Craig Wright verlangt 90-jährige Verlängerung, um auf den letzten Gerichtsantrag zu reagieren

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Mit Fake-Satoshi Craig Wright wird es nicht langweilig: Zusammen mit seinem Rechtsteam hat er nun versehentlich das Gericht gebeten, die Frist für seine Antwort auf Kleimans jüngsten Antrag um 90 Jahre zu verlängern. Wenn der Richter dem Antrag von Wright zugestimmt hätte, wäre seine Antwort auf den Gebührenantrag spätestens am 18. Dezember 2109 fällig.

Weitere Verlängerungen im Krypto-Prozess des Jahrhunderts

Der selbsternannte Satoshi Nakamoto war vergangenen Monat eher still, nachdem er sich aus dem erzielten 500.000-BTC-Vergleich zurückgezogen hatte. Wright, der bereits im August den Prozess gegen den Nachlass seines ehemaligen Partners Dave Kleiman verloren hatte, wurde vom Gericht angewiesen, die Hälfte der 1 Million BTC, die er vor 2014 abgebaut haben soll, zu übergeben.

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Etwa anderthalb Monate nach dem Vergleichsprozess kündigte Wright jedoch an, dass er den Vergleich nicht mehr finanzieren könne und brach die zuvor mit dem Rechtsteam von Kleiman getroffene Vereinbarung.

So sollte Wright für den größten Teil des letzten Monats damit beschäftigt gewesen sein, seine Antworten auf mehrere im Prozess anhängige Anträge vorzubereiten.

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In einer wenig überraschenden Aktion beantragte Wright eine weitere Verlängerung und argumentierte, dass beide Parteien zusätzliche Zeit benötigten, um ihre Antworten auf die Anliegen des Gerichtes vorzubereiten.

Eine Verlängerung um 32.850 Tage

„Die Parteien legen respektvoll dar, dass eine zweiwöchige Verlängerung der Zeit es ihnen ermöglichen wird, die Themen in ihren jeweiligen Antworten vollständig zu erläutern“, heißt es im gemeinsamen Antrag.

Der Antrag wäre nur ein weiteres Papier in dem Meer von Dokumenten, die der Prozess hervorbringt – wenn es eben nicht einen mickrigen kleinen Tippfehler darin gegeben hätte.

Hätte das Gericht dem Antrag der Parteien entsprochen, wäre Wrights Antwort auf Kleimans Antrag am 18. Dezember 2109 fällig gewesen. Die Antwort Kleimans auf einen zuvor erhobenen Einwand wäre am 23. Dezember 2019 fällig gewesen.

Wrights Antrag auf eine 32.850-Tage-Verlängerung hätte Wright sicherlich geholfen, die Gelder zu sammeln, von denen er behauptet, dass sie in einem Tulip-Trust gesperrt sind. Jedoch setzte Richter Bloom dem ganzen schnell ein Ende: Wrights Antrag auf Verlängerung wurde am selben Tag, an dem er eingereicht wurde, abgelehnt.

Die Entscheidung bedeutet: Wir werden mehr von Craig Wright im Dezember sehen.

Textnachweis: cryptoslate

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