Bitcoin durch Regulierung bedroht? Unsinn, sagt Milliarden-Investor – im Gegenteil

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Wurde Bitcoins jüngster Absturz durch Kommentare der US-Finanzministerin Janet Yellen ausgelöst? Die hatte vor einem Bestätigungsausschuss des Senats kommentiert, dass Bitcoin und Kryptowährungen reguliert werden müssten, da Kryptowährungstransaktionen mehrheitlich Kriminalität erleichtern würden.

Schon seit geraumer Zeit hört man innerhalb der Krypto-Community die Befürchtung, das Wachstum der noch unregulierten Krypto-Industrie könne durch Regulierungsmaßnahmen gebremst werden.

Regulierung wird Bitcoin nur noch weiter pushen: Michael Saylor

Klar: Wie in jedem anderen Markt kann Ungewissheit bei Tradern und Investoren eine gewisse Nervosität verursachen. Die Kommentare der Finanzministerin schlagen nun genau in diese Kerbe: Verschärfen die USA die Regulierung von digitalen Vermögenswerten? Falls ja, wie? Und welche Folgen wird das auf die Krypto-Märkte und Krypto-Börsen haben?

Super-Bitcoin-Bulle und MicroStrategy-CEO Michael Saylor ist sicher: Die zunehmende Regulierung der Krypto-Industrie wird Bitcoin nur noch stärker machen.

In einem neuen Interview reagiert Saylor auf die jüngsten Kommentare von Finanzministerin Janet Yellen und erklärt seine These, warum Regeln zur Regulierung der Branche letztlich bullish für BTC sind. Saylor:

“In dem Maße, in dem wir regulierte Einheiten haben, die mit Bitcoin traden, denke ich, dass es nur den Ansturm von institutionellem Geld in Bitcoin beschleunigen wird.”

So würden Bitcoin-Käufe schließlich bereits auf regulierten Börsen stattfinden, die mit den Anti-Geldwäsche- (AML) und Know-Your-Customer- (KYC) Gesetzen konform sind, erklärt Saylor.

Seiner Einschätzung nach stellt die Regulierung der Krypto-Branche ein Spiegelbild der zunehmenden Mainstream-Akzeptanz von Krypto dar. Bitcoin und Kryptowährungen werden durch Regulierung aus genau der „Schmuddelecke“ geholt, in der sie für manchen uninformierten Nutzer immer noch stecken.

Mit positiven Folgen für die Krypto-Märkte, denn: Das erlaubt Saylor zufolge den Eintritt großer Banken und Maklerunternehmen, die bereits AML- und KYC-Vorschriften einhalten. Er erklärt:

„All das Geld, das derzeit in Apple-Aktien und Amazon und Staatsanleihen und Bargeldkonten und Immobilienindizes sitzt, das den AML- und KYC-Bestimmungen unterliegt, wird auch weiterhin diesen Bestimmungen unterliegen. Und es wird in ein digitales Gold fließen…“

Saylor glaubt nicht, dass es sich negativ auf die Branche auswirken wird, sollten die zentralen Aufsichtsbehörden entscheiden, dass Banken die AML- und KYC-Vorschriften in Bezug auf ein Krypto-Asset genauso einhalten müssen wie in Bezug auf ein Aktien-Asset, ein Immobilien-Asset, ein Anleihen-Asset oder ein Rohstoff-Asset.

Er hält sogar das Gegenteil für wahrscheinlich. Sein Fazit:

„Ich denke nicht, dass Bitcoin unreguliert sein muss, um erfolgreich zu sein. Ich denke, Bitcoin muss nur besser als Gold sein, um erfolgreich zu sein.”

Zuletzt aktualisiert am 24. Januar 2021

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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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