U.S. Regulatorische Klarheit sollte neue Bitcoin ETF-Anwendung unterstützen

Regulatorische Klarheit sollte neue Bitcoin ETF-Anwendung unterstützen - Coincierge

In den USA wurde ein weiterer Antrag für einen Bitcoin ETF von CBOE Global Markets gestellt, nachdem frühere Anträge von anderen Unternehmen abgelehnt wurden, weil der Krypto-Markt noch „ungeregelt“ ist. Nun, da die SEC verkündete, dass Bitcoin und Ethereum nicht als Wertpapiere reguliert werden, ist es wahrscheinlicher, dass die Anträge durchgehen.

Bitcoin ETFs stehen vor der Tür

In den USA ist CBOE Global Markets, die bereits den Bitcoin-Future-Handel betreiben, das jüngste Unternehmen, das eine ETF-Lizenz beantragt hat. Am 26. Juni wurde eine Mitteilung der SEC veröffentlicht, in der sie um Stellungnahme bat. Der ETF wird nur SolidX Bitcoin Aktien handeln und eine Aktie entspricht 25 Bitcoin. Wenn die Anwendung durchgeht, wird man im ersten Quartal 2019 den Handel aufnehmen.

Die SEC hat bereits zwei Anträge des VanEck SolidX Bitcoin Trust erhalten und im März 2017 einen Antrag der Winklevoss Twins bezüglich eines Bitcoin ETF abgelehnt. Der Antrag wurde mit der Begründung abgelehnt, dass der Krypto-Markt nicht reguliert ist. Damals sagte die SEC in einer Erklärung:

„Die Kommission ist der Ansicht, dass die wichtigen Märkte für Bitcoin nicht reguliert sind. Deshalb hält die Kommission die vorgeschlagene Regeländerung nicht mit dem Börsengesetz vereinbar.“

Während es in den USA noch Verwirrung darüber gibt, welche Stellen den Kryptomarkt regulieren, hat die SEC klargestellt, dass Bitcoin und Ethereum keine Wertpapiere sind. Nach dieser Entscheidung und der Ernennung eines neuen Krypto-Chefs ist der Krypto-Markt in den USA klarer definiert. Allerdings ist der regulatorische Zustand der ICOs noch unklar, da die SEC ihre Auffassung, dass es sich zumindest anfänglich um Wertpapiere handelt, nicht geändert hat.

Da ein Bitcoin ETF keine anderen Krypto-Assets handeln kann, muss dieser sich nicht um den Handel mit nicht registrierten Wertpapieren kümmern. Das bedeutet, dass es durchaus möglich ist, dass die neuen Bitcoin ETF Anträge durchgehen könnten und vor allem traditionelle Investoren ansprechen werden.

Andere Länder führen Krypto-Verordnung an

Die USA fallen schnell hinter Länder wie Malta zurück, welches am 5. Juli drei neue Gesetze zur Regulierung des Krypto-Marktes und zur Förderung von Unternehmen angekündigt hat. Auch andere Länder, wie Gibraltar, zeigen, dass sie diese neuen Märkte akzeptieren und haben den Wert erkannt, den Krypto-Unternehmen in Bezug auf Arbeitsplätze bringen werden.

Außerdem wurde am 5. Juli bekannt gegeben, dass Europas größter Hochfrequenzhändler von Exchange Traded Funds (ETFs) in die Krypto-Märkte einzieht und möglicherweise den ersten europäischen Bitcoin-ETF auflegt. Mit solchen hochkarätigen Schritten scheint es, dass die SEC unter großem Druck stehen wird, die USA mit dem Rest der Welt konkurrieren zu lassen.


Quelle: Newsbtc, Image: pixabay, CC0

Zuletzt aktualisiert am 9. Juli 2018

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