Die reichsten Südkoreaner investieren jetzt massiv in Kryptowährungen

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Eine Tochtergesellschaft der SK Group – eines der größten Konglomerate in Südkorea, betrieben vom größten Telekommunikationsunternehmen SK Telecom –, wird in einen von ConsenSys aufgelegten Krypto-Fonds investieren.

ConsenSys ist ein New Yorker Blockchain-Softwareentwicklungsunternehmen, das sich auf den Aufbau von Infrastrukturen rund um das Ethereum-Blockchain-Protokoll konzentriert. Es wurde von Ethereum-Mitbegründer Joseph Lubin gegründet.

Südkoreaner interessieren sich schon länger für Krypto

Führende Unternehmen in Südkorea haben im vergangenen Jahr durch die Gründung verschiedener Firmen und Fonds konsequent in den Krypto-Sektor investiert.

Samsung Electronics beispielsweise hat in sein Flaggschiff Galaxy S10 einen Krypto-Wallet in Form des „Samsung Blockchain Wallet“ integriert und stellt seit 2018 Chips für das Bitcoin-Mining her.

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Mainstream-Medien wie Chosun zufolge deutet SKs Entscheidung, in den Krypto-Fonds von ConsenSys zu investieren, vor allem auf eines hin: Chey Tae-won, der milliardenschwere Vorsitzende der SK Corporation, hat großes Interesse an Krypto.

Chosun berichtete, dass Chey, die siebtreichste Person Südkoreas, kürzlich am SparkLabs Demo Day 2019 teilgenommen hat. Er sei an Blockchain-Technologie und der tokenisierten Wirtschaft sehr interessiert.

Als Lubin, CEO von ConsenSys, Anfang Mai Südkorea besuchte, soll Chey ein persönliches Gespräch mit ihm geführt haben.

Es ist ein Kampf, neue Technologien zu integrieren, indem man dem traditionellen Sektor den Übergang zum digitalisierten Ökosystem ermöglicht. Blockchain-Technologie und Token-Wirtschaft können sich unabhängig voneinander entwickeln, und digitale Technologien wie diese werden weitgehend zum Wachstum von SK und Start-ups beitragen, so Chey.

Die genaue Höhe des von SK bereitgestellten Kapitals für den Krypto-Fonds von ConsenSys ist unbekannt, Berichte nennen 90 Millionen Dollar als mögliche Summe.

SK Planet, eine SK-Tochtergesellschaft, leitete zuvor mehrere Investitionen in Krypto-Startups in Südkorea – darunter Korbit, die sich schließlich zur drittgrößten Krypto-Börse auf dem lokalen Markt entwickelte.

Korbit wurde später von NXC, der milliardenschweren Muttergesellschaft des Spieleentwicklungsunternehmens Nexon, für rund 120 Millionen US-Dollar übernommen. Seit Mitte 2018 haben eine wachsende Zahl von Konglomeraten in Südkorea ihre Bemühungen im Kryptowährungssektor verstärkt.

Der einflussreichste Internetkonzern des Landes, Kakao, hat z.B. ein Blockchain-Projekt namens Klaytn ins Leben gerufen. Im April wurde zudem berichtet, dass Samsung kurz davorsteht, das Mainnet seiner Kryptowährung zu entwickeln.

„Derzeit denkt das Unternehmen über eine private Blockchain mit B2B-Ansatz nach, allerdings ist nichts in Stein gemeißelt. Langfristig könnte die Firma zu einer öffentlichen Blockchain wechseln, aber ab sofort wird das Unternehmen wahrscheinlich zu einer öffentlichen und privaten Hybrid-Blockchain passen“, sagte eine Quelle CoindeskKorea, einer Krypto-Publikation, die von der Mainstream-Medienagentur Hankyoreh betrieben wird.

Nach Bitcoins brutaler Korrektur, bei der der Preis des dominanten Krypto-Assets von fast 20.000 $ auf 3.150 $ sank, sagten Analysten, dass es lange dauern würde, bis sich einzelne Investoren von dem abrupten Crash erholt hätten.

Die zunehmenden Bemühungen um Chaebols – so nennt man die wohlhabendsten Familien in Südkorea – könnten langfristig dazu beitragen, das Interesse vieler Investoren des Landes erneut zu wecken.

Textnachweis: cryptoslate

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.