Analyst denkt, dass Bitcoin den Boden erreicht hat

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Analyst denkt, dass Bitcoin den Boden erreicht hat

Leider konnte Bitcoin das Support-Level von 6.000 US Dollar nicht halten und am Wochenende fiel Bitcoin unter 5.800 US Dollar. Viele spekulierten, wann der Boden endlich erreicht würde. Brian Kelly, Trader und Analyst bei CNBC, nannte vier Gründe dafür, dass Bitcoin den Boden erreicht hat.

 

Kosten für das Mining und schnelle Erholung

Bitcoin erreichte das Jahrestief von etwa 5.779 US Dollar, erholte sich aber schnell wieder und steht derzeit bei 6.118 US Dollar. Obwohl Tiefststände nie wirklich erfreulich sind, konnte Brian Kelly diesem Tiefststand etwas positives abgewinnen:

Am Wochenende konnten wir sehen, dass Bitcoin einen neuen Tiefststand erreichte, Ich denke, dass Bitcoin um 5.779 US Dollar stand. Danach hatten wir aber innerhalb von 10 bis 15 Minuten eine rasante Erholung von 100 bis 200 Punkten. Das ist typisch, wenn Bitcoin [in der Vergangenheit] einen Boden erreichte.

Außerdem erwähnte er, dass die durchschnittlichen Kosten für das Mining bei etwa 5.900 US Dollar pro Bitcoin liegen, was einen starken Support für dieses Preis-Level bedeutet. Auch Tom Lee meint, Mitgründer von Fundstrat, dass die Mining-Kosten ein entscheidender Faktor für den Preis seien.

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Bei einem CNBC-Auftritt stellte Lee fest, dass die Bitcoin-Preise in der Vergangenheit grundsätzlich über den Mining-Kosten lagen, v.a. der Bärenmarkt 2014 verdeutlichte ihm das.

 

Interesse aus Asien steigt

Kelly stellte fest, dass das Interesse an Kryptowährungen vor allem in Asien ansteigt. Over The Counter (OTC) – Käufer interessieren sich für Tether und die Möglichkeit des Arbitrage-Handels mit dieser Währung. Asiatische Börsen konnten hier einen starken Anstieg verzeichnen, so Kelly.

Zudem merkte er an, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der “Währungskrise” und dem Anstieg der Preise für Kryptowährungen gibt. Die alternativen digitalen Währungen sind trotz Volatilität ein sicherer Hafen vor Krisen einzelner Regierungen.

Kelly erwähnte in diesem Zusammenhang China und die Abwertung der Währung. Wohlhabende Chinesen bereiten sich vor und müssen Ihr Geld vor einer Abwertung schützen, diese sollten dann zumindest einen kleinen Teil in Bitcoin anlegen.

Ob Kelly mit seinen Aussagen und dem Boden Recht behält, zeigt sich erst in den nächsten Wochen. Der beste Indikator wird wohl der Kostenfaktor des Minings sein. Miner haben kein Interesse daran, die Währung günstiger zu verkaufen und so einen Verlust zu erzielen.


Quelle: newsbtc, Photo by Aditya Chinchure on Unsplash, CC0

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.

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