Diese Woche werden 662.000 Dollar an „illegalen“ Bitcoins versteigert

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Die Behörden im Vereinigten Königreich planen die Versteigerung von Bitcoin im Wert von 662.000 US-Dollar, die von einem Online-Täter beschlagnahmt wurden. Die Polizei des Landes wird für den Verkauf mit dem irischen Auktionshaus Wilsons Auctions zusammenarbeiten.

Die Auktion ist die erste ihrer Art in Großbritannien. Neben Bitcoin werden verschiedene andere Krypto-Assets sowie beschlagnahmte Luxusgüter zum Verkauf angeboten.

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UK First: Beschlagnahmte Bitcoins gehen unter den Hammer

Laut einem Beitrag der Website von Wilsons Auctions werden die Bitcoins, zum Zeitpunkt des Schreibens etwa 662.000 Dollar wert, ohne Reserve verkauft. Der Verkauf wird diesen Mittwoch ab 12:00 Uhr GMT in zwei verschiedenen Auktionen stattfinden.

Die erste wird eine reine Online-Auktion sein. Die soll ab dem 25. September zur Mittagszeit für 24 Stunden laufen. Dieser Online-Verkauf wird auch andere Krypto-Assets enthalten. Dazu gehören Ethereum, XRP und andere nicht ausdrücklich erwähnte.

Der zweite Bitcoin-Verkauf findet am Donnerstag, den 26. September, um 18:00 Uhr statt. Hier werden weitere 15 BTC verfügbar sein. Außer den Bitcoins wird es auch verschiedene andere Artikel geben. Darunter beschlagnahmte Autos, Uhren, Schmuck und andere Luxusgüter. Aidan Larkin, Director Asset Recovery von Wilsons Auctions, kommentierte erstmals das Engagement des Unternehmens in Großbritannien:

„Wir freuen uns, mit der Durchführung der ersten Bitcoin-Auktion unter der Leitung der britischen Polizei eine weitere Premiere bei Wilsons Auctions zu feiern.“

Wilsons war zum Jahresbeginn auch an einer weiteren Bitcoin-Auktion beteiligt: Das Unternehmen war das weltweit erste private Auktionshaus, das einen öffentlichen Bitcoin-Verkauf durchführte. Hierzu Larkin:

„Nach dem Erfolg unserer ersten öffentlichen Versteigerung von Bitcoin, die weltweit Beachtung fand, freuen wir uns, diesen sicheren Service weiterhin sowohl für unsere Kunden im öffentlichen als auch im privaten Sektor anzubieten.“

Wie es heißt, wird die Versteigerung im Namen der „Special Operations Unit Eastern Region“ (ERSOU) durchgeführt. Die Vermögenswerte der Auktion wurden von einem Cyberkriminellen beschlagnahmt, der wegen Straftaten im Zusammenhang mit dem Hacking personenbezogener Daten verurteilt wurde. Die Person verkaufte gestohlene Daten im Austausch gegen Kryptowährungen.

Obwohl dieser Bitcoin-Verkauf eine Premiere im Vereinigten Königreich ist, haben andere Behörden auf der ganzen Welt bereits ähnliche Auktionen durchgeführt. Eine der bekanntesten in dem Zusammenhang ist wohl die Versteigerung von Bitcoins nach der Schließung des Dark-Web-Marktplatzes Silk Road im Jahr 2014. Seitdem gibt es zahlreiche weitere Beispiele für solche Auktionen in den USA und im Ausland.

Textnachweis: newsbtc

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