Ethereum: Viertgrößter Mining