Bitcoin schlägt sich gut – trotz einer katastrophalen Woche

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Bitcoin ist am Montag um fast 400 $ gefallen, erholte sich aber schnell wieder. Im Laufe der Woche blieb der Preis relativ stabil.

Der Bitcoin-Preis fiel am Montagmorgen auf rund 9.000 $. Seither hat er sich wieder erholt und liegt nun wieder bei 9.364,96 $. Es ist zwar nicht bekannt, was diese schwache Woche für Bitcoin verursacht hat – ein Grund könnte allerdings der Aktienmarkt sein, der in den letzten Wochen einen Boom erlebt hat.

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Bitcoin blieb diese Woche nach einem katastrophalen Start am Montag stabil. Am Sonntag, dem 21. Juni, lag der Preis nach Angaben von CoinMarketCap bei 9.358 $. Das stellt eine enorme Erholung von der Talfahrt am Montag dar, bei der die Preise am frühen Morgen von etwa 9.390 $ auf etwa 9.000 $ fielen.

Krypto-Trader in den USA und Europa konnten den Schaden schnell beheben und ließen den Preis direkt nach dem Frühstück bis zum Ende des Tages auf etwa 9.500 $ und dann bis Dienstagmorgen auf Höchststände von 9.564 $ steigen.

Bitcoin ist es nicht gelungen, seinen Höchststand während des Restes der Woche aufrechtzuerhalten, allerdings ist mit seinem Preis auch nichts Schreckliches passierte. Am Mittwoch fiel er in etwa 30 Minuten um fast 100 $ von 9.417 $ auf 9.328 $, schlich sich dann am nächsten Tag aber schnell wieder hoch auf 9.480 $.

Warum also eine so langsame Woche für Bitcoin in einer Zeit der globalen Krise? Hat der Hype nach der Halbierung nachgelassen? Der Wirtschaft geht es seltsamerweise gut? Keine riesige zweite Welle für Coronavirus?

Wer weiß das schon? Eine Maßnahme könnte der Aktienmarkt sein, der in den letzten Wochen einen Boom erlebt hat. Der S&P erreichte kürzlich Niveaus, die bereits Ende Dezember 2019 gesehen worden waren – lange bevor die Coronavirus-Pandemie zuschlug und die globalen Märkte um 34% einbrachen. Mark Cuban, Milliardär, Investor und Bitcoin-Kritiker, glaubt: Der Aktienmarkt sei genau wie die Dotcom-Blase der späten 90er Jahre.

Am Donnerstag vergangener Woche gab es einen gewaltigen Einbruch – der Dow Jones Industrial Average verlor an einem einzigen Tag über 1.800 Punkte, den schlimmsten seit seinem Absturz Mitte März – wahrscheinlich verursacht durch die Angst vor einer zweiten Welle. Auch Bitcoin stürzte an diesem Tag ab, von Höchstständen um 9.930 $ auf Tiefststände bei 9.293 $ (vor einer späteren Erholung).

Sollte Bitcoin weiterhin den Aktienmarkt verfolgen, könnte ein ETF sinnvoll sein. Wer weiß, mit dem SEC-Chef und Bitcoin ETF-Basher Jay Clayton, welcher der nächste Generalstaatsanwalt der Wall Street werden soll, könnte sein Nachfolger womöglich einen genehmigen.

Textnachweis: Decrypt, Robert Stevens

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