Bitcoin-Entrepeneur warnt: In China droht ein Krypto-Komplettverbot

Chinas rigoroses Vorgehen gegen Kryptowährungen wie Bitcoin ist womöglich nur der Anfang. Krypto-Unternehmer Bobby Lee, Bruder des Litecoin-Gründers Charlie Lee, warnt aktuell sogar vor einem drohenden Komplettverbot von Kryptowährungen.

China stellt Anti-Krypto-Weichen

Er hat Chinas allererste Bitcoin-Börse gegründet und kennt sich mit der Krypto-Situation in Fernost dementsprechend gut aus. Im Gespräch mit Bloomberg erläutert Krypto-Unternehmer Bobby Lee jetzt, wieso China Bitcoin seiner Einschätzung nach vollständig verbieten könnte – und warum BTC unbeschadet daraus hervorgehen wird.

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Lee hält es für enorm wahrscheinlich, dass es tatsächlich zu einem Bitcoin-Komplettverbot kommt. In den letzten Wochen ist die Regierung des Landes bereits gegen Bitcoin-Miner vorgegangen, zudem haben Banken ihre Krypto-Dienstleistungen stark eingeschränkt oder gänzlich eingestellt. Lee geht davon aus, dass diese Aktionen nur der Anfang sind – und alles vermutlich in einem Verbot enden wird. Bloomberg zitiert Lee mit folgenden Worten:

„Der letzte Strohhalm wäre so etwas wie ein komplettes Verbot von Kryptowährungen. Wir haben im Laufe der Jahre gehört, dass China Bitcoin verboten hat, technisch gesehen ist das nicht wahr. Selbst heute, im Juli 2021, ist es legal, Bitcoin zu besitzen. Sie dürfen es kaufen und an Freunde oder Fremde verkaufen. Es ist nur so, dass man es nicht über eine Plattform oder ein Unternehmen machen kann, weil all diese Unternehmen, all diese Plattformen geschlossen wurden.“

Bitcoin – auch ohne China langfristig erfolgreich?

Wenn Bitcoin auf 500.000 Dollar oder 1 Million Dollar steigt, so Lee, könnte China Bitcoin ganz verbieten. Das bedeutet: Sämtliche Börsen werden den Betrieb einstellen, und das Trading mit Kryptowährungen gehört dann endgültig der Vergangenheit an. Lee über die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Bitcoin-Bann in China kommt:

„Ich schätze die Chancen auf 50-50.“

Der CEO des Krypto-Wallet-Entwicklers Ballet geht allerdings davon aus, dass ein Bitcoin-Verbot in China dem Kurs nicht wirklich schaden wird. Zwar wäre der chinesische Markt für Bitcoin schon immer wichtig gewesen – er werde aber in Zukunft immer weniger wichtig sein. Das sei eine gute Sache für Krypto, schlussfolgert Lee – denn Bitcoins Erfolg sei noch nie von China abhängig gewesen.

Lee weiß genau, wie sich regulatorischer Druck anfühlt: Er ist Gründer der ersten chinesischen Bitcoin-Börse („BTC China“), stieß das Unternehmen aber 2017 nach einem Durchgreifen der Regierung ab. Im Gegensatz zu seinen Bitcoins – denn die hält der Krypto-Enthusiast noch. Wie viel, das verrät er zwar nicht. Seine bullishe Einstellung zur Kryptowährung Nummer 1 ist jedoch unverändert: Lees Einschätzung nach könnte BTC noch 2021 250.000 Dollar erreichen. Ein Preisziel, das mit Bitcoins jüngstem Push auf rund 39.000 Dollar zudem wieder realistischer erscheint.

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