Bitcoin-Märkte völlig euphorisch – doch dieser Analyst warnt vor einem Absturz auf $13K

Nach einem jahrelangen Bärenmarkt befinden sich die Krypto-Märkte nun in einem überwiegend euphorischen Zustand: Bitcoin scheint mühelos alle Widerstände hinter sich zu lassen, viele sehen bis zum Jahresende ein neues Allzeithoch kommen.

Doch für einige Analysten ist die anhaltende Bitcoin-Preisrallye auch mit Risiken einer Abwärtskorrektur verbunden. Auf TradingView.com beispielsweise schreibt ein pseudonymisierter Chartist über diese Risiken.

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Er erläutert die Gefahren mit drei technischen Indikatoren, die darauf hindeuten, dass Bitcoin in den kommenden Sessions auf mindestens $13.868 fallen wird.

#1 MACD bearisher Crossover

Der TradingView-Analyst warnt beim Bitcoin-Tages-Chart vor einem ein potenziell bearishen Crossover im MACD-Indikator.

Dieser bearishe Crossover tritt auf, wenn der 12-tägige exponentiell gleitende Durchschnitt (blau) des MACD unter seinem 26-Tage exponentiell gleitenden Durchschnitt (orange) schließt. Der 12-DMA von Bitcoin bewegt sich derzeit weiter nach oben – weg von seinem 26-DMA. Allerdings geht der Analyst davon aus, dass es bei der nächsten Preiskorrektur nach unten einen Crossover geben würde.

Er zitiert hierfür den sogenannten MACD-Widerstand: 2019 ist der Bitcoin-Preis auf 13.868 $ gestiegen, während sein Momentum-Oszillator nahe 1044 einen Höchststand erreichte. 2020 brachen jedoch sowohl die Krypto-Währung als auch der MACD über die genannten Grenzen. Als BTC/USD über 18.000 $ brach, sprang der MACD ebenfalls über 1044.

Der Analyst sieht darin ein überzogenes Szenario, das einer aggressiven Abwärtskorrektur gleichkommt. BTC/USD könnte folglich seine Obergrenze auf ein Allzeithoch ausdehnen, beim nächsten Sell-off aber wieder unter 14.000 $ fallen.

#2 Bitcoin-Preis-Volumen-Divergenz

Der nächste bearishe Faktor ist die wachsende Divergenz zwischen dem Bitcoin-Preis und seinem täglichen Tradingvolumen.

Der TradingView-Analyst zitiert den Katalysator hinter dem Abwärtstrend und kommentiert, dass der Aufwärtstrend an Tempo verliert:

„Das Volumen ist gesunken, während der Kurs gestiegen ist. Dies ist ein bearisher Indikator, der zeigt, dass die Tradingaktivität die steigenden Preise mit abnehmender Geschwindigkeit unterstützt.“

Steigt der Kurs eines Vermögenswertes bei abnehmenden Volumina, so geht man davon aus, dass der Aufwärtstrend sich verlangsamt.

#3 Das umgedrehte Kopf- und Schulter-Muster

Ein weiteres Signal, das vermutlich zeigt, dass die Rallye von Bitcoin über 18.000 $ überdehnt ist, ist ein inverses Kopf- und Schultermuster (IH&S).

Dem Analysten zufolge hat der Bitcoin-Preis am 17. November das Ausbruchsziel des besagten technischen Musters bei 17.100 $ erreicht. Er ging dann davon aus, dass eine Korrektur vom lokalen Höhepunkt den Preis in Richtung $13.868 crashen lässt. Das ist allerdings nicht passiert – der Preis erholte sich weiter in Richtung 18.500 $.

Im aktuellen Run wurde Bitcoin nahe des neuen Jahreshochs verkauft, was natürlich das Risiko einer ausgedehnten Abwärtsbewegung in Richtung $17.000 erhöht hat. Bleibt Bitcoin hier nicht stabil, erweist sich die Ausbruchbewegung über 17.000 $ womöglich als gefälscht – was den Bull-Run zu einem jähen Ende bringen könnte.

Zuletzt aktualisiert am 18. November 2020

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