Bitcoin-Guru warnt vor globaler Wirtschaftskatastrophe – und teilt BTC-Prognose

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Steigt Bitcoin so stark, weil der US-Dollar fällt? Zahlreiche Analysten warnen davor, dass Bitcoins Stärke auch eine Schwäche des Dollars sein könnte – und nun hat sich „Bitcoin-Guru“ Andreas Antonopoulos in düsteren Worten zu diesem Thema geäußert.

In einem Podcast-Interview spricht der Blockchain-Experte von einer Weltwirtschaftskrise im Jahr 2021 – und von den möglichen Folgen für den Bitcoin Kurs. Antonopoulos zufolge wird die Covid-19-Pandemie wahrscheinlich nicht vor März ihren Höhepunkt erreichen.

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Auch werde die Art und Weise, wie die Krise von den Regierungen gehandhabt wird, große Konsequenzen haben – seiner Einschätzung nach treffe dies besonders auf die USA zu. Der Schaden für die Wirtschaft sei nicht abgewendet worden, so der Krypto-Experte – er sei lediglich verschoben worden. Antonopoulos:

„Die Wirtschaft, vor allem in den USA, aber ich denke auch in Europa, die wirklichen Auswirkungen, die wirtschaftlichen Auswirkungen wurden nicht vermieden. Sie wurden aufgeschoben. Sie wurde verschoben, und zwar effektiv um fast ein Jahr, aber sie kann nicht noch weiter verschoben werden. Jedes Mal, wenn es verschoben wird, ist der Preis, den wir zahlen, höher und der Effekt, den es auf die Wirtschaft hat, ist geringer, also ist das kein nachhaltiger Ansatz.“

Antonopoulos, der 2017 über 100 Bitcoins von seinen Followern geschenkt bekam, ist deshalb eher bearish, was die Zukunft anbelangt:

„Ich denke, wir haben sehr, sehr schwierige Zeiten vor uns.”

Bitcoin werde nicht von einer wirtschaftlichen Katastrophe profitieren, so der Autor. Besser sei ein stabiles Umfeld. Das werde es nun aber so schnell nicht geben, denkt Antonopoulos. Er befürchtet, dass es zu einer Währungskrise kommt, die es „seit 100 Jahren nicht mehr gegeben hat“. Und:

„All die Dinge, von denen wir dachten, sie seien stabil und für immer, stellen sich als nicht für immer und nicht so stabil heraus. Nun, das ist nicht gut für Bitcoin. Es ist sicherlich nicht gut für den Bitcoin-Preis. Kurzfristig ist es sogar schlecht… Wir können den Erfolg einer globalen Währung wie Bitcoin nicht auf der Basis von sechs Milliardären aufbauen. Das ist nicht der Plan, wie ich den Leuten immer wieder sage…“

Nicht alle sehen eine Krise kommen

Krise sei nicht der Weg, um Bitcoin erfolgreich zu machen. Zu viele Menschen in der Krypto-Industrie wären zu optimistisch, wenn es um Katastrophen geht, so Antonopoulos. Der Blockchain-Experte weiter:

„Ehrlich gesagt würde ich lieber sehen, dass der Euro und der Dollar nicht destabilisiert werden, und ich möchte, dass sich die Wirtschaft in den USA und in Europa ein wenig stabilisiert, damit die Menschen mehr Möglichkeiten in ihrem Leben haben, auch wenn das bedeutet, dass es nicht so viele Möglichkeiten für Bitcoin gibt.“

Um mit einer positiven Note zu schließen: On-Chain-Analyst Willy Woo feiert den heutigen Bitcoin-Geburtstag mit einer positiven Anmerkung. Er schreibt über den Bitcoin-Preis, dass wir ihn nie wieder unter 20.000 Dollar sehen werden – dafür bräuchte es ein brutales Ereignis, ähnlich den Anfängen der Covid-19-Pandemie. Woo:

“Wir werden nie wieder $20k BTC sehen. Die $24k-Unterstützung bräuchte ein Black Swan-Ereignis, um zusammenzubrechen.”

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MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.