetauscht.
NetBetNetBet bietet ebenfalls die Möglichkeit, Einzahlungen mit Bitcoin zu tätigen. Wettfreunde müssen für diese Zahlungsart aber den Umweg über Neteller in Kauf nehmen. Zudem müssen sie sich mit ihren persönlichen Daten anmelden, um ein Konto zu eröffnen.
TonyBetSobald sich die Kunden bei TonyBet angemeldet haben, können sie als Zahlungsart für Einzahlungen Bitcoin wählen. Damit Neukunden den TonyBet Bonus in Anspruch nehmen können, muss die erste Einzahlung aber in Echtgeld erfolgen.
InterhopsEine Registrierung der Kunden verlangt auch Interhops. Sobald das erledigt ist, können die Kunden ihr Wettkonto aber mit Bitcoin aufladen.
Sportbet.ioAuch Sportbet.io gehört zu den bekannten Anbietern, die Einzahlungen in Bitcoin akzeptieren. Für die Anmeldungen müssen die Kunden hier neben ihrem gewünschten Usernamen auch das Geburtsdatum, ein Passwort und eine E-Mail-Adresse angeben. Dann sind Einzahlungen in verschiedenen Kryptowährungen möglich.
MeltbetMeltbet bietet Wettfreunden den Vorteil, dass sie sich nur mit einem Mausklick als anonyme User registrieren und dann Einzahlungen in Bitcoin, Dogecoin oder Litecoin tätigen können. Darüber hinaus gibt es auf die erste Einzahlung auch einen Bonus in Höhe von 100 Prozent.
Coinbet24.comSobald sich User bei Coinbet24.com angemeldet haben, erhalten sie einen Bonus in Höhe von 50 Prozent auf ihre erste Einzahlung in Bitcoin.
1x2betSobald Wettfreunde ein Konto bei 1x2bet eröffnet haben, können sie ihre Einzahlungen mit Bitcoins erledigen und bekommen dafür auch einen Einzahlungsbonus in Höhe von 100 Prozent.
5dimesBekannt ist 5dimes vor allem für seine guten Wettquoten. Auch hier sind Einzahlungen mit Bitcoins möglich.
NitrogensportsNitrogensports zählt ebenfalls zu den Bitcoin-Pionieren auf dem Markt mit Sportwetten. Ebenso wie Cloudbet akzeptiert auch Nitrogensports ausschließlich diese Zahlungsart.
Bitcoin.agBitcoin.ag zählt ebenfalls zu den Anbietern von Glücksspielen, die ausschließlich Kryptowährungen akzeptieren. Neben Bitcoin akzeptiert dieser Anbieter noch vier weitere Kryptowährungen.
1xbitBei 1xbit handelt es sich um eine Tochter von 1xbet.com und ist auch ähnlich aufgebaut. Bis zu einem Bitcoin erhalten Wettfreunde hier einen Bonus von bis zu 100 Prozent.

Muss man Gewinne aus Bitcoin Sportwetten versteuern?

Die leidige Wettsteuer ist  kein Thema bei Zahlungen und Gewinnen, die in Bitcoin erfolgen Denn es handelt sich handelt sich hierbei um eine virtuelle Währung, weshalb die Buchmacher auch die fünfprozentige Abgabe nicht einbehalten.

Gewinne aus Sportwetten unterliegen in Österreich und Deutschland aber ohnehin nicht der Steuerpflicht. Der Grund: Sie fallen nicht unter eine der sieben Einkunftsarten, die im Einkommenssteuergesetz genannt werden.

Diese Regelung gilt allerdings nur für Privatpersonen und nicht für Spieler, die hohe Einkommen mit Sportwetten erzielen und damit sogar ihren Lebensunterhalt bestreiten können. In diesem Fall werden die Betreffenden als Berufsspieler betrachtet und müssten auch ein Gewerbe anmelden.

