Banken-CEO: Kein Interesse von Institutionen an Kryptowährungen

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Banken-CEO Kein Interesse von Institutionen an Kryptos - Coincierge
Institutionen haben anscheinend kein Interesse an Kryptowährungen. Die Fakten zeigen ein anderes Bild.

Der CEO von Revolut behauptet, dass große institutionelle Kunden, die oft als Katalysator für den nächsten Krypto-Bullrun genannt werden, sehr wenig Interesse an Investitionen in Anlagen wie Bitcoin und Ethereum gezeigt haben.

Revolut CEO: Institutionelle Investoren zeigen “kein Interesse” an Krypto

Nikolay Storonsky, CEO des Startup-Unternehmens Revolut für digitales Bankwesen, verriet beim Web Summit 2018 in Lissabon, Portugal, dass institutionelle Investoren noch nicht bereit sind, in den Kryptowährungsmarkt einzusteigen, wie Spekulanten vermuten. Dies ist auf einen allgemeinen Mangel an Interesse an Kryptowährungen zurückzuführen, berichtet Bloomberg.

Es gibt bisher kein Interesse von großen institutionellen Investoren…Wenn diese großen institutionellen Investoren und Hedgefonds nicht stark in die Kryptowelt eindringen, glaube ich einfach nicht, dass sich die Banken bewegen werden, weil sie einfach versuchen, mit ihren Kunden Geld zu verdienen, erklärte er.

Die Krypto-Community hat jedoch die Hoffnung hat, dass institutionelle Investoren Interesse an Kryptowährungen – insbesondere Bitcoin – zeigen werden. Larry Fink, CEO von BlackRock, äußerte sich ebenfalls skeptisch, ob ihre Kunden überhaupt Interesse an der neuen Anlageklasse haben. Er sagte kürzlich, dass BlackRock keinen kryptobezogenen ETF auflegen würde, bis der Markt “legitimer” geworden ist.

Institutionen, die nicht an Krypto interessiert sind? Wall Street beweist etwas anderes

Die Tatsache, dass die Stützpfeiler der Wall Street wie Fidelity, Goldman Sachs und andere die Bemühungen um den aggressiven Aufbau von Krypto-Handelsplattformen verstärken, scheint jedoch zu beweisen, dass institutionelle Kunden starkes Interesse zeigen.

Im vergangenen Monat gründete Fidelity Investments, ein in Boston ansässiger Vermögensverwalter, der für 7,2 Billionen Dollar an Kundenvermögen verantwortlich ist, eine separate Niederlassung, die sich auf Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum namens Fidelity Digital Asset Services konzentriert. Das Unternehmen verriet, dass es bereits an der Betreuung von rund 13.000 Kunden arbeitet.

Die multinationale Investmentbank Morgan Stanley, veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel “Bitcoin Decrypted: Ein kurzer Teach-In and Implications”, behauptete, dass Bitcoin eine “neue institutionelle Anlageklasse” sei.

Darüber hinaus bereitet sich die Muttergesellschaft der New Yorker Börse, ICE, auf die Einführung ihrer Bakkt-Handelsplattform vor, die im nächsten Monat (12. Dezember) physisch abgerechnete Bitcoin-Futures-Kontrakte anbietet, von denen viele glauben, dass sie einen Bull-Run auslösen könnte.

Goldman Sachs, Barclays, Nasdaq, Citigroup und viele andere traditionelle Unternehmen haben alle ihr Interesse bekundet, ihre eigenen Krypto-Produkte anzubieten. Mit einem scheinbar endlosen Angebot an traditionellen Wertpapierfirmen, die den Krypto-Raum betreten wollen, muss durchaus Interesse seitens Institutionen vorhanden sein. Schließlich haben bereits die Milliarden Fonds der Elite-Unis wie Harvard, MIT und Yale in Kryptowährungen investiert.

 

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Bildnachweis: pixabay, CC0 Textnachweis: newsbtc