Investments: Die besten Ideen für 5.000, 10.000 und 50.000 Euro

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Investments: Die besten Ideen für 5.000, 10.000 und 50.000 Euro
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Wer richtig reich werden oder zumindest eines Tages nicht mehr darauf angewiesen sein möchte, seinen Lebensunterhalt mit seiner Hände Arbeit verdienen zu müssen, braucht zunächst einmal eine solide Basis. Das heißt, der Betreffende sollte sparen, bis er zumindest einen Grundstock gebildet hat, mit dem er entsprechend investieren kann. Denn es ist ebenso möglich, dass der Anleger 5.000 Euro verdoppeln kann wie 10.000 Euro verdoppeln zu können.

Allerdings sollte der Anleger dabei darauf achten, sein Investment möglichst breit zu streuen und damit sein Risiko zu minimieren. Denn die beste Geldanlage momentan kann schon innerhalb kurzer Zeit eine völlig andere sein. Diese bittere Pille mussten etwa Anleger Ende des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends schlucken, die ihr Geld in Finanzprodukte investiert hatten, die auf Immobilienkrediten in den USA basierten und schier endlose Gewinne versprachen… bis die Blase geplatzt ist und viele Anleger vor dem Nichts standen.

Welche Möglichkeiten gibt es für Anleger?

Es ist durchaus möglich, dass Anleger nur 5.000 Euro investieren und damit online viel Geld verdienen können. Dazu müssen sie allerdings bei ihren Investitionen ein gutes Näschen beweisen, was angesichts der historischen Niedrigzins-Phase, die seit Jahren herrscht allerdings nicht allzu einfach ist. Folgende Möglichkeiten sind in jedem Fall interessant:

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Die Investition in Wachstumsaktien

Eine Möglichkeit, wie sich 5.000 vermehren lassen, besteht in der Investition in Wachstumsaktie.

Diese Aktien zeichnen sich dadurch aus, dass sie entweder beim Umsatz oder beim Gewinn hohe Wachstumsraten ausweisen.

Wer sich für diesen Schritt entscheidet, muss sich allerdings auch dessen bewusst sein, dass er ein eher  hohes Risiko  eingeht. Denn in diesem Fall besteht durchaus eine realistische Chance, dass sich auf einen Zeitraum von Jahren und Jahrzehnten gesehen eine Rendite von deutlich mehr als 10.000 Prozent erwirtschaften lässt. Der Anleger muss aber auch damit rechnen, dass das Wachstum seiner Beteiligungen irgendwann nachlässt. Beispielsweise, weil der Markt mittlerweile gesättigt ist oder ein Konkurrent innovativere Produkte auf den Markt gebracht hat. Geht der Investor mit zu optimistischen Erwartungen an sein Investment heran, kann er möglicherweise viel Geld verlieren.

Ob sie diesen Weg einschlagen wollen, sollten sich insbesondere Anleger gut überlegen, die mit vierstelligen Beträgen in ihr Investment einsteigen wollen. Der Grund: Weil die Handelsgebühren relativ hoch sind, empfiehlt sich eine breite Streuung des Risikos bei Beträgen in dieser Größenordnung eher nicht.

Die Investition in Dividendenaktien

Wer sein Geld in sogenannte Dividendenaktien investiert, geht ein deutlich geringeres Risiko ein.

Denn in diesem Fall schütten die Unternehmen, welche die Aktien ausgegeben haben, in regelmäßigen Abständen Dividenden aus, die der Anleger entweder als Einnahme verbuchen oder erneut investieren kann.

Diese zusätzliche Absicherung zahlen die Anleger aber in aller Regel mit einer deutlich niedrigeren Rendite, als bei Wachstumsaktien möglich sind.

Aber auch hier sind die Anleger gut beraten, wenn sie nicht alles auf eine Karte setzen, sondern ihr Risiko so breit wie möglich streuen. Schließlich gibt es auch hier keine absolute Sicherheit.

Die Investition in ETF

Bei Investitionen auf dem Aktienmarkt die Streuung des Risikos nur bis zu einem gewissen Grad möglich ist. Sie investieren ihr Geld damit in sogenannte Passivfonds, in welchen eine Vielzahl von Einzelwerten gebündelt werden. Durch diese Investition profitieren sie insgesamt davon, je nachdem, wie gut sich der entsprechende Index entwickelt.

