SEC: Vorladungswelle für ICO

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Der Wall Street Journal berichtete am 28. Februar, dass die SEC – Securities and Exchange Commission (US-Börsenaufsichtsbehörde) – ICOs verstärkt ins Visier nimmt. Es wurden zahlreiche Vorladungen und Fragebögen ausgestellt. Vor allem Details zum Ablauf der Verkaufs- beziehungsweise Vorverkaufsphase wurden eingefordert. Der Wall Street Journal weist nochmal explizit darauf hin, dass die Börsenaufsichtsbehörde einen offiziellen Kommentar hierzu verweigere.

SEC – ICOs sind keine registrierten Wertpapiere

Die SEC begründet ihre Haltung gegenüber ICOs, damit das ICOs nicht registrierte Wertpapiere seien. Im Juli 2017 tauchte aber ein abgeschlossener Bericht über die Untersuchung der DAO – Token auf, indem diese als Wertpapier bezeichnet wurden.

Die Börsenaufsichtsbehörde hat angekündigt, zukünftig weitere Maßnahmen gegen ICOs im Allgemeinen zu ergreifen. Es scheint als habe sich die Einstellung bezüglich des ICO Marktes zumindest inoffiziell geändert. Jay Clayton, Vorsitzender der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde, hatte vor einer Anhörung des Senatsausschusses folgende Aussage getätigt:

“Von dem was ich bisher gesehen haben sind ICOs wie Wertpapier – Angebote. Diese sind interessante Unternehmen, ähnliche wie Aktien und Anleihen, nur mit einer anderen neuen Bezeichnung. Man kann es als Coin bezeichnen, aber wenn es als Wertpapier fungiert, dann ist es ein Wertpapier.”

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Besonders interessant war auch ein Gespräch zwischen dem SEC – Vorsitzenden Jay Clayton und der Senatorin Elizabeth Warren, indem Clayton feststellte, dass bisher kein ICO als Wertpapier bei der SEC registriert wurde und keiner eine Registrierung, um als Wertpapier angesehen zu werden, beantragt habe.

Von offizieller Seite muss die SEC natürlich Druck auf ICOs machen und in einer gewissen Art und Weise versuchen, diese in einem gesunden Ausmaß zu regulieren. Vor allem sollten es ICO-Projekte mit betrügerischen Machenschaften zukünftig nicht mehr so leicht haben. ICOs hatten im Jahr 2017 eine Misserfolgsquote von knapp 50 Prozent und das in nur wenigen Monaten. Außerdem haben wir bereits über die Top 3 ICO Fails berichtet. Es schreit förmlich nach einer angemessenen Regulierung, um gutgläubige Investoren zu schützen

 

Originalfassung via bitcoinmagzine, Image via pixabay, CC0

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.

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