Cardano in Äthiopien: Worum geht es bei dem ADA-Projekt eigentlich?

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ADA-Gründer Charles Hoskinson enthüllt die Fortschritte von Cardano bei der Entwicklung der Blockchain-Infrastruktur in Äthiopien und erklärt, wie das Unternehmen festlegt, für wen es Identitätslösungen entwickelt.

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Charles Hoskinson, der Gründer des Cardano (ADA)-Protokolls und CEO von Input Output Hong Kong (IOHK), hat die Fortschritte des Unternehmens in Äthiopien enthüllt, wo eines der größten Blockchain-Projekte der Welt immer weiter expandiert.

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Das Blockchain-Forschungs- und -Entwicklungsunternehmen, das hinter der fünftgrößten Kryptowährung nach Marktwert steht, arbeitet mit dem äthiopischen Bildungsministerium an der Entwicklung eines universellen Ausweissystems für Studenten, das im Frühherbst 2021 starten soll.

Das gesamte nationale ID-System im Visier

Hoskinson in einem Interview mit Bloomberg:

„Wir haben etwa eine Million Menschen an Bord. Wir haben etwa eine Million Menschen an Bord, von der ersten bis zur zwölften Klasse, und wir werden den ersten Start, denke ich, irgendwann im September oder Oktober machen.”

Hoskinson ergänzt: Das Ziel bestehe darin, fünf Millionen Schüler in ein universelles Ausweissystem einzubinden, das alles erfasst – von der Anwesenheit der Schüler über ihre Noten bis hin zu akademischen Leistungen und Auszeichnungen.

Der Programmierer:

„Es ist unsere Absicht, mit anderen um das gesamte nationale Ausweissystem zu konkurrieren, das etwa 110 Millionen Menschen umfasst.“

Der Cardano-Gründer versichert: Das Unternehmen konzentriere sich auf die Kryptographie mit Zero-Knowledge, da diese in der Branche „der Magie am nächsten kommt” und, wie er erklärt, ein wertvolles Instrument zur Wahrung der Menschenrechte darstellt.

Großer Glaube an die Qualität von Menschenrechten

Der ADA-Gründer:

„Wir glauben fest an die Qualität der Menschenrechte.“

Es mache keinen Sinn, Identitäts- oder Blockchain-Lösungen für Regime wie China oder Saudi-Arabien zu entwickeln, wo die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie am Ende missbraucht und als Waffe gegen die Bevölkerung eingesetzt werden.

„Man betrachtet zunächst die Länderebene und arbeitet sich dann zu den Fakten und Umständen vor. Die Dinge ändern sich – und in manchen Fällen muss man gehen, auch wenn man jahrelang in einem Land gearbeitet hat”, so der Cardano-Chef gegenüber Bloomberg. Zudem ist das Cardano-Team vor kurzem von einem großen Projekt zurückgetreten – aufgrund brenzliger Umstände.

„Wir haben vor kurzem ein Geschäft mit einem mittelamerikanischen Land abgelehnt, das wir wirklich machen wollten, aber nachdem wir die Schichten abgetragen und festgestellt hatten, dass sich die Rechtsstaatlichkeit verschlechtert, fühlte es sich mit unseren Werten einfach nicht mehr wohl.“

Hoskinson weiter:

„Man muss bei jedem Geschäft abwägen. […] Die Vision des Unternehmens ist es, die Systeme der Welt für alle und überall zu verbessern, und die Orte, die bessere Systeme brauchen, sind nicht unbedingt Berlin oder New York City. Also muss man an Orte gehen, die etwas schwieriger sind, und man muss dabei sehr vorsichtig sein.”

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Textnachweis: Cryptoslate

Zuletzt aktualisiert am 13. August 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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