Bitcoin Prognose: Worst Case und Best Case – das erwartet BTC jetzt

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Bitcoin ist erneut auf 37.500 Dollar abgesackt. Analysten erklären: Was bedeutet das im schlimmsten Fall für den Bitcoin-Bull-Run?

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Trader sieht $41k als Trigger-Zone

Erneut sah sich Bitcoin über Nacht mit Verlusten konfrontiert: Innerhalb der letzten 24 Stunden musste BTC 2 Prozent verlorengeben, bezogen auf die Woche sind es bereits 5 Prozent. Bitcoins anhaltendes Unvermögen, sich nachhaltig über 40.000 Dollar hinauszubewegen, hat Trader und Analysten nun zu neuen Vorhersagen veranlasst. Wie geht es für Bitcoin jetzt weiter? Was erwartet BTC im Idealfall – und was ist der Worst Case?

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Hierzu äußert sich der populäre Krypto-Trader „AltcoinPsycho“ in einem neuen Tweet. Er schreibt seinen mehr als 286.000 Twitter-Followern: Gelingt es Bitcoin, 41.000 Dollar zurückzuerobern, wird sich die Kryptowährung Nummer 1 voraussichtlich weiter Richtung 50.000 Dollar bewegen. Sackt Bitcoin allerdings unter 36.000 Dollar, sieht er einen Absturz auf bis zu 29.000 Dollar kommen. Einfach ausgedrückt: Die 41.000-Dollar-Marke ist es, die eine neue Rallye auslösen könnte. Damit es dazu kommen kann, muss Bitcoin allerdings über $36k bleiben.

Der Analyst:

„Wenn wir das Hoch bei 41.000 $ zurückerobern, longen und schließen bei 49.000 $. Wenn wir 36.000 $ verlieren, shorten bis 29.000 $.

Wir müssen nur auf einen der Auslöser warten.”

Hat der Markt seine Bärenphase wirklich überwunden?

Der technische Chartist @TheCryptoCactus sieht es ähnlich: Seiner Analyse zufolge muss BTC 42.000 Dollar als Unterstützung in der kommenden Woche halten. Er ist sogar davon überzeugt, dass die Märkte ihre Bärenphase überwunden haben und es ab hier bergauf geht. Der Chart-Experte zu seinen mehr als 48.000 Followern:

„Der Markt hat seine Bärenphase überwunden. Der Tiefpunkt wurde am 21. Juli gebildet.

LTF und HTF Struktur sind beide bullisch.

Wichtig ist, dass $BTC auch in der kommenden Woche $42.000 als Unterstützung hält.“

Top-Trader Tone Vays: Das ist Bitcoins Worst-Case-Szenario

Einer der bekanntesten und tendenziell pessimistischsten Bitcoin-Trader ist Tone Vays. Seine Prognosen sind tendenziell bearish-realistisch. Jetzt hat der Krypto-Veteran im Gespräch mit On-Chain-Spezialist Willy Woo verraten, was Bitcoin seiner Einschätzung nach im schlimmsten Fall derzeit erwartet. Überraschenderweise klingt allerdings ausgerechnet Vays aktuell nicht wirklich bearish. Im Gegenteil: Er erwartet bei Bitcoin sogar ein neues Allzeithoch – aber erst nach einem „kleinen Rückschlag“. Vays:

„Ich glaube immer noch, dass es einen kleinen Rückschlag geben wird. Zuerst dachte ich, dass der Pullback im schlimmsten Fall bis auf 35.000 Dollar gehen würde, bevor er [Bitcoin] auf ein neues Allzeithoch steigt.“

Da es die Kryptowährung Nummer 1 jedoch bis auf 42.000 $ und darüber hinaus geschafft hat, fällt seine Prognose optimistischer aus. Denn, so Vays:

„Ich denke, dass der Pullback nicht tiefer als 37.500 $ gehen sollte, bevor er in die Vierziger zurückkehrt und irgendwann im August oder Anfang September ausbricht. Das ist im Grunde meine allgemeine Sicht auf Bitcoin.”

Aktuell notiert Bitcoin bei 37.840 Dollar – sollte Vays mit seiner Vorhersage Recht behalten, könnten die Bitcoin-Märkte also das Schlimmste bereits hinter sich haben. Vays geht auch nicht davon aus, dass es zu einem weiteren Short Squeeze kommen wird. Bitcoin sei im Moment in einer Art „Nichtberührungszone“, in der ihn niemand so recht traden möchte. Aber, so der erfahrene Branchenbeobachter: Sobald der Coin wieder über 42.000 Dollar steigt, „denke ich, dass er den ganzen Weg bis zu 50.000 Dollar geht“.

