Investiert Russland nun in Bitcoin – Es geht in Runde 2

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Investiert Russland nun in BTC - Es geht in Runde 2 - Coincierge
Debatte um Russland in Richtung Bitcoin geht weiter.

Der Ökonom Vladislav Ginko, der in den Medien behauptete, dass Russland plant, 10 Milliarden Dollar in Bitcoin zu kaufen, hat seine Bemerkungen angesichts der letztwöchigen Aussage beziehungsweise Kritik einer Regierungsbeamtin vehement verteidigt.

Wer hat es geleugnet?

Wir haben letzte Woche darüber berichtet, dass Elina Sidorenko, Leiterin der Legislative Risk Assessment Group in Russland behauptete, dass die Gerüchte, dass Russland in Bitcoin investieren werde, nicht der Wahrheit entsprechen:

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UNTER DIESER AUSSAGE GIBT ES KEIN BISSCHEN GESUNDEN MENSCHENVERSTAND, GESCHWEIGE DENN IDEEN, DIE IN REGIERUNGSKREISEN BERÜCKSICHTIGT WÜRDEN. DIE RUSSISCHE FÖDERATION IST, WIE JEDES ANDERE LAND DER WELT, HEUTE EINFACH NICHT BEREIT, IHR TRADITIONELLES FINANZSYSTEM IRGENDWIE MIT KRYPTOWÄHRUNGEN ZU KOMBINIEREN. UND ZU SAGEN, DASS IN RUSSLAND DIESE IDEE IN DEN NÄCHSTEN MINDESTENS 30 JAHREN UMGESETZT WERDEN KANN, IST UNWAHRSCHEINLICH.

Nun war Vladislav Ginko im Gespräch mit der australischen Nachrichtenagentur Micky, um seine ursprüngliche Aussage zu verteidigen.

Die lächerlichste Behauptung war, dass Russland geleugnet hatte, Bitcoin kaufen zu wollen, sagte er am 21. Januar. Die logische Frage ist, wer hat es geleugnet? Der russische Präsident Vladimir Putin?

https://twitter.com/martik/status/1086013791362531335

Nach Ansicht des Ökonomen könnte der Aufkauf durch den Kreml innerhalb weniger Wochen beginnen, da Russland sich von der Abhängigkeit vom US-Dollar lösen möchte. Ginko ist bekannt für seine Bitcoin-bezogenen Vorhersagen. Im November betonte er, dass der Bitcoin Kurs 2019 auf zwei Millionen Dollar steigen würde, nachdem er seinen Tiefpunkt im Bereich von 1.500 bis 2.000 Dollar erreicht hatte.

Russland startet Krypto-Tests

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Sollte dies tatsächlich der Fall sein, würde die neu entdeckte Vorliebe für Bitcoin die scheinbar widersprüchliche Haltung der russischen Beamten in den letzten Jahren zur Kryptowährung verstärken.

Eine Kombination aus lokalen Verboten und Warnungen, gemischt mit blitzartigen optimistischer Unterstützungen, haben für Investoren eine verwirrende Grauzone geschaffen. In dieser Woche gaben die Ministerien jedoch bekannt, dass sie Tests von Kryptoinstrumenten genehmigt hatten, bevor Ende Februar Vorschriften in Kraft treten werden.

Letzte Woche enthüllte Anatoli Aksakov, Vorsitzender des Finanzmarktausschusses im russischen Landtag der Duma, dass es bis 2022 Pläne gibt eine blockchainbasierte Version des russischen Rubels herauszugeben.

Die Meinung ist, dass sich dieser Rubel in keiner Weise vom Fiat-Rubel unterscheiden wird, außer dass er auf der Blockchain existieren wird, sagte er gegenüber den Medien.

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Bildnachweis: pixabay, CC0 Textnachweis: bitcoinist

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.