Millennials vertrauen Bitcoin mehr als Warren Buffetts Berkshire Hathaway

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Ein durchschnittlicher Anleger, der im 21. Jahrhundert das junge Erwachsenenalter erreicht, vertraut Bitcoin mehr als einer drei Jahrzehnte alten Bullen-Aktie.

So steht es in einer kürzlich von Charles Schwab durchgeführten Studie. Das dreizehntgrößte Bankhaus der USA hat die selbstgesteuerten Portfolios von Anlegern für das Jahr 2019 untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass die Mehrheit von ihnen mehr Engagement in einem jungen Bitcoin-Trust hatte als in dem mächtigen Warren Buffett’s Berkshire Hathaway (NYSE: BRK.A).

Grayscale, wie die Studie ergab, übertraf die traditionelle Aktie mit ihrem außerbörslichen, börsennotierten Fonds, der Bitcoin hält. Unter dem Ticker GBTC verzeichnete der Fonds auf Jahresbasis Gewinne von rund 119 Prozent. Zum Vergleich: Berkshire lieferte seinen Anlegern einen zwergenhaften Gewinn von gerade mal 11 Prozent.

Die Studie stellte außerdem fest, dass der GBTC in der Liste der Top-10-Investitionen, die von den Boomer-Investoren ausgewählt wurden, nicht enthalten war. Gleichzeitig schaffte es Berkshire neben Apple und Amazon-Aktien in den renommierten Index.

Generation Y mag Bitcoin

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Die Enthüllungen von Charles Schwab folgten genau dem, was eine Umfrage von Blockchain Capital im April 2019 ergeben hatte: Dass 27 Prozent der Anleger im Alter zwischen 18 und 34 Jahren Bitcoin traditionellen Aktien gegenüber bevorzugen.

Gleichzeitig fanden 40 Prozent der Teilnehmer Bitcoin attraktiver als Staatsanleihen. 22 Prozent von ihnen gaben an, dass sie die Kryptowährung statt Gold kaufen würden.

Eine andere Studie von Adamant Capital kam zu dem Schluss, dass Millenials der Schlüsselfaktor für Bitcoins Wachstum im letzten Jahrzehnt sind. Das in Texas ansässige Investmentmanagement stellte fest, dass junge Investoren wahrscheinlich auch auf lange Sicht Kryptowährungen ausgesetzt bleiben würden.

Kritik

Nicht jeder stimmt mit dem vorhergesagten Bitcoin-Potential überein, Millennials beim Wachstum ihres Reichtums zu unterstützen. Bestimmte traditionelle Investoren, darunter der beliebte Goldbulle Peter Schiff, glauben: Die Kryptowährung wird jungen Anlegern schwere Verlusten bescheren – und dass diese nicht mit dem anhaltenden Hype-Strom fließen sollten.

„Die gute Nachricht ist, dass all die Millennial-Bitcoin-Hodler, die dabei sind, bei Bitcoin ausgelöscht zu werden, noch jung genug sind, um ihr Geld zurückzuverdienen“, twitterte Schiff.

„Sie werden auch ein Leben lang von der Weisheit profitieren können, die sich aus dem Verlust von Geld und dem [Lernen] von deinen Fehlern ergibt.“

Der beliebte Markt-Analyst Rhythm Trader, selbst ein Millenial, sieht das allerdings anders. Dem Trader zufolge sei der erste Eindruck seiner Generationen vom alten Finanzsystem die Wirtschaftskrise von 2008. Er nannte sie als den Hauptgrund, warum Bitcoin bereit ist, der Nutznießer des so genannten „Great Wealth Transfer“ zu werden. Auszüge aus seiner Bemerkung:

„Die Millennials haben einen starken Trend gezeigt, das digitale Zeitalter mit offenen Armen zu begrüßen und gleichzeitig dem traditionellen Finanzsystem den Rücken zu kehren.“

Nach der neuesten Studie von Charles Schwab findet der „Wealth Transfer“ statt.

Textnachweis: newsbtc

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