Bitcoins Lightning Network bekommt automatische Micropayments

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Mit der Einführung von Joule Allowances kommt das Bitcoin-Netzwerk seinem Potenzial für automatisierte Micropayments und „Streaming Money“ einen großen Schritt näher.

Joule Allowances ermöglicht BTC Auto-Micropayments

Seit seiner Gründung will Bitcoin das Versprechen erfüllen, ein Wegbereiter für regelmäßige, kostengünstige und sofortige Zahlungen zu sein. Keine leichte Aufgabe – insbesondere, wenn ein Block nur etwa alle 10 Minuten abgebaut wird.

Ein webbasiertes Tool verspricht jetzt, Bitcoin zu einer zuverlässigen, nahtlosen und erschwinglichen Zahlungsoption zu machen. Am 13. Juni 2019 gab Willie O’Beirne, Softwareentwickler und Mitbegründer von Grant.io, eine Vorstellung von Joule Allowances.
Joule ist eine WebLN-fähige Browsererweiterung, die den Lightning Node des Users nutzt, um nahtlose Micropayments im Hintergrund zu ermöglichen.

Um die Benutzer von Joule nicht zu verwirren und den Betrieb praktischer zu gestalten, hält O’Beirne fest, dass die Transaktionen per Joule Allowance vorerst auf Zahlungen beschränkt sind, die über WebLN erfolgen.

WebLN ist eine Bibliothek, die Spezifikationen für Lightning-Apps und Client-Provider enthält, um eine sichere Kommunikation zwischen Apps und den Lightning-Nodes der Benutzer zu ermöglichen.

Um Zahlungen mit Joule abzuwickeln, wird eine App benötigt, die Lightning-Zahlungen akzeptiert oder durchführt sowie einen kompatiblen Webbrowser wie Chrome, Firefox und Opera. Bald soll Brave auch kompatibel sein.

Bei der Konfiguration der Allowance haben Nutzer die Möglichkeit, die maximale Anzahl der Satoshis, welche die Anwendung verwendet, den maximalen Betrag pro Zahlung und die Häufigkeit, mit der die Zahlungen erfolgen sollen, festzulegen. Joule Allowances befindet sich noch in der Entwicklung. Hierzu O’Beirne:

Joules’ Interface ist nur der Anfang automatischer Zahlungen, während Sie mit Lightning im Internet surfen. Es gibt derzeit Diskussionen darüber, wie man programmgesteuert Zulagen über WebLN anfordert, konfiguriert und inspiziert, eine Diskussion über die Verwendung des HTTP 402 Antwortcodes für Zahlungen (die automatisch erfolgen könnte) und neue Funktionen, die programmierbare automatische Zahlungen besser möglich machen würden (z.B. anpassbare LND-Makronen.).

Bitcoins Micropayment-Möglichkeiten werden besser

Laut Bitcoinfees.earn.com beträgt die schnellste und billigste Transaktionsgebühr zum Zeitpunkt dieses Schreibens 72 Satoshis/Byte, für die mittlere Transaktionsgröße von 225 Bytes beträgt die Gebühr 16.200 Satoshis. Ein Bitcoin entspricht 100 Millionen Satoshis.
Technische Innovationen wie das Lighting Network und SegWit helfen jedoch bei der Netzüberlastung, insbesondere in Bezug auf Skalierbarkeit und reduzierte Transaktionsgebühren. Mit der Einführung automatisierter Zahlungen wie Joule Allowances ist Bitcoin seinem Ziel nun einen Schritt näher, auch eine praktikable Micropayment-Option zu werden.

Textnachweis: bitcoinist

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Martin SchwarzExperte für Kryptowährungen

Martin, mit einem MSc. in Wirtschaftsinformatik und Fokus auf asymmetrischer Kryptographie und M2M-Kommunikation, ist seit 2015 in der Welt von Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs. Schon mit 17 begann er mit dem Handel von Kryptowährungen und erwarb seinen ersten Bitcoin. Neben seinem Interesse an Kryptowährungen widmet er sich in seiner Freizeit Online-Casinos und Sportwetten, wo er mit 18 Blackjack-Strategien entwickelte und sogenannte Sure-Bets durchführte. Seine Expertise dokumentierte er frühzeitig als Autor zu Themen wie Kryptowährungen, Trading, Aktien, Casinos und Sportwetten, wodurch er heute als gefragter Experte und Autor mit über 10 Jahren Erfahrung gilt.

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