BTC-Analyse: Warum Bitcoins Sturz auf 6.500 Dollar der Tiefpunkt gewesen sein könnte

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Bitcoin hatte in den letzten 12 Monaten eine verrückte Zeit. Seit dem Tiefpunkt bei 3.150 $ am 15. Dezember 2018 hat sich die Kryptowährung wieder erholt. Und zwar heftig. Im Juni tradete ein Coin bei 14.000 Dollar, was einem Anstieg von Hunderten von Prozent seit Beginn des Jahres entspricht.

Jetzt jedoch tradet Bitcoin bei 7.200 Dollar – weit entfernt von dem fünfstelligen Preis, den wir Anfang des Jahres gesehen haben. Die angeblichen Gründe für den Niedergang sind wohldokumentiert: Einige sagen, es sei der PlusToken-Scam gewesen, andere sagen, dass BTC gerade eine „Echo-Blase“ durchlaufen hat, die sich in rascher Folge erholt hat und wieder zusammengebrochen ist, als ob sie in einem verdichteten Marktzyklus traden würde.

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Wie auch immer: Investoren warten darauf, dass die Kryptowährung Anzeichen einer Bodenbildung zeigt, damit der nächste Marktzyklus beginnen kann. Während einige glauben, dass der Tiefpunkt weit unter den aktuellen Preisen liegt – bei 5.100 $ oder vielleicht sogar darunter – behaupten Analysten nun, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass 6.500 $ der Tiefpunkt für die Bären war. Und zwar aus folgenden Gründen.

Bitcoin: Fractal legt Boden in Höhe von 6.500 $ nahe

Erst letzten Monat fiel Bitcoin bei einem massiven Ausverkauf auf bis zu 6.500 $. Analysten zufolge kann diese Preisaktion ein Tiefstwert-Fraktal vom Dezember 2018 befriedigen – und das bedeutet, dass der Schmerz für den Kryptowährungsmarkt endlich enden könnte.

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Dem populären Trader Jonny Moe zufolge sei die Preisaktion von Dezember 2018 bis heute dem gesamten Marktzyklus 2016-2018 strukturell sehr ähnlich – mit einem parabolischen Anstieg, einer absteigenden Dreieckskonsolidierung, einer Aufteilung dieses Dreiecks in Kapitulation, einem dann fünfstufigen Tiefpunkt-Bildungsprozess.

Jonny Moe ist mit seiner These nicht alleine. Auch Cantering Clark beobachtete kürzlich eine „unheimliche Ähnlichkeit“ zwischen der BTC-Preisaktion der letzten Tage und der Akkumulationsphase vom Dezember 2018.

Die Fraktale deuten darauf hin, dass der Schmerz mit Bitcoins Fall auf $6.500 zuende gewesen sein könnte – und dass sich im nächsten Jahr womöglich eine neue parabolische Phase bildet.

Auch Bloomberg hält 6.500 $ für Bitcoins Tiefpunkt. Dem Magazin zufolge sei mit Bitcoins Preisstabilisierung „über dem Unterstützungsniveau der am 10. Mai geschaffenen anfänglichen[CME-Futures]-Lücke“ ein Tiefpunkt im Bereich von 6.500 $ markiert worden. Den habe die Kryptowährung Ende letzten Monats durchbrochen, kurz nachdem sie unter 8.000 $ gefallen ist. Das wiederum ist passiert, nachdem BTC durch den berüchtigten China-Pump 10.500 $ erreicht hatte.

Die Fundamentaldaten scheinen mit der optimistischen Stimmung übereinzustimmen.

Mike McGlone, Analyst des Unternehmens, glaubt: Es sei „nur eine Frage der Zeit“, bis die Kryptowährung durch den Widerstand bricht, wobei der horizontale und psychologische Widerstand bei 10.000 $ am bemerkenswertesten sei.

Zur Untermauerung seiner Behauptung zieht McGlone eine mögliche Gold-Rallye heran, von der er behauptet, dass sie die Bitcoin-Bullenerzählung verstärken würde. Denn: Eine solche Rallye würde durch makroökonomische Turbulenzen verursacht – und die seien für alternative Anlagen als Ganzes von Vorteil. Er blickt auch auf die wachsende Verbreitung von Kryptowährungen – verbunden mit der Vorstellung, dass die bevorstehende Halbierung wie ein negativer Angebotsschock für Bitcoins Marktwirtschaft wirken wird.

Textnachweis: newsbtc

 

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.