Ob Gewinne aus Bitcoin Sportwetten versteuert werden müssen, hängt allerdings noch von einem anderen Faktor ab. Nämlich, wie lange der Spieler die Bitcoins besitzt. Eventuelle Kursgewinne muss er in seiner Steuererklärung nämlich sehr wohl als Sonstige Einkünfte angeben.

Diese Regelung gilt zumindest, wenn er seine Bitcoins innerhalb der Spekulationsfrist verkauft und in Echtgeld umtauscht. In diesem Fall muss der Gewinn daraus mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert werden.

Außer:

  • Der Gewinn liegt unter 600 Euro oder
  • Er verkauft die Bitcoins erst nach über einem Jahr.

In diesem Fall müssen mögliche Gewinne  nicht versteuert  werden.

Sportwetten AnbieterVorteile 
Cloudbet logo
  • Erster Bitcoin Sportwetten Anbieter überhaupt: aktiv seit 2013
  • Umfangreiches Angebot: inkl. Live Sports und Casino
  • Großzügiger Willkommensbonus: bis zu 5BTC

Zu Cloudbet

1xBet logo
  • Vielfältige Einzahlungsmöglichkeiten: Fiatwährungen, Bitcoin, Ethereum etc.
  • Umfangreiche Promoaktionen: Bonusspiele, Lucky Day, Gutscheine etc.
  • Großzügiger Willkommensbonus: bis zu 100 Euro

Zu 1xBet

22Bet logo
  • Umfangreiches Casino Angebot: Slots, Kartenspiele, Klassiker etc.
  • Großes Wettangebot: Sportwetten, Live Wetten & Virtueller Sport
  • Großzügiger Willkommensbonus: bis zu 300 Euro

Zu 22Bet

Bitcoin – Was ist das?

Das Konzept für Bitcoin, hatte ein Internet-User unter dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ präsentiert. Hinter dem Bitcoin steckt ein denkbar einfaches Konzept: Er wollte damit eine digitale Währung schaffen, die nicht von staatlichen Regulierungsbehörden, Regierungen oder Zentralbanken kontrolliert wird. Das sollte den Bitcoin auch absolut fälschungssicher machen.

Wie funktionieren Bitcoins?

Bei Bitcoin handelt es sich um ein Kunstwort, das sich aus den Begriffen für:

  • das Bit, also der kleinsten Speichereinheit auf einem Computer, und
  • dem englischen Wort für Münze, zusammensetzt.

Bei Bitcoins handelt es sich keineswegs um Geld, das in einer physischen Form wie Scheinen oder Münzen vorliegt, sondern um eine digitale Währung, also lediglich einen berechneten Datenblock. Interessierte Anleger können mit echtem Geld über die bekannten E-Wallets Bitcoins kaufen und mit diesen verschiedene Güter online bezahlen.

Die digitale Währung Bitcoin beruht auf einem Algorithmus, mit dem festgelegt wurde, dass insgesamt  nicht mehr als 21 Millionen Bitcoins  hergestellt werden dürfen. Diese maximale Anzahl an Bitcoins hat auch einen guten Grund:

Dadurch soll das Risiko einer Inflation begrenzt werden. Denn wenn nur eine bestimmte Menge einer Währung im Umlauf ist, hält sich auch die Inflation in einem überschaubaren Rahmen.

Auch bezüglich der Kontoführung unterscheidet sich der Bitcoin von klassischen Währungen: Neben dem aktuellen Kontostand werden bei einem klassischen Bankkonto auch sämtliche Transferbewegungen für einen gewissen Zeitraum abgespeichert.

Abgespeichert werden bei Bitcoins hingegen lediglich die öffentlich sichtbaren Kontobewegungen. Jede einzelne Transaktion wird komplett ohne zentrale Stelle über ein sogenanntes Peer-to-Peer-Netzwerk abgewickelt, es werden also keine Daten weitergeleitet, wie es bei Bankkonten der Fall ist.