Heißt: Die Anleger verteilen ihr Risiko also auf die Aktien zahlreicher Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

Bei der Investition in EFTs handelt es sich jedoch um eine defensiv ausgelegte Strategie, bei welcher selten eine höhere Rendite als die marktüblichen sieben bis neun Prozent erwirtschaftet werden kann.  Der Vermögensaufbau wird sich also eher langsam, aber kontinuierlich gestalten

Wer 5.000, 10.000 oder 50.000 Euro anlegen möchte, hat also zahlreiche verschiedene Möglichkeiten. Für welche er sich entscheidet, hängt in erster Linie von seiner persönlichen Risikoneigung ab. Denn auch die sichersten Investitionen, für die es natürlich auch weniger Zinsen gibt, sind mit einem gewissen Risiko behaftet. Wer größere Summen investieren möchte, sollte sich also zunächst einmal überlegen, welche Anlageziele er mit seinem Investment verfolgt.

Wo investiert man am besten?

Die einfachste Möglichkeit, um in die genannten Finanzprodukte zu investieren, ist über einen online Broker, wie z.B. IQ Option. IQ Option ist mit Sicherheit eine der am schnellsten wachsenden Handelsplattformen, die es aktuell auf dem Markt gibt. Kein Wunder, denn der Broker überzeugt mit einem modernen und übersichtlichen Auftritt. Hier ist ein Konto innnerhalb weniger Minuten eröffnet und der Handel selbst für Anfänger einfach durchzuführen.

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Konto einrichten bei IQ Option

Mit einem Klick auf den oben stehenden Button gelangt man direkt zur Webseite von IQ Option und damit auch zur Anmeldemaske. Hier müssen die üblichen persönlichen Daten eingetragen werden, dann wird das kostenlose Konto angelegt.

Geld einzahlen

Bevor die Einzahlung stattfinden kann, muss das Konto zuerst verifiziert werden. Dazu müssen die E-Mail-Adresse und Telefonnummer bestätigt werden. Zudem muss eine Kopie eines Ausweisdokuments, sowie ein Adressnachweis, z.B. Stromrechnung, im Kundenkonto hochgeladen werden.

Anschließend kann man oben rechts auf den Button “Einzahlung” klicken und hier die gewünschte Zahlungsmethode auswählen. Die Mindesteinzahlung beträgt gerade einmal 10 Euro.

Assets kaufen

Sobald Ihre Zahlung eingegangen ist, kann der Handel beginnen. Dazu klickt man auf das große Plus (“Ein neues Aktiv öffnen”) am oberen Bildschirmrand. Nun kann man entweder das gewünschte Asset in das Suchfeld eintragen oder man klickt auf den entsprechenden Menüpunkt und sucht dort danach, wie hier im Beispiel Bitcoin.

Mit einem Klick darauf werden alle Daten angezeigt. Nun müssen nur noch die gewünschten Einstellungen vorgenommen und mit einem Klick auf “Kaufen bei” kann der Einkauf abgeschlossen werden.

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Aus 10.000 Euro eine Million machen – ist das möglich?

Wenn jemand 10.000 Euro anlegen 2019 möchte, sollte er zunächst einmal selbst aktiv werden denn keine online Business Idee setzt sich von alleine um. Das größte Problem vieler Sparer besteht darin, dass sie fremdbestimmt bleiben und sich darauf verlassen, was der Staat oder Finanzdienstleister ihnen vorgeben, obwohl es viele attraktivere Möglichkeiten zur Geldanlage gibt. Jedoch bedeutet das auch, dass sich die Anleger entsprechendes Wissen aneignen und sich mit den Finanzmärkten und den aktuellen Entwicklungen auseinandersetzen, wobei vielen schon die Lust vergeht.

Darüber hinaus warten viele Sparer außerdem viel zu lange mit ihrer Geldanlage. Sie meinen, keine Zeit dafür zu haben, die Anlage sei zu riskant oder die Börsenkurse seien zu hoch für einen Einstieg. Damit machen sich viele Sparer aber lediglich etwas vor, denn die einzige Möglichkeit, dass sie tatsächlich gewinnen, besteht darin, dass sie irgendwann einmal anfangen.

Den perfekten Zeitpunkt in den Einstieg in die Geldanlage gibt es nicht, was wiederum bedeutet, dass die Sparer nichts großartig falsch machen können.

