Milliardär investiert in Bitcoin und Ethereum aber nicht in Ripple

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Milliardär investiert in Bitcoin und Ethereum aber nicht in XRP- Coincierge

Der milliardenschwere Investor Steven Cohen steigt in den aufstrebenden Krypto-Markt ein, indem er in einen Krypto-Hedgefonds investiert, der Bitcoin und Ethereum im Repertoire hat, aber nicht Ripple aufgrund dessen Gefahr als Wertpapier eingestuft zu werden.

Milliardär Steven Cohen in Richtung Bitcoin

Cohen Private Ventures – der Hedge-Fonds von Steven A. Cohen, dessen Nettovermögen derzeit auf 14 Milliarden US-Dollar geschätzt wird – hat in Autonomous Partners investiert, welche von der frühen Bitcoin-Investorin Arianna Simpson geführt wird.

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“Ich habe nur Partner hinzugezogen, von denen ich denke, dass sie über ihr Kapital hinaus sehr viel Mehrwert bieten können”, sagte Simpson zu Fortune.

Autonomous Partners wurde im Dezember 2017 ins Leben gerufen und investiert in digitale Assets und Blockchain-Startups, wobei ein kleiner Teil der Mittel für den Kauf etablierter Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum verwendet wird. Der Fonds ist besonders an Lösungen interessiert, die Transaktionen beschleunigen und Blockchains weltweit skalieren sowie den Nutzern mehr Privatsphäre bieten.

Die Zentralisierung von Ripple ist besorgniserregend

Insbesondere wird die Investition von Cohen nicht von Ripple geprägt sein. Simpsons Fonds hat die drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung gemieden, da die Firma Ripple den Löwenanteil ihrer XRP-Token hält.

Als die Securities and Exchange Commission (SEC) im vergangenen Monat feststellte, dass Bitcoin und Ethereum keine Wertpapiere sind, vermutet man, dass weniger dezentralisierte digitale Vermögenswerte in Zukunft als Wertpapiere eingestuft werden. Auf jeden Fall stellt die Möglichkeit, dass Ripple in noch mehr Rechtsstreitigkeiten – insbesondere mit staatlichen Aufsichtsbehörden – verwickelt sein wird, ein großes Risiko für Hedgefonds dar, da Ripple endlosen Prüfungen seiner Dezentralisierungsansprüche ausgesetzt ist.

“Für uns ist klar, dass Ripple ein Wertpapier ist”, sagte Multicoin-Mitbegründer Kyle Samani. “Wenn Ripple von der SEC offiziell als Wertpapier eingestuft wird, werden alle Krypto-Börsen den Handel mit Ripple einstellen.”

Ripple CEO Brad Garlinghouse stimmte nicht mit den Annahmen überein, dass XRP ein Wertpapier ist:

Ich denke, es ist wirklich klar, dass XRP kein Wertpapier ist. Ich glaube nicht, dass unser Besitz von XRP uns die Kontrolle gibt. Saudi-Arabien besitzt eine Menge Öl – das gibt ihnen keine Kontrolle über das Öl.


Quelle: Bitcoinist, Image: pixabay, CC0

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.

2 KOMMENTARE

  1. Auch wenn Ripple nicht als Wertpapier eingestuft ist dann ist es trotzdem wertlos.
    Der Wert von Bitcoin entsteht durch die Tatsache daß es praktisch unmöglich ist Transaktionen zu zensieren, Bitcoin ohne private schlüssel zu beschlagnahmen oder einzufrieren. Es ist eben ein digitaler “Rohstoff”. Es gehört dem Besitzer und nur der Besitzer kann es bewegen.

    Bitcoin besitzt man z.b. damit die Bank nicht wie in Griechenland einfach 20% vom guthaben beschlagnahmt.
    XRP hingehen kann – genau wie NEO, Stellar, EOS und dank “koordinatoren” auch IOTA- jederzeit eingefroren werden.
    Daher sind diese “Kryptowährungen” eher mit Klammlosen, Starbucks guthabenkarten oder second life linden dollars vergleichbar als mit Bitcoin.
    Wenn das “Kryptowährungen” sein sollen dann sind Klammlose die erste Deutsche Kryptowährung, frage mich warum nicht auf coinmarketcap gelistet sind.

  2. XRP kann nicht eingefroren werden. Woher kommt diese Annahme? Es gibt einfach nix das Bitcoin besser kann als viele Altwährungen. Er ist pseudoanonym. Er ist nicht wirklich dezentralisiert weil wenige Chinesen die Miningpower kontrollieren. Das bitcoin Netzwerk ist zudem langsam, teuer und absolut nicht umweltfreundlich.

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