Russland von SWIFT ausgeschlossen: Kann Bitcoin eine Alternative sein?

Russland von SWIFT ausgeschlossen Kann Bitcoin eine Alternative sein?
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Die USA, das Vereinigte Königreich und mehrere andere europäische Länder haben sich darauf geeinigt, eine Reihe russischer Banken von SWIFT zu sperren.

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Nach dem Einmarsch russischer Streitkräfte in die Ukraine haben mehrere Länder (d.h. die USA und eine Reihe von EU-Mitgliedern) strenge Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt. Diese werden unter anderem einigen lokalen Banken den Zugang zur „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications“ (SWIFT) verwehren.

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Einige russische Banken von SWIFT ausgeschlossen

Zu dem Schritt ist es wahrscheinlich deshalb gekommen, weil sich frühere Beschränkungen als nicht ausreichend erwiesen haben, um Russland abzuschrecken. Daher mussten die westlichen Länder mehrere russische Banken aus SWIFT verbannen.

Das Netzwerk wickelt Transaktionen zwischen mehr als 11.000 Finanzinstituten in der ganzen Welt ab – mit Ausnahme Nordkoreas. Durch den Ausschluss der russischen Banken aus dem globalen Finanzsystem wird es für das Land schwierig, seine internationalen Reserven in Höhe von 640 Milliarden Dollar auszugeben.

Der Hedgefonds-Milliardär Bill Ackman verweist auf Twitter auf die Auswirkungen, die das auf die russische Bevölkerung haben könnte:

„Wenn ich Russe wäre, würde ich mein Geld jetzt abheben. Der Run auf die Banken in Russland könnte am Montag beginnen.“

 Was ist mit Bitcoin?

Natürlich könnten solch strenge Beschränkungen katastrophale Auswirkungen auf die russische Wirtschaft haben. Gleichzeitig glauben viele Analysten, dass Russland nicht wirklich über wirksame Alternativen verfügt. Und das, obwohl die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, als eine davon angesehen werden können.

Aufgrund ihrer zensurresistenten, offenen, neutralen und erlaubnisfreien Natur können Kryptowährungen theoretisch zu einem brauchbaren Instrument werden. Das könnte ein Land wie Russland beispielsweise nutzen, um Sanktionen zu umgehen.

Mit Bitcoin kann das Land weiterhin am internationalen Handel teilnehmen. Zumindest, solange es Partner findet, die bereit sind, digitale Assets zu akzeptieren.

Allerdings hat das Land bereits an verschiedenen Alternativen gearbeitet. Darunter der digitale Rubel – ein Projekt der Zentralbank für digitale Währungen, das sich derzeit in der Pilotphase befindet.

Sollte sich Russland für diesen Weg entscheiden, wäre es nicht das erste Land, das Kryptowährungen einsetzt, um Sanktionen zu umgehen. Jüngste Berichte zeigen beispielsweise: Nordkorea finanziert seine Atom- und Ballistikprogramme bereits mit Kryptowährungen, die staatlich unterstützte Hacker gestohlen haben.

Auch der Iran hat Kryptowährungen verwendet, um die von den Vereinigten Staaten verhängten Sanktionen zu umgehen.

Bitcoin als SWIFT-Alternative: Kann das funktionieren?

Die generelle Lebensfähigkeit einer Alternative zu SWIFT bleibt fraglich. Denn: Das Netzwerk ist weltweit weit verbreitet – und keiner seiner Ersatzanbieter war jemals in der Lage, auf sinnvolle Weise zu konkurrieren.

So wird beispielsweise SPFS, ein alternatives System in Russland, bis 2020 nur von 20% der dortigen Banken unterstützt. Selbst die populärere chinesische Option, das chinesische grenzüberschreitende Interbank-Zahlungssystem (CIPS), hat nur etwa 0,3% der Größe von SWIFT.

Daraus folgt: Bitcoin könnte bei der Frage, wie wirksam die gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen sein werden, eine entscheidende Rolle spielen.

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Textnachweis: Cryptoslate

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