Trader sagen: Bitcoin hat sein Jahreshoch 2020 schon erreicht – doch Daten sprechen eine andere Sprache

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Anfang Juni hat Bitcoin eine entscheidende Ablehnung auf einem der wichtigsten Preisniveaus erlebt: $10.500. Nach dem Aufstieg in diese Region stürzte die Krypto-Währung in den folgenden Tagen um $1.000 ab. Es war ein Retracement, das in diesem Prozess BitMEX-Longs im Wert von mehreren zehn Millionen Dollar liquidierte.

Dieser Rückgang wurde von vielen als bearish angesehen, wobei einige Trader die jüngste Preisaktion mit den Februar-Höchstständen vergleichen. Immerhin erlebte BTC im Februar eine Ablehnung bei $10.500 und stürzte dann im darauf folgenden Monat auf $3.700 ab.

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Ein pseudonymer Analyst zieht nun unheimliche Parallelen zu den Preisbewegungen von BTC im Februar und Juni. Die Andeutung dahinter: Bitcoin könnte kurz vor einem weiteren dramatischen Absturz stehen.

Ein anderer Analyst ist jeder davon überzeugt, dass der zugrundeliegende Bitcoin-Markt Derivatdaten zufolge in etwa dem Februar entspricht.

Analyst erklärt: Darum bin ich „hartnäckiger“ Bitcoin-Bulle

Es mag Ähnlichkeiten zwischen der jüngsten Preisaktion und dem Februar geben, aber die Daten zu den Derivaten zeigen grundlegende Unterschiede.

Ein Kryptotechniker hat kürzlich ein Bild geteilt, das weitgehend unsichtbare Unterschiede zwischen den beiden Zeiträumen zeigt.

Es verdeutlicht, dass der Derivatemarkt im Februar signalisiert hat, dass Bitcoin überkauft ist. Zu dieser Zeit tradete OKEx mit einem hohen Aufschlag gegenüber BitMEX, Coinbase tradete mit einem Aufschlag gegenüber BitMEX – und die Finanzierung war positiv.

Dieses Zusammentreffen deutete darauf hin, dass es starke Futures- und Spotkäufe gab. Dies war wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass Trader fremdfinanzierte Longpositionen aufbauten und Kleinanleger sich am Bitcoin-Hype beteiligten.

Jetzt gibt es einen Mangel an Prämien zwischen den Märkten und Perioden mit meist negativen Finanzierungsraten. Für den Analysten, der diese Daten geteilt hat, ist dies ein Zeichen dafür, dass Bitcoin derzeit nicht überverschuldet und überkauft ist. Das bedeutet, dass BTC Raum für nachhaltige Erholung besitzt.

“Hier ist der Grund, warum ich ein hartnäckiger Bulle bin. Auf dem Höhepunkt der letzten Rallye im Februar gab es viele sehr deutliche Anzeichen dafür, dass der Markt überverschuldet und überkauft war. Aber das haben wir im Moment nicht wirklich.”

Andere Markt-Zeichen signalisieren einen Rückgang

Andere Marktanzeichen deuten jedoch darauf hin, dass ein Retracement wahrscheinlich ist.

Das Blockchain-Analytikunternehmen IntoTheBlock berichtet, dass Bitcoin pro On-Chain- und Exchange-Daten “überwiegend bearish” seien. Das Momentum der Trader bei den Gewinnen deutet nämlich darauf hin, dass ein Bärentrend vorhanden ist.

Darüber hinaus stagniert das Netzwerkwachstum derzeit, während Wal-Adressen weder Coins kaufen noch verkaufen.

Zu der vorsichtigen Stimmung trägt auch ein Trader bei, dem zufolge Bitcoins jüngste Preisaktion lehrbuchmäßig sei. Der Trader:

“Es entwickeln sich noch ein paar weitere Anhaltspunkte, die sich für den HTF-Vertrieb eignen. 1. Steigende Nachfrage am Rande des Scheiterns. 2. Seite an Seite, Aufstieg vs. Abstieg mit dem Verkauf des dominierenden Drucks durch Volumen. Wenn wir nach unten ausbrechen, bin ich nicht an 7.000 Dollar interessiert. Viel niedriger.”

Textnachweis: bitcoinist

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