Wie hoch sollte die Reserve sein?

Für Anleger ist nichts schlimmer, als die Tatsache, dass ihnen das Geld für den Lebensunterhalt ausgeht, während ihre Investition läuft. Dieser Notgroschen lässt sich auch in Form von Tagesgeld anlegen, sodass das Kapital zumindest noch ein paar Euro an Zinsen abwirft.

Wichtig ist dieses finanzielle Poster außerdem, weil das eigene Aktienportfolio sehr eng mit der Situation des Arbeitgebers zusammenhängt. Denn Abschwünge sind in der weltweiten Wirtschaft völlig normal, was sich natürlich auch auf den Arbeitgeber und dessen Auftragslage auswirken kann. Mit ein wenig Pech verlieren die Anleger also ihren Arbeitsplatz, während die Aktienmärkte einen absoluten Tiefpunkt erreicht haben. Vor diesem Hintergrund ist es also alles andere als günstig, die Investitionen verkaufen zu müssen.

Die Frage, wie hoch diese eiserne Reserve sein sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten, weil die Kosten für die Lebenshaltung von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich sind. Als Faustregel lässt sich allerdings sagen, dass ein Betrag, der drei bis neun Monatsgehältern entspricht, auf dem Konto liegen sollte.

Der eiserne Notgroschen sollte darüber hinaus allmonatlich mit einem bestimmten Betrag aufgefüllt werden. Und das so lange, bis der Betroffene mindestens zwölf Monate ohne weiteres Einkommen  überbrücken kann.

Wer mit 10.000 Euro reich werden möchte, kann dieses Ziel also durchaus erreichen. Die bessere Alternative besteht aber darin, sich vor dem Beginn der Geldanlage ein Anlageziel zu suchen und dieses auch konsequent zu verfolgen.

Dafür gibt es auch einen ganz einfachen Grund: Das Geld zu investieren fällt den Betroffenen deutlich leichter, wenn sie ein konkretes Ziel vor Augen haben, das sie erreichen wollen. Dieses Ziel sollte so konkret gefasst sein, dass es auch während der nächsten Finanzkrise weiter verfolgt wird und den Anleger motiviert.

Sobald der Anleger den Zweck bestimmt hat, für den die Geldanlage gedacht ist, sollte er sich Gedanken über seinen Anlagehorizont, also den zeitlichen Rahmen, in dem er das Geld investieren möchte, machen. Auch dafür gibt es einen guten und einfachen Grund: Wie viel Zeit für die Geldanlage bleibt, bestimmt nicht unerheblich, in welche Formen der Geldanlage das Kapital fliesen soll.

Das wiederum bedeutet: Je mehr Zeit den Anlegern für die Geldanlage bleibt, umso renditeträchtiger können sie ihr Kapital anlegen.

Jedoch sollten sie beachten, dass eine höhere Rendite stets auch mit einem höheren Risiko behaftet ist, was kein Problem darstellt, wenn anderweitig noch eine Reserve vorhanden ist.

Wie hoch ist die Risikobereitschaft?

Wie das Geld auf die verschiedenen Anlageformen verteilt werden sollte, hängt allerdings auch von der persönlichen Risikobereitschaft des Anlegers ab.

Diese lässt sich allerdings unter Umständen schwer ermitteln, weil sich die Risikobereitschaft in aller Regel erst herausstellt, sobald der Anleger ein Minus gemacht hat. Während die einen Anleger problemlos Verluste in Höhe von 50 Prozent oder mehr in Kauf nehmen, haben andere schon ein Problem damit, wenn ihr Portfolio lediglich fünf Prozent ins Minus rutscht.

Risiko als Schlüssel zum finanziellen Erfolg

Die weitaus meisten Menschen assoziieren mit Risiko ein negatives Gefühl, weil ihnen das schon als Kind eingetrichtert wurde. Es geht jedoch vielmehr darum, welche Art von Risiko ein Mensch eingehen möchte, weil er dadurch sogar erreichen kann, finanziell unabhängig zu werden. Beim Handel an der Börse müssen die Anleger also beispielsweise ein kalkuliertes Risiko eingehen, wenn sie erfolgreich agieren wollen.

