IWF fordert Georgien auf, das Krypto-Einkommen für die Handelsbilanz zu bewerten

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) empfiehlt, dass Georgien die Einnahmen aus Krypto-Handel und Mining in seine Außenhandelsbilanzen aufnimmt.

IWF begrüßt mehr Transparenz beim Krypto Mining

Der Vorschlag des IWF ist durchaus relevant, da Georgien derzeit der viertgrößte Hersteller von digitalen Währungen aus dem Mining ist. Daher sollte die Regierung die Einnahmen aus dieser Art von Tätigkeit berücksichtigen.

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Die Medien berichteten, dass sich Vertreter des IWF bereits mit Leitern großer kryptoorientierter Unternehmen aus dem Mining getroffen hätten. Den Minern wurde gesagt, sie sollten Ausländer berücksichtigen, die Kryptowährungen wie Bitcoin von lokalen Produzenten kaufen. Mit anderen Worten, Georgien ist ein Exporteur von Bitcoin.

„Neben den bestehenden Programmen arbeitet der IWF mit Georgien in anderen Fragen zusammen, unter anderem bei der Verbesserung der Statistiken. Wir beraten bei der Verbesserung der Methodik zur Berechnung der Außenhandelsbilanz, insbesondere bei der aktiven Diskussion über die Möglichkeit der Einführung der Bilanzierung von Kryptowährungsmining.“

Die IWF-Experten sind sich einig, dass Krypto-Mining einen angemessenen Anteil an der georgischen Wirtschaft ausmacht. Deshalb sollte die Regierung die Branche genau beobachten. Jetzt versucht die internationale Organisation, den tatsächlichen Beitrag des Krypto-Mining zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes herauszufinden. Mercedes Vera-Martin, stellvertretende Abteilungsleiterin des IWF, kommentierte:

„Kryptowährungsmining hat sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf das Land. Wenn Kryptowährung in großen Mengen ins Ausland verkauft wird, warum sollte dies dann nicht in der Außenhandelsbilanz berücksichtigt werden?“

Sie betonte, dass das Mining von Bitcoin den Import von Waren erfordert, was wahrscheinlich auf spezielle Geräte wie ASICs zusammen mit Materialien für den Bau der Anlagen hinweist. Da es sich bei den Einfuhrmaterialien jedoch um physische Materialien handelt, werden sie in der offiziellen Handelsbilanzstatistik berücksichtigt. So verzerrt die Berichterstattung über Importe und das ignorieren von Exporte das Gesamtbild erheblich.

Im vergangenen Jahr berechnete die Nationalbank von Georgia die Anzahl der im Land registrierten digitalen Wallets. Bis dahin entdeckte man 5.300 Wallets, die umgerechnet 708.000 Dollar enthielten.

Der IWF hat auch einen speziellen Fragebogen ausgearbeitet, der den offiziellen Abteilungen Georgiens helfen soll, das Gesamtvolumen der im Land produzierten und im Ausland verkauften Bitcoin zu schätzen.

Krypto-Mining macht über 10 % des georgischen Stromverbrauchs aus

Anfang November sagte David Chapashvili von Green Energy in einem BBC-Podcast, dass das Bitcoin-Mining in Georgien einen Jahresumsatz von 0,5 Milliarden Dollar generiert. Ihm zufolge verbrauchen Miner viel Strom. So verbraucht beispielsweise Bitfury allein etwa 4% der gesamten in Georgien erzeugten Energie, was 389,7 Millionen Kilowattstunden entspricht. Es gibt jedoch viele Mikrominer, die berücksichtigt werden sollten.

„Ich denke, es geht um mehr als 10%. Es verbraucht mehr Strom als die Großindustrie, die Georgien hat und schlägt alle Direktverbraucher.“

Georgien hat dank seiner günstigen Wasserkraftkosten und seiner freundlichen Steuern Tonnen von Minern angezogen. Für Chapashvili liegt Georgien beim Mining nur hinter China und Venezuela.

Textnachweis: bitcoinist

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