Mysteriöser Unbekannter provoziert Craig Wright: weiteres Copyright für Bitcoin Whitepaper eingereicht

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Wei Liu, ein chinesischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Kalifornien, hat beim U.S. Copyright Office einen Urheberrechtsanspruch auf das Bitcoin-Whitepaper eingereicht. Die mysteriöse Figur ist nun ein legaler Konkurrent Craig Wrights, der letzte Woche das gleiche Copyright beansprucht hat.

Chinesischer Staatsbürger beansprucht US-Urheberrecht für Bitcoin-Whitepaper

Eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Kryptoindustrie, Craig Wright, sieht seine Ansprüche auf den Krypto-Thron heute in Frage gestellt – eine weitere Person macht nämlich einen Urheberrechtsanspruch auf das Bitcoin-Whitepaper geltend.

Laut der offiziellen Website des U.S. Copyright Office registrierte Wei Liu, ein chinesischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Kalifornien, das Copyright am 24. Mai – nur drei Tage, nachdem die Nachricht über Wrights Registrierung aufgetaucht war. Liu behauptet, das Bitcoin-Whitepaper mit dem Titel „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“
am 11. Januar 2008 veröffentlicht zu haben.

Es ist immer noch nicht klar, wer Wei Liu ist, und bislang hat niemand eine Erklärung dafür abgegeben, warum die Forderung erhoben wurde. Da Wrights Urheberrechtsanspruch auf das Bitcoin-Whitepaper jedoch vielerorts mit Spott aufgefasst wurde, ist es wahrscheinlich anzunehmen, dass Lius Ziel darin besteht, Wrights Ansprüchen entgegenzuwirken.
Da das Urheberrechtsamt die Richtigkeit der in den Eintragungsansprüchen gemachten Angaben nicht untersucht, haben die Ansprüche selbst wenig rechtliches Gewicht. Die neueste Entwicklung beweist dies – denn die Links, die Wright am 11. April gepostet hat, besagen jetzt, dass Liu das Copyright für Bitcoins Whitepaper besitzt.

BSV pumpt – trotz Kontroverse um Wright

Trotz der anhaltenden Kontroverse um Craig Wright hat Bitcoin SV jedoch seinen bisher besten Monat. Der umstrittene Bitcoin-Ableger stieg in den frühen Morgenstunden des 30. Mai um mehr als 60 Prozent, nachdem Craig Wright einer Falschmeldung zufolge Bitcoin aus Satoshi Nakamotos Wallets versendet hatte.

Ein gefälschter Nachrichtenalarm von der chinesischen Medienfirma Coinbull drängte den Markt zum BSV-Kauf, weshalb der Coin in ein paar Stunden von 120 auf 200 Dollar stieg.
Dem Bericht zufolge habe Wright 50.000 BTC von einem von Satoshi Nakamotos Wallets an Binance übertragen, was, sofern korrekt, der ultimative Beweis dafür wäre, dass Wright tatsächlich Bitcoins Schöpfer ist.

Coinbull reagierte schnell und erklärte, dass das Bild im Bericht gephotoshopped sei und forderte Benutzer auf, Gerüchten, die auf Plattformen wie WeChat verbreitet wurden, nicht zu vertrauen.

Changpeng Zhao, der Gründer und CEO von Binance, reagierte außerdem auf die Falschmeldung, dass er BSV wieder in die Liste aufnehmen würde und sagte, dass es sich um eine Fälschung handelte. Hier nocheinmal: Zhao wird BSV nicht wieder aufnehmen.
Dies ist das zweite Mal, dass der BSV-Preis in weniger als 10 Tagen durch die Decke geht, was die Verachtung der Krypto-Community gegenüber dieser Währung weiter verstärkt.

Textnachweis: cryptoslate

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