Tipp: Anleger sind gut beraten, wenn sie am Anfang ihrer Börsenkarriere zunächst einmal kleinere Beträge investieren, als sie sich selbst zutrauen. Sie sollten also keine höheren Beträge investieren als solche, auf die sie im Notfall auch verzichten könnte.

Eine weitere wichtige Frage lautet, in welche Werte das Geld investiert werden sollte. Die Reserven auf dem Tagesgeldkonto sollten dabei lediglich eine untergeordnete Rolle spielen. Denn hier geht es in erster Linie darum, dass das Geld schnell verfügbar ist und der Anleger einen Inflationsausgleich hat. Eine wirklich lohnenswerte Rendite lässt sich dagegen lediglich mit  Aktien, Anleihen und anderen Formen der Geldanlage  erwirtschaften.

Eine äußerst wichtige Rolle für die Geldanlage spielen also ETFs, weil sich diese an Börsenindizes orientieren.

EFTs
Das bedeutet: Der Anleger holt sich bei einem Investment in ETFS hunderte oder tausende Einzelwerte in sein Portfolio. Er verteilt das Risiko also bestmöglich. Und auch das Rendite-Risiko-Verhältnis ist bei breit gefächerten Portfolios wesentlich besser als bei solchen, die sich nur auf wenige Einzelwerte konzentrieren.

Erhältlich sind ETF sowohl für Anleihen als auch für Aktien. Hierbei handelt es sich um sogenanntes Sondervermögen, in welchem verschiedene Wertpapiere gesammelt sind. Positiv kommt hinzu, dass die Ausgabegebühren für ETF auf einem relativ niedrigen Niveau liegen.

Jedoch fällt es so manchem Anleger nicht unbedingt einfach, den passenden ETF zu finden, zumal das Angebot an diesen Finanzprodukten äußerst hoch ist. Gute Indizes lassen sich aber anhand einiger Kriterien relativ einfach erkennen. So sind in einem guten Index  mindestens 500 Unternehmen aus unterschiedlichen Regionen  erhalten. Besser noch sollte der Index 1.000 oder mehr enthalten.

Wenn höhere Beträge angelegt werden

Anleger, die 50.000 Euro anlegen wollen, können noch nicht damit rechnen, von Banken und Finanzdienstleistern Sonderkonditionen eingeräumt zu bekommen. Allerdings ist die Anlagesumme groß genug, dass sie ein wenig jonglieren können, um die bestmögliche Rendite zu erreichen.

Was machen mit 50.000 Euro: Das ist zu beachten

Größten Wert sollten Sparer, die einen Betrag von 50.000 Euro anlegen wollen, darauf legen, den Wert ihres Kapitals zu erhalten. Das klassische Sparbuch oder ein Girokonto stellt für sie also keine Alternative für die Geldanlage dar.

Der Grund: Die Zinsen für Geld, die auf einem Girokonto oder einem Sparbuch liegen, sind in den meisten Fällen auf einem Niveau unterhalb der Inflationsrate. Für die Anleger bedeutet das, dass sie ihr Geld unterm Strich nicht vermehren, sondern im Gegenteil sogar Kapital vernichten.

Damit sie ihr Kapital nutzen können, um Vermögen zu bilden, sollten sie sich also besser Anlageformen suchen, für die sie auch gute Zinsen bekommen. Darüber hinaus gibt es aber auch noch einige weitere Punkte zu beachten:

  • Keinesfalls sollten die Anleger ihr Kapital lediglich in eine einzige Anlageform stecken. Denn in diesem Fall müssen sie unter Umständen hohe Wertschwankungen in Kauf nehmen, die sich besser ausgleichen lassen, wenn das Geld weiter gestreut ist
  • Anleger, die 50.000 Euro 2019 anlegen wollen, sind gut beraten, wenn sie sich hinsichtlich ihrer Anlagestrategie an institutionellen Anlegern, Kirchen oder Rentenfonds orientieren. Diese schaffen es nämlich sogar in Zeiten einer Krise, eine gute Rendite zu erwirtschaften.
  • Wer sich fragt, was machen mit 50.000 Euro, sollte zumindest einen Teil seines Kapitals in kurzfristige Geldanlagen investieren. Der Grund: Das bietet ihm bei einem unvorhergesehenen Ereignis, etwa einer kostspieligen Autoreparatur, ein wenig finanziellen Spielraum.
  • In jedem Fall sollte der Anlagemix auch Grundversorger beinhalten, weil deren Produkte und Dienstleistungen tagtäglich gebraucht und nachgefragt werden. Die Anleger können also auch davon ausgehen, dass diese Finanzprodukte eine stabile Grundlage haben. Zu den Grundversorgern zählen beispielsweise Energieunternehmen, die teilweise an der Börse gelistet sind.
  • Ein möglichst hoher Gewinn lässt sich erzielen, wenn günstig eingekauft und anschließend teuer verkauft wird. Doch genau das beherzigen Anleger, die ihr Geld an der Börse investieren, oft nicht.
  • Ein Höchstmaß an Sicherheit können Anleger für sich verbuchen, wenn sie ihre Investitionen in Anlageformen mit einer langen Laufzeit investieren.
  • Ein Teil des Kapitals sollte in Rohstoffe oder Edelmetalle investiert werden, um das Portfolio gelungen abzurunden. Allerdings sind Anleger schlecht beraten, wenn sie 50.000 Euro in Gold anlegen, ohne Geld für andere Anlagemöglichkeiten zu haben.