Wie entstehen Kryptowährungen?

Geschaffen werden digital durch einen Vorgang namens Mining geschaffen. Wer Bitcoins erstellen möchte, muss also Rechenleistung zur Verfügung stellen. Prinzipiell kann jeder User Bitcoins herstellen, wenn er einige Voraussetzungen erfüllt:

  • Wer Bitcoins produzieren möchte, braucht zunächst einmal einen Bitcoin-Client, damit er sich im Netzwerk registrieren kann. Dieser Bitcoin-Client lässt sich am besten mit einem Account auf einer Social-Media-Plattform oder einem Wettkonto vergleichen.
  • Darüber hinaus braucht derjenige auch einen leistungsstarken Rechner und vor allem eine hervorragende Grafikkarte.
  • Und zuletzt braucht er nicht nur die entsprechende Hardware, sondern auch die geeignete Software.

Die einzelnen Nutzer schließen sich dann über einen sogenannten  „Mining-Pool“-Anbieter  zusammen, um ein Maximum an Rechenleistung gewährleisten zu können.

Mining-Pools
Der Grund für diese Zusammenschlüsse: Mittlerweile ist der Bitcoin-Markt äußerst stark umkämpft, weshalb es für einen einzelnen User äußerst schwierig ist, Bitcoins herzustellen, wenn er keinen professionellen und auf das Mining hin optimierten Rechner besitzt. Weil die einzelnen Rechner in einem Mining-Pool zusammengeschlossen sind und ihre Rechenleistung kombinieren, ist der Herstellungsprozess nicht nur einfacher, sondern auch schneller.

Denn die zusammengeschlossenen User müssen gemeinsam daran arbeiten, dass das System aufrecht erhalten bleibt und Transaktionen abgewickelt werden. Für diese Arbeit bekommen sie aber auch eine Belohnung. Denn Die durch den Pool produzierten Blöcke an Bitcoins werden anschließend unter den beteiligten Usern aufgeteilt.

Gibt es andere Wege, um an Bitcoins zu kommen?

  • Eine weitere Möglichkeit, Bitcoins zu erhalten besteht darin, sie gegen echtes Geld in einer Wechselstube zu erwerben.
  • Darüber hinaus ist es auch möglich, Bitcoins zu tauschen oder
  • sie als Bezahlung für eine Dienstleistung oder ein Produkt zu erhalten.
Diese Zahlungen können über eine E-Wallet bequem sogar vom Smartphone aus abgewickelt werden. Wer eine Zahlung mit Bitcoins leisten möchte, muss dafür lediglich die  Empfängeradresse  in Form eines Zahlencodes sowie den entsprechenden Betrag eingeben. Sobald der User im Anschluss auf Senden klickt, erfolgt die Zahlung.

Welche Vor- und Nachteile haben Bitcoins?

Zu den größten Vorteilen gehört, dass bei Zahlungen mit Bitcoins völlige Zahlungsfreiheit herrscht:

  • So gibt es im Zahlungsverkehr weder vorgegebene Limits noch Verzögerungen. Auch das ist ein Unterschied zu klassischen Bankkonten, wo es durchaus auch zwei bis drei Werktage dauern kann, bis eine Zahlung beim Empfänger eingegangen ist.
  • Hinzu kommt, dass die Gebühren äußerst niedrig sind und die User sogar komplett darauf verzichten können. Fügen sie eine Gebühr hinzu, erfolgt die Zahlung lediglich schneller.
  • Bei Bitcoin werden keine sensiblen Daten bei einer Zahlung genutzt, was diese Kryptowährung äußerst sicher macht.
  • Ferner ist es für die Händler völlig unmöglich, Gebühren zu berechnen. Der Grund: Die vollständige Kontrolle über das System liegt bei den Usern.
  • Ein wichtiger Sicherheitsaspekt ist auch, dass Manipulationen von dritter Seite aus völlig unmöglich sind. Der Grund: Innerhalb eines Blocks kann jeder User die aktuelle Geldmenge einsehen, benutzen und verifizieren.