Du kannst dir das gesamte Gespräch von Trading-Guru Tone Vays und On-Chain-Experte Willy Woo hier anschauen:

Warum der Rückgang eine „riesige Chance“ darstellt

Ebenfalls unverändert bullish auf Bitcoin ist der Berufs-Trader Michaël van de Poppe. Der Holländer ist einer der beliebtesten Branchenbeobachter auf Twitter, mehr als 360.000 Menschen folgen ihm für seine Analysen. Poppe betont seit geraumer Zeit: Der aktuelle Bitcoin-Bull-Run wird noch lange laufen, bis mindestens Ende 2022. Insofern hält er auch Bitcoins Rückgang unter 40.000 Dollar für vorübergehend – und eine gute Gelegenheit, um Bitcoin zu kaufen. Er schreibt in einem aktuellen Tweet:

„Die Leute werden in ein paar Jahren darüber lachen, dass sie Bitcoin zwischen 30.000 und 40.000 Dollar gekauft haben.

Es ist eine riesige Chance.“

Bestätigt wird Poppes Haltung von einem der dienstältesten Trader der Krypto-Branche: Peter L. Brandt. Er glaubt: Bitcoin fällt kurzfristig zwar immer wieder unter ein kritisches Niveau – seine langfristige Ausrichtung ist davon allerdings nicht beeinträchtigt. Der Rohstoff-Trader mit mehr als 40 Jahren Berufserfahrung betont in einem Interview: Der parabolische Aufwärtstrend der ersten Kryptowährung ist nach wie vor intakt – und das trotz Bitcoins 50%-Crash vom Allzeithoch bei 64.000 Dollar.

Brandt:

„Wir befinden uns immer noch in einem parabolischen Anstieg. Ich denke, das Wichtigste ist, dass die Leute sich aufhängen an, 100 Dollar nach oben, 100 Dollar nach unten, 1.000 Dollar nach oben, 10.000 Dollar nach oben, 10.000 Dollar nach unten.“

Der renommierte Analyst stellt unmissverständlich klar:

„Wir befinden uns in einem langfristigen Aufwärtstrend. Es wird eine beträchtliche Summe nötig sein, damit ich meine Meinung darüber ändere.“

„Eines ist sicher: Bitcoin wird volatil sein“

Brandt zufolge ist Bitcoin definitiv ein Wertaufbewahrungsmittel, das weit über das hinausgeht, was herkömmliche Währungen bieten können. Natürlich werde Bitcoin nicht jeden Tag, jede Woche und jeden Monat steigen. Denn, so der Trading-Guru:

„Wir werden Volatilität sehen. Eines ist sicher: Bitcoin wird volatil sein.“

Doch was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs? Der renommierte Analyst hält es zwar für wahrscheinlich, dass der Tiefststand bei 30.000 Dollar nicht mehr unterschritten wird. Sicher sei das aber nicht. Bitcoin könne durchaus durch dieses Tief rutschen – und wenn es dazu kommt, seien auch weitere Liquidationen möglich. Allerdings sieht auch hier Brandt nur kurzfristigen Schmerz für Bitcoin-Inhaber kommen. Er erläutert: Bitcoin bei 30.000 Dollar sei für viele Menschen ein attraktiver Preis – und das wiederum werde bei einem Aufsuchen dieser Region einen Anstieg auslösen.

Brandt:

„Ich meine, wenn man es genau betrachtet, wissen wir, dass es eine enorme Nachfrage nach Bitcoin bei 30.000 Dollar gibt. Wann immer wir in die Nähe dieses Wertes kommen, werden wir einen Aufschwung erleben.”

Du findest das gesamte Interview mit Peter Brandt hier.

Bullish: Bitcoin-Käufe außerhalb der Börsen

Eine weitere Metrik, die Anlass zur Vermutung gibt, dass Bitcoin seinen parabolischen Aufwärtstrend bald wieder aufnehmen wird, teilt Cryptoquant.com-CEO Ki Young Ju aktuell auf Twitter. Demnach kaufen große Branchenteilnehmer derzeit „jede Menge“ BTC – und das vermutlich OTC, also außerbörslich. Wie Daten des Unternehmens zeigen, wurden am 1. August Bitcoins im Wert von 131 Milliarden Dollar bewegt – allerdings entfällt nur 1% davon auf Börsen-Einzahlungen und -Abhebungen. Das legt nahe: Bitcoin wird z.B. von großen Unternehmen quasi hinter den Kulissen gekauft. Ki Young Ju kommentiert:

„Wenn große Namen ihre Käufe ankündigen, könnten die Bären ein Problem bekommen.“

Es gibt also zahlreiche Gründe, auf einen ausgewachsenen Bitcoin-Bull-Run in der zweiten Jahreshälfte zu hoffen. Kurzfristig könnten die Krypto-Märkte zwar weitere Verluste erleben – bezogen auf einen längeren Zeitrahmen findet sich bis dato allerdings kein Anlass, einen neuen Bärenmarkt zu befürchten.

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Zuletzt aktualisiert am 4. August 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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