Bitcoin: Der Bullenlauf wird immer wahrscheinlicher, da das wichtigste Verkaufssignal verloren geht

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Der Monatsanfang war für Bitcoin (BTC) insbesondere aus einem Grund erschütternd: Die Eröffnung der Dezember-Kerze für den Preis der Kryptowährung löste ein „Verkaufssignal“ auf dem „Market God v7“-Indikator aus, der vom Krypto-Analysten Thies entwickelt wurde.

Thies zufolge wurde der Indikator so konzipiert, dass er die Emotionen aus dem Trading „eliminiert“, um sich stattdessen auf algorithmengetriebene Signale zu verlassen.

Dies wurde als bärisch angesehen, da der Indikator das Signal zuletzt im April gab – d.h. vor der Bewegung, bei der der Bitcoin-Preis von fünf Ziffern auf 3.150 $ fiel, bevor ein Kaufsignal nahe der Talsohle ausgegeben wurde.

Laut Thies’ neuester Indikator-Überprüfung wurde das „Verkaufssignal“ jedoch aufgelöst, da es den Bären nicht gelungen ist, den Bitcoin-Preis weiter zu senken.

Wichtig hierbei: Die „Moving Average Convergence Divergence“ (MACD, ein „trend-folgender Momentum-Indikator, der laut Investopedia das Verhältnis zwischen zwei gleitenden Durchschnitten des Kurses eines Wertpapiers zeigt“), bleibt im einmonatigen Bitcoin-Chart in einer bärischen Crossover-Formation.

Das letzte Mal ist das im Mai 2018 passiert – danach fiel Bitcoin in den folgenden sieben Monaten von 10.000 $ auf 3.000 $.

Unabhängig davon deutet das Verschwinden von Thies’ „Verkaufssignal“ auf dem Ein-Monatigen darauf hin, dass die Bullen auf Makroebene wieder an Stärke gewinnen – vermutlich in Erwartung der Bitcoin-Halbierung im Mai 2020.

Bitcoin-Bullen gewinnen an Stärke

Dieses Signal beziehungsweise das Fehlen dessen scheint zu zeigen, dass sich für Bitcoin-Investoren eine optimistische Konstellation abzeichnet.

Hans Hauge, ein leitender quantitativer Forscher des in Los Angeles ansässigen Krypto-Fonds Ikigai Asset Management, hat am Freitag einen umfangreichen Twitter-Thread veröffentlicht. Darin legt er dar, warum Bitcoins Aussichten für die kommenden Jahre nach wie vor äußerst positiv sind.

Erstens blickt er auf eine aktuelle Analyse der Deutschen Bank zurück, in der der globale Bankenriese schätzt, dass die Zahl der Nutzer von Blockchain Wallet (blockchain.com) bis 2030 über 200 Millionen erreichen könnte – also rund sechsmal so viele wie heute. Der gleiche Bericht enthält auch eine Stellungnahme eines Analysten der Deutschen Bank, wonach Bitcoin Fiat ersetzen könnte, wenn die Probleme im Finanzsystem anhalten.

Zweitens scherzt er, dass der (ehemalige) Chief Executive des Bitcoin Börsen- und Infrastrukturunternehmens Bakkt nun ein amtierender US-Senator ist.

Und schließlich stellt er fest, dass BTC „eigentlich ziemlich nahe an dem Ort ist, an dem er sein sollte“ – und zwar in Bezug auf ein Modell, das die Anzahl „aller getätigten Bitcoin-Transaktionen als Input für ein lineares Regressionsmodell im logarithmischen Maßstab verwendet“. Insofern werden die nächsten Wochen und Monate garantiert wegweisend dafür sein, wie sich BTC im nächsten Jahr entwickelt.

Textnachweis: newsbtc

Zuletzt aktualisiert am 7. Dezember 2019

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