Mark Karpeles: Mein neues Unternehmen „wird Japan zum Blockchain-Anführer machen“

Mark Karpeles, ehemaliger CEO der nicht mehr existenten Kryptobörse Mt. Gox, will in Japan ein neues Blockchain-Unternehmen gründen.

Karpeles Blockchain-Geschenk an Japan

Das zumindest sagte Karpeles der Presse im Rahmen seines Einspruchs gegen eine Verurteilung wegen Datenmanipulation im Zusammenhang mit Mt. Gox. Die Details sind zwar spärlich, allerdings behauptet die Associated Press (AP), Karpeles plane, für das Projekt die „gleiche Computertechnologie“ einzusetzen – ohne genauer darauf einzugehen.

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Laut AP will der 34-jährige Franzose „Japan zu einem Marktführer in der Blockchain-Technologie machen“. Die Ankündigung folgt auf ein paar turbulente Monate für Mt. Gox. Japanische Staatsanwälte warfen Karpeles ursprünglich Veruntreuung vor, forderten zehn Jahre Gefängnis. Er wich diesen Anschuldigungen aus, wurde stattdessen wegen Datenmanipulation verurteilt und erhielt Berichten zufolge eine zweieinhalbjährige Bewährungsstrafe.

Anwälte kämpfen nun sogar gegen diese Anklage, da Karpeles während des fast sechsjährigen juristischen Debakels der Börse konsequent seine Unschuld beteuert hat.
Im Jahr 2013 verschwanden 850.000 Bitcoins von Mt. Gox, wobei der Verdacht auf Karpeles fiel. Im Jahr 2018 erklärte er im Rahmen des Rehabilitationsverfahrens öffentlich, dass er nicht daran interessiert sei, 160.000 Coins geltend zu machen.

„Ich will das nicht. Ich will diese Milliarde Dollar nicht“, schrieb er während einer Reddit AMA-Sitzung.

„Vom ersten Tag an hätte ich nie erwartet, etwas aus diesem Konkurs zu erhalten. Die Tatsache, dass dies heute eine Möglichkeit ist, ist ein Irrlgaube, und ich denke, es liegt in meiner Verantwortung dafür zu sorgen, dass dies nicht geschieht.“

Karpeles Gesicht bringt frischen Wind in Japans Krypto-Sektor

Es bleibt zwar abzuwarten, um welche Art von Projekt es sich dabei handelt – eine weitere Krypto-Börse scheint nicht unwahrscheinlich. Japans Inlandsbörsensektor boomt – mit strenger Lizenz- und Regulierungsüberwachung, die sicherstellen soll, dass es nicht zu weiteren signifikanten Verletzungen des Verbrauchervertrauens kommt.

Mt. Gox war nur die erste von vielen japanischen Börsen, die schließen mussten – 2018 musste sich Coincheck z.B. auch von über 500 Millionen Dollar an Altcoins trennen. Die Plattform wurde nun unter einem neuen Besitzer relaunched.

Seitdem hat der Sektor das Interesse von Weltkonzernen wie Yahoo! Japan geweckt, das am 30. Mai seine neu erworbene Börse Tao Tao ins Leben gerufen hat. Kurz zuvor enthüllte ein japanischer Blockchain-Fonds, dass er 200 Millionen Dollar für den Betreiber der südkoreanischen Börse Bithumb bereitstellt.

Textnachweis: bitcoinist

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