Wichtig: Eine solide Basis schaffen

Anleger, die 50.000 Euro investieren wollen, sollten vor allem eines bedenken: Sie müssen sich zunächst einmal eine solide Basis für ihr Investment schaffen. Im ersten Schritt können sie dafür ein Tages- oder Festgeldkonto anlegen. Zwar sind die Zinsen hier nicht allzu hoch, jedoch können die Anleger täglich auf ihr Kapital zugreifen.

Damit sichern die Investoren nicht nur ihrer Liquidität, sondern können das Geld auch parken, bevor sie es anderweitig investieren. Und sie haben dabei eine denkbar große Flexibilität.

Die Anlage in Tages- und Festgeld ist bei den meisten Banken mit Beträgen zwischen 3.000 und 100.000 Euro möglich, wobei die Laufzeiten zwischen einem und 60 Monaten liegen. Wie hoch der Zins ausfällt, hängt von zwei Faktoren ab:

  • Dem Anlagebetrag und
  • Der gewählten Laufzeit
Dabei gilt der Grundsatz, dass die Zinsen umso höher sind, je größer der Betrag und je länger die Laufzeit ist.

Allerdings ist es angesichts des historischen Zinstiefs nicht unbedingt einfach, passende Angebote zu finden, zumal sich die Angebote der Banken ständig ändern. Bei diesen Angeboten handelt es sich in erster Linie um ein Marketingangebot, mit dem die Banken neue Kunden gewinnen wollen. Deshalb ist es auch nicht unüblich,  dass Neukunden höhere Zinssätze für sich verbuchen können als Bestandskunden. 

Es lohnt sich also auch nicht unbedingt, ständig die Bank zu wechseln, nur um einen höheren Zinssatz zu bekommen. Denn allzu viele verschiedene Banken gibt es in Deutschland nicht. Hinzu kommt, dass sämtliche Konten geschlossen und die Geschäftsbeziehungen komplett beendet sein müssen, damit ein Kunde als Neukunde nach sechs oder zwölf Monaten wieder als Neukunde vor der Tür stehen kann.

Vorsicht sollten die Kunden auch im Gespräch mit dem Bankberater walten lassen. Weil die Banken die Zinsen für Tagesgeldkonten als Marketinginstrument nutzen, handelt es sich dabei um reine Lockangebote, welche die Banken nutzen, um den Kunden noch weitere Finanzprodukte verkaufen zu können.

Dabei kann es sich um Sparpläne, Versicherungen oder ähnliches handeln, welche für den Kunden nicht in jedem Fall profitabel sind. Wer sich also bezüglich seiner Investitionen nicht sicher ist, kann unter Umständen auch auf den Service eines unabhängigen Finanzberaters zurückgreifen. Dieser verdient über die Provisionen zwar auch an seinen Kunden, allerdings hat er in aller Regel die Produkte von mehreren Finanzdienstleistern in seinem Angebot.

Eine weitere Möglichkeit zur Geldanlage: Die direkte Beteiligung an Unternehmen

Können Anleger größere Beträge über einen gewissen Zeitraum investieren und sind sie entsprechend risikobereit, stellt auch die direkte Beteiligung in Unternehmen eine Alternative für sie dar. Möglich machen das sogenannte private Equity Fonds.  In den USA ist es schon längst üblich, dass Gründer, die mit einer Geschäftsidee an den Start gehen wollen, mit eventuellen Investoren reden, um das notwendige Kapital für die Gründungsphase einzusammeln. In Deutschland ist diese Möglichkeit der Finanzierung von Firmen dagegen noch relativ wenig verbreitet.

