Elon Musk pumpt Dogecoin – allerdings vergeblich: Der DOGE-Kurs bleibt völlig unbeeindruckt

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Tesla-CEO Elon Musk bewirbt auf Twitter derzeit wieder Dogecoin (DOGE). Gebracht hat es dem DOGE-Preis allerdings nichts.

Who let the Musk out

Niemand konnte dem Dogecoin-Kurs bislang derartige Sprünge verschaffen wie Tesla-CEO Elon Musk. Der umtriebige Unternehmer bezeichnete sich selbst einst als „Dogefather“ – und diesem Titel lässt er jetzt wieder Taten folgen. Auf Twitter äußert er sich erneut lobend über DOGE, die Kryptowährung Nummer 6 nach Marktkapitalisierung. Gleichzeitig kritisiert er Bitcoin und Ethereum aber als langsam und teuer.

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Musk reagiert mit seinem Tweet auf eine Äußerung des Dogecoin-Youtuber Matt Wallace. Der erinnert auf Twitter aktuell an ein bald erscheinendes Dogecoin-Update, das die Meme-Kryptowährung „perfekt positionieren wird, um eine der meistgenutzten Währungen der Welt zu werden“. Musk antwortet – mal wieder – mit einer Bitcoin-Kritik. Diesmal holt er aber gleichzeitig auch noch Ethereum mit ins Boot. Er schreibt:

„BTC & ETH verfolgen ein mehrschichtiges Transaktionssystem, aber die Transaktionsrate der Basisschicht ist langsam und die Transaktionskosten sind hoch.“

Die Lösung für das Geschwindigkeits- und Kosten-Problem liefert der gebürtige Südafrikaner gleich mit: natürlich Meme-Währung Dogecoin. Die will Musk verbessern und so zur Weltwährung machen. Musk hatte mehrfach betont, dass es wichtig sei, bei Dogecoin die Transaktionsgebühren zu senken und die Geschwindigkeit zu verbessern, um DOGE zur „Währung der Erde“ zu machen. Musk:

„Es hat imo einen Vorteil, dass Doge die Transaktionsrate der Basisschicht maximiert und die Transaktionskosten minimiert, wobei die Börsen de facto als zweite Schicht fungieren.“

Musk – meistgehasste Person in Krypto

Bemerkenswert ist: Musks Tweet scheint keinerlei Auswirkungen auf die Krypto-Märkte zu haben. In der Vergangenheit konnten derartige Tweets von Musk – einem der reichsten Männer der Welt mit sage und schreibe 57,9 Millionen Twitter-Followern – sowohl die Bitcoin- als auch die Dogecoin-Kurse empfindlich bewegen. Diesmal hat Musk ebenfalls alles gegeben – sogar nahegelegt, dass Dogecoin ein besseres Zahlungsmittel als Bitcoin und Ethereum sein könnte. Doch passiert ist: nichts.

So oder so scheint sich die öffentliche Meinung über Musk rasant zu ändern. Zu Beginn des Jahres wurde der sechsfache Vater noch als Krypto-Held gefeiert – da hatte er gerade Teslas $1,5-Milliarden-Bitcoin-Kauf bekanntgegeben. Tesla hält zwar weiterhin mehr als 1 Milliarde Dollar in BTC. Der Meinungsforschungsfirma Awario zufolge ist Musk mittlerweile aber nicht mehr so beliebt wie damals – unter anderem aufgrund seiner rigorosen Bitcoin-Umweltkritik.

Denn die Daten der Firma zeigen: Tweets, die sich positiv über Musk äußern, sind bereits seit Mai auf einem neuen Tiefstand. Zu Beginn des Jahres hielten sich die Tweets für und gegen Musk zahlenmäßig die Waage. Aber im Mai sank das Verhältnis von positiver zu negativer Stimmung um etwa ein Viertel. Einfach ausgedrückt: Die öffentliche Meinung zu Musk ist der Analyse zufolge so negativ wie nie zuvor – er sei sogar die „meistgehasste Person in Krypto“.

Ob sich das wieder ändert, wenn Elon Musk nächstes Jahr den Satelliten DOGE-1 ins All schickt?

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Zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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