Top-Analyst warnt: Ethereum-DeFi ist eine Blase, die bald platzen wird

Der Markt für dezentralisierte Finanzen (DeFi) scheint zu gleichen Teilen aus Optimismus und Misstrauen zu bestehen. Es gibt offenbar beide Extreme: Einige haben Millionen von Dollar „erwirtschaftet“, während andere durch DeFi-Betrug große Summen verloren haben.

Aber während sich der Raum weiterentwickelt und entsprechende Kinderkrankheiten von jeder aufkommenden Innovation erwartet werden können, glaubt ein prominenter Analyst, dass der DeFi-Markt alle klassischen Anzeichen einer Blase zeigt – eine Blase, die in Tränen enden wird.

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Insider dumpen auf Kleinanleger

Ryan Selkis, Gründer der Kryptodaten- und Analyse-Website Messari, schreibt in einem Tweet-Thread, dass der DeFi-Raum ähnlich enden wird wie Initial Coin Offerings (ICOs), die Millionen Dollar von leichtgläubigen Investoren verschlungen und gleichzeitig nur wenige belohnt haben.

„Die DeFi-Blase wird früher platzen, als die Menschen erwarten“, so Selkis. Und: „Wir nähern uns dem Höhepunkt der Ponzi-Ökonomie.“

Seit dem Start des DeFi-Projekts Compound im Juni kam es zu einem Yield-Farming-Rausch – mit oft lustig klingenden Meme-Coins und Renditen von 1.000%, ja sogar 100.000%.

Es gibt zwar legitime Projekte wie Yearn Finance – aber eben noch viel mehr Betrügereien, wie Kimchi Finance, Soft Yearn und andere. Ein weiteres Projekt, SushiSwap, schien ebenfalls bereits beim Exit Scam angekommen, als sein anonymer Gründer, „Chef Nomi“, sagte, er habe SUSHI-Coins im Wert von fast 13 Millionen Dollar verkauft.

„Die ICOs boomten eine Zeit lang, weil alle (lachhaft) dachten, es gäbe für jede Branche ein koordinierendes Gebrauchsmerkmal“, schreibt Selkis in einem nachfolgenden Tweet.

Er ergänzt:

„DeFi ist nur ein großer Pool von Kapital, das um eine kleine Gruppe von Insidern und Günstlingen herumschwappt, denen bald die Opfer ausgehen werden, um sie zu schröpfen.“

DeFi ähnlich dem ICO-Boom?

Selkis verweist darauf, wie ICOs – damals im Jahr 2017 – in ähnlicher Weise den Investoren weltverändernde Erträge versprachen und mit nur einer Website und einem bedeutungslosen Whitepaper (in einigen Fällen nicht einmal letzteres) Millionen von Dollar aufbrachten.

Dennoch bleibt der Messari-Gründer bullisch in Bezug auf die zugrundeliegende Prämisse, was Yield Farming oder DeFi-Projekte für die breitere Wirtschaft leisten könnten:

„Fwiw [wozu auch immer es gut sein mag], ICH LIEBE dieses Experiment. Wie die ICOs ist Yield Farming bzw. die Bereitstellung von Liquiditätsanreizen eine neuartige Innovation in der Kapitalbildung. Aber ich empfehle den meisten Menschen DeFi nicht, weil ich Vegas-Poker mit hohen Einsätzen nicht zum Angeln empfehle.“

Unterdessen schreibt der ehemalige Produktchef von Messari, Qiao Wang, dass der diesjährige DeFi-Boom ähnlich sei wie der vor 2013 bei Bitcoin und vor 2015 bei Ethereum. Ihm zufolge handele sich um eine „einmalige asymmetrische Wette“.

Textnachweis: cryptoslate

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