Grund: Dass die Firmenfinanzierung über Fonds abläuft, hat einen einfachen Grund: Private Anleger, die ihr Geld in eine Firma investieren wollen, können nicht unbedingt gut einschätzen, wie hoch die Erfolgschancen einer Geschäftsidee sind, weshalb diese Aufgabe von den Managern des jeweiligen Fonds übernommen wird.

Entscheiden sich Anleger für diese Möglichkeit, erhalten sie eine Gewinnausschüttung, sobald das Unternehmen seine ersten Gewinne erwirtschaftet.

Natürlich ist nicht jede – auch noch so gute Geschäftsidee – erfolgreich. Deshalb ist auch diese Form der Geldanlage mit einem Risiko behaftet, welches jedoch dadurch minimiert wird, dass der jeweilige Fonds sein Kapital möglichst breit streut.

Warum sich Edelmetalle und Rohstoffe im Portfolio lohnen

Anleger, die einen mittleren fünfstelligen Betrag investieren wolle, sind gut beraten, wenn sie einen Teil des Geldes in Rohstoffe oder Edelmetalle investieren, wobei dieser Betrag nicht zu hoch ausfallen sollte. Denn gerade in diesem Bereich kann es zu sehr starken Preisschwankungen innerhalb kürzester Frist kommen.

Besser beraten sind Anleger, wenn sie sich für einen sogenannten Edelmetall-Sparplan  entscheiden. In diesem Fall investieren sie monatlich einen bestimmten Betrag in Edelmetalle, wodurch sich die Kursschwankungen relativieren. Hierbei sollte das Portfolio neben Gold in jedem Fall auch Silber und Platin enthalten.

Eine weitere Alternative, die relativ viel Sicherheit verspricht, stellen Anlagen in Öl- und Gasfonds dar. Denn hier gibt es neben einer garantierten Rendite in aller Regel auch ein hohes Maß an Sicherheit.

Automatisierte Investments: Bitcoin, Forex und Investment Robots

Ein großer Trend – auch bei der Geldanlage – sind aktuell die Themen Automatisierung und künstliche Intelligenz. Neben Robo Advisorn gibt es eine Anlageklasse, die automatisiert Marktbewegungen analysiert und entsprechend Investmententscheidungen tirfft.

Egal ob 5.000, 10.000 oder 50.000 Euro – ein kleiner Teil sollte zu Diversifizierungszwecken auch in diese Anlageklasse gesteckt werden. Die Mindesteinlage beträgt in der Regel nur 250€.

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Bitcoin Profit

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Assets: Bitcoin, Forex
Features: Einfache Handhabung für Anfänger, bestätigte Auszahlung

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Assets: Bitcoin
Features: Solides Interface, 250€ Mindesteinzahlung, Schneller Handelsbot
The News Spy

88%
Zum Test

Assets: Aktien, Indizes, Forex, Kryptowährungen
Features: Bestätigte Auszahlung, Viele handelbare Assets, geringe Mindesteinzahlung

Fazit

Höhere Geldbeträge ab 5.000 Euro zu investieren ist also definitiv kein Hexenwerk. Jedoch ist es auch kein reines passives Einkommen, da sich die Anleger zunächst einmal mit den Finanzmärkten und der Börse beschäftigenmüssen  und sich mit den Basics vertraut machen, bevor sie ihr Geld investieren.

Darüber hinaus sollten sich die Anleger bestmöglich vor verschiedenen Emotionen wie Angst oder Gier schützen. Denn diese Emotionen sind für die größten Verluste an er Börse verantwortlich. Nicht minder wichtig ist aber auch, dass die Anleger diszipliniert bleiben und eine Anlagestrategie konsequent verfolgen, sobald sie sich dafür entschieden haben.

Wer nun Lust bekommen hat, sich weiter mit dem Thema online Investment zu beschäftigen, der kann sich ein kostenloses Konto bei einem Broker zulegen und dort im Demomodus in aller Ruhe potentielle Investitionsmöglichkeiten testen.

 

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About the Author:

Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.