US Senatoren drohen CEOs: Lasst Libra fallen oder erwartet regulatorischen Druck

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Die Krypto-Probleme von Facebook vertiefen sich, da immer mehr Partner das Libra-Projekt verlassen, bevor es überhaupt an den Start geht. Es scheint, dass US-Senatoren dazu drängen, da Briefe an CEOs durchgesickert sind. Einige behaupten, dass die Regierung Innovationen unterdrückt, während andere zustimmen, dass das Krypto-Projekt einfach gefährlich ist.

Was passiert gerade?

Es scheint, dass eine Reihe von US-Senatoren sich privat mit den Mitgliedern der Libra Association in Verbindung gesetzt haben, um sie aufzufordern, das Projekt zu verlassen. In den Briefen, die der VanEck-Digital Asset-Stratege Gabor Gurbacs veröffentlichte, wird hervorgehoben, wie weit die US-Politiker gehen, um zu verhindern, dass Libra jemals auf den Markt kommt.

Dies ist die Art von Brief, den Führungskräfte bei Stripe, Mastercard und Visa (ehemalige Libra-Mitglieder) erhalten haben. Viele Führungskräfte haben sich aus diesem Grund vermutlich gegen die Innovation entschieden.

Der Brief an Stripe CEO Patrick Collison kam von den Senatoren Brian Schatz und Sherrod Brown.

Facebook hat durch einen Skandal nach dem anderen gezeigt, dass es unser Vertrauen nicht verdient. Es sollte wie die gewinnorientierte Gesellschaft behandelt werden, die es ist, genau wie jedes andere Unternehmen.

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In dem Schreiben heißt es weiter, dass der Social-Media-Riese darum kämpft, massive Probleme wie Datenschutzverletzungen, Desinformation, Wahlintervention, Diskriminierung und Betrug anzugehen. Es wurde weiterhin festgestellt, dass Facebook versucht, als Finanz-Schiedsrichter zu fungieren, ohne diesen Status haben zu dürfen.

Verlasse Libra, oder sonst…

In einer verschleierten Drohung fügte man hinzu, dass die Unternehmen durch die Übernahme dieses Projekts ein hohes Maß an Kontrolle von Regulierungsbehörden für alle Zahlungsaktivitäten erwarten können, nicht nur von Libra.

Die Schwere des Briefes kann nicht geleugnet werden, aber es gab immer noch Anti-Facebook-Stimmungen in den Kommentaren, wobei David Weisberger auf folgendes hinweist:

Hätte sich Libra dafür entschieden, einen stabilen Coin auf Dollar-Basis für US-Kunden, Euro für Europäer usw. zu schaffen oder zu verwenden, und NICHT versucht, einen privaten Wechselkursmechanismus einzuführen, wären sie auf viel weniger Widerstand gestoßen. Besser noch, sie hätten Bitcoin einfach akzeptieren/fördern sollen….

Bisher haben PayPal, eBay, Visa, Mastercard und Stripe das Konsortium verlassen und die Wahrscheinlichkeit, dass andere folgen, ist hoch.

Textnachweis: bitcoinist

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.