Das gestohlene Ethereum von Upbit bewegt sich – und das bedeutet schlechte Nachrichten für ETH

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Im November hat die beliebte koreanische Krypto-Asset-Börse Upbit durch einen scheinbaren Hack 50 Millionen Dollar Ethereum (ETH) „verloren“. Details über den Angriff bleiben spärlich.

Einige denken, dass es sich um einen Insider-Job handelt, da das Wort „Hack“ nicht erwähnt wurde – und aufgrund des Zeitpunkts des Geldverlustes. Allerdings hat Upbit versprochen, alle betroffenen Nutzer mit Firmengeldern zu entschädigen.

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Trotzdem ist das gestohlene ETH sozusagen noch immer in der Wildnis unterwegs. Und Blockchain-Analyse zufolge beginnen die Hacker jetzt nach einigen Wochen des Schweigens, die Gelder wieder zu bewegen. Das könnte möglicherweise einen Katalysator für eine gewisse Abwärtspreisaktion auf dem Ethereum-Markt darstellen.

Gestohlenes Ethereum in Bewegung

Am Samstag hat der Twitter-Account Whale Alert per Tweet gemeldet: 5.000 ETH, zum Zeitpunkt des Schreibens rund 660.000 Dollar wert, wurden von einem Wallet
der Scammer betrieben in einen unbekannten Wallet transferiert.

Dies mag vernachlässigbar erscheinen, aber eine Analyse der Transaktion und der damit verbundenen Adressen hat ergeben, dass dieser einzelne Transfer unheimlicher ist, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Unsere Analyse mit dem Ethereum-Blockchain-Explorer Etherscan ergab, dass Teile (in kleineren Chargen von 25, 50, 100 Coins) der 5.000 Ethereum in neu erstellte Adressen geschöpft werden, die wiederum Gelder an Krypto-Tauschbörsen schicken.

Bisher kam so raus, dass ein Teil der gestohlenen Upbit-Gelder an mindestens drei Börsen geschickt wird: Bibox, Binance und eine, die wir im Moment nicht identifizieren können.

Es verbleiben Millionen Dollar in Ethereum in Verbindung mit dem Hack in Nicht-Börsen-Wallets – das macht es wahrscheinlich, dass die Hacker auf den richtigen Moment warten, um diese Gelder an Börsen zu transferieren und ihre Beute auszuzahlen.

Was es für die Preise bedeutet

Senden Hacker Gelder an Börsen senden, bedeutet das eines von zwei Dingen: Sie versuchen, ihre gestohlene Krypto-Währung in Bargeld umzuwandeln – oder sie versuchen, ihr Vermögen in eine andere Krypto-Währung umzuwandeln (in diesem Fall vielleicht in Bitcoin oder Monero), um ihre Transaktionen weniger nachvollziehbar zu machen.

Wie auch immer: Das bedeutet, dass Ethereum in den kommenden Tagen einen gewissen Verkaufsdruck durch das Abstoßen dieser gehackten Gelder auf Binance, Bibox oder anderen Börsen erleben dürfte.

Ja, 600.000 Dollar mögen im großen Rahmen des Krypto-Industrie als nicht viel Geld erscheinen, allerdings befinden sich noch Tausende ETHs auf dem Markt, die liquidiert werden können.

Chainalysis, eine Firma für Blockchain-Analysen, hat zudem herausgefunden: Der PlusToken- Wallet-Betrug – ein China-zentrierter Krypto-Betrug, der sich Milliarden von Bitcoin und Ethereum gesichert hat – besitzt noch Dutzende Millionen ETH, die liquidiert werden müssen.

Da PlusToken angeblich den Bitcoin-Crash der letzten sechs Monate angetrieben haben soll, könnten ihre Liquidationen der zweitgrößten Krypto-Währung die Probleme auf diesem bereits geschüttelten Markt weiterführen.

Es gibt jedoch einen Silberstreif am Horizont: Changpeng „CZ“ Zhao von Binance verspricht, „mit Upbit und anderen Akteuren der Branche zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass alle gehackten Gelder, die ihren Weg zu Binance finden könnten, sofort eingefroren werden“.

Textnachweis: newsbtc

Zuletzt aktualisiert am 5. Januar 2020

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