Demgegenüber stehen aber auch einige Nachteile:

  • Dazu gehört insbesondere die laufende Entwicklung. Denn das Bitcoin-Projekt ist insgesamt noch nicht abgeschlossen, weshalb auch einige Funktionen des Netzwerks noch nicht freigegeben sind.
  • Zwar nutzen immer mehr Unternehmen Bitcoin als Zahlungsmittel. Jedoch ist auf Seiten der Unternehmen die Skepsis noch relativ groß, weshalb nur wenige Firmen Bitcoin auch wirklich nutzen.
  • Die Akzeptanz ist aber auch auf Kundenseite noch relativ gering und lässt sich noch weiter ausbauen. Denn viele Menschen kennen die virtuelle Währung noch nicht einmal.

Worin unterscheiden sich Kryptowährungen und klassische Währungen?

Weil es sich bei Kryptowährungen um reine Online-Währungen handelt, gibt es einen ganz gravierenden Unterschied zu klassischen Währungen: Sie sind unabhängig von den wirtschaftlichen Faktoren des jeweiligen Landes. Dadurch gelten diese als  inflationssicher Politische Krisen, wie sich vor einigen Jahren eine in Griechenland ereignet hat, haben daher keinerlei negativen Einfluss auf Kryptowährungen. Im Gegenteil tragen sie eher dazu bei, dass die Kurse der virtuellen Währungen steigen.

Kryptowährungen sind aber sehr wohl auch Kursschwankungen ausgesetzt. Starke Kursveränderungen sind sogar schon innerhalb von wenigen Stunden möglich.

Zahlungen in Kryptowährungen haben den Vorteil, dass sie innerhalb von wenigen Sekunden über ganze Kontinente hinweg geleistet werden können. Und dafür müssen weder Banken noch andere Institutionen zwischengeschaltet werden.

Ein weiterer positiver Effekt besteht in der Tatsache, dass weder:

  • Kursschwankungen zwischen klassischen Währungen noch
  • Wechselkurse einen Einfluss auf die Kryptowährung haben.

Will beispielsweise ein User aus Deutschland einen Bitcoin an einen Freund in Südamerika, so hat dieser den Bitcoin abzüglich minimaler Transaktionsgebühren in seiner Bitcoin-Geldbörse, also in jenem Konto, in welchem er seine Bitcoins aufbewahrt.

Bei einer klassischen Banküberweisung würde es hingegen mehrere Tage dauern, bis er das Geld auf seinem Konto hat. Ferner sind die Gebühren bei Banküberweisungen wesentlich höher. Und derjenige, der das Geld überweist, müsste sich damit befassen, wie der Kurs des Euro gegenüber der jeweiligen Landeswährung gegenwärtig ist.

Die Coins werden über die Adresse eines Online-Wallets versendet und empfangen, wobei keinerlei persönliche Daten übermittelt werden oder einsehbar sind. Wer ein Bitcoin- oder ein sonstiges Kryptokonto nutzt, bleibt also völlig anonym und niemand – weder Staaten noch Banken – bekommen etwas von den Zahlungen mit. Das ist dank der  Blockchain-Technologie  möglich.

Funktionsweise Blockchain
Alle wichtigen Daten werden dezentral über die ganze Welt verteilt in der Blockchain gespeichert. Schafft es nun ein Hacker, Zugang zu einem Teil des Systems zu erlangen und will er die Daten manipulieren, hat dies keinerlei Effekt. Denn größtenteils widersprechen die Daten, die im System insgesamt gespeichert sind, jenen des Hackers, sodass die Manipulationen keinerlei Auswirkungen haben. Natürlich müssen die User die Zugangsdaten zu ihren Geldbörsen sicher schützen.

Zuletzt aktualisiert am 30. September 2019

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Martin Schwarz
Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.