Vorsicht vor doppelten Böden: Vergleich von Bitcoin und S&P mit der großen Depression 1929

Ein falscher Boden, der vor der Großen Depression falsche Hoffnungen weckte, zieht Vergleiche mit dem aktuellen S&P 500, der die schärfste Bärenmarkterholung in der Geschichte erlebt hat. Weitere Vergleiche mit Bitcoin zeigen, warum falsche Böden die größte Herausforderung für langfristige Anleger sind.

Anfang 2020 erreichten der S&P 500 und andere wichtige Aktienindizes ein Allzeithoch. Wochen später führte ein Tag, der heute als Schwarzer Donnerstag bezeichnet wird, zu einem Rücksetzer von über 35 Prozent.

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Der S&P 500 hat bereits mehr als zwei Drittel der Verluste wieder wettgemacht und gehört damit zu den schärfsten Bärenmarkterholungen aller Zeiten. Die Erholung ahmt jedoch den anfänglichen Aufschwung im Jahr 1929, vor der Großen Depression, nach. Dieser Bereich fungierte als „Boden“ für übermütige Investoren, die zu schnell zu Tiefstständen eilten. Nach der anfänglichen Erholung sank der populäre US-Index zusammen mit der gesamten US-Wirtschaft immer weiter nach unten.

Bitcoin: Der König der Böden

Nur wenige Märkte sehen doppelte Böden so häufig wie Bitcoin und Kryptowährungen. Es dauerte fast ein Jahrhundert, bis ein richtiger Vergleich auf dem Aktienmarkt zustande kam. In der Zwischenzeit hat es im Laufe der Baisse bei Bitcoin mehrere gegeben.

Der erste, anfänglich V-förmige Boden im Februar 2018 scheiterte. Auch die wiederholt getestete Unterstützung bei 6.000 $ brach Ende 2018 zusammen, wodurch der Vermögenswert auf 3.200 $ gesunken ist.

Im Juni 2019 bildete sich bei 9.300 $ ein Scheinboden – der derzeit als Widerstand für Bitcoin fungiert -, der später auf 6.400 $ einbrach. Sogar der „Tiefststand“ von 6.400 Dollar im Dezember 2019 erwies sich schließlich als ein Scheinboden, der nicht hielt. Der Bitcoin-Preis stürzte und testete erneut Bärenmarkttiefs bei $3.600.

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Umstände und der Tatsache, dass man sich wirklich nicht auf ein Ereignis wie den „Black Swan“ vorbereiten kann, ist der Tiefststand von 3.200 $ möglicherweise nicht wirklich der Tiefststand.

Bitcoin hat in den letzten Monaten auch eine starke Korrelation mit dem S&P 500 gezeigt, was die Möglichkeit eines weiteren „falschen Bodens“ bei Bitcoin sehr real und gefährlich macht.

Textnachweis: bitcoinist

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