Bitcoin SV (BSV) von massiver 51%-Attacke getroffen – Angreifer erstellen drei neue Chains des BTC-Forks

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Der umstrittene Bitcoin-Fork Bitcoin SV (BSV) wurde gestern Abend von einem sogenannten 51%-Angriff getroffen. Die Angreifer haben sich inzwischen zwar zurückgezogen, es ist allerdings erheblicher Schaden entstanden.

Schwerer Angriff auf BSV

Bitcoin SV (BSV) wurde letzte Nacht von einem 51%igen Angriff getroffen. Das hat dazu geführt, dass mehr als drei bösartige Chains erstellt wurden und mehrere Blöcke „reorganisiert“ wurden, wie Daten verschiedener Quellen zeigen.

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Hierzu Lucas Nuzzi, Produktmanager bei CoinMetrics:

„Nach einem versuchten Angriff gestern, wurde heute um 11:46 Uhr eine ernsthafte Hash-Power entfesselt und die Angreifer sind erfolgreich. Mehr als ein Dutzend Blöcke werden reorgd & bis zu 3 Versionen der Chain werden gleichzeitig über Pools abgebaut.“

Nuzzi ergänzt:

„Es gab viel Verwirrung in den Mining-Pools nach dem Angriff, aber nur eine (erfolgreiche) 14-Block-Reorg seit Beginn des Angriffs.”

 Als Reaktion auf den Angriff erklärte die „Bitcoin Association“, dass Knotenbetreiber die betrügerische Chain als „ungültig“ markieren sollten, um den Knoten wieder auf die von ehrlichen Minern unterstützte Chain zu setzen und „die Chain des Angreifers auszusperren”.

„Um die betrügerische Chain ungültig zu machen, sollten Knotenbetreiber den folgenden Befehl auf ihrem #BitcoinSV-Knoten ausführen: bitcoin-cli invalidateblock 000000000000000003B67AEC95E9B5DA897EB5EBF3227D5A6A67835104367840“

 Die großen Kryptobörsen haben BSV zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht von der Liste genommen. Huobi, OKEx und Bittrex hatten jedoch zuvor BSV nach einem ähnlichen Angriff im letzten Monat aus dem Programm genommen. Bei dem Angriff kam es zu einer illegalen Blockumstrukturierung verursachte.

BSV-Preise und Erklärung des 51%-Angriffs

Ein 51%-Angriff tritt auf, wenn mehr als die Hälfte der Miner, die ein Proof-of-Work-Netzwerk betreiben, sich zusammentun und die Macht über die Mehrheit des gesamten Netzwerks erlangen. Das führt dazu, dass die Chain vollständig „ihrer Gnade ausgeliefert“ ist und einige Transaktionen nach ihren Launen durchgeführt werden.

Miner, die ein solches Netzwerk kontrollieren, können theoretisch Folgendes tun: Transaktionen von der Aufnahme in die Blockchain ausschließen, verhindern, dass Transaktionen bestätigt werden, die Reihenfolge der Chain ändern, andere Miner an der Validierung der Kette hindern und Transaktionen rückgängig machen, um Token doppelt auszugeben.

Ein solches Szenario ist selten. Denn: Es erfordert eine große Menge an Geld, Energie und die Koordination der Miner, um einen solchen Angriff durchzuführen. Aber wie Bitcoin SV-Befürworter letzte Nacht gelernt haben: Es kommt vor und stellt eine ernsthafte Bedrohung für Chains dar, deren Miner zentralisierter sind, als die Gemeinschaft sonst glaubt.

Unterdessen bleiben die BSV-Preise relativ unverändert – obwohl der Angriff bewiesen hat, dass das Netzwerk einer existenziellen Bedrohung ausgesetzt ist. Die Preise bewegten sich von $139 auf fast $134 – eine Veränderung von nur -4 %. Das ist verhältnismäßig wenig, wenn man das Ausmaß des Angriffs bedenkt.

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Textnachweis: Cryptoslate

Zuletzt aktualisiert am 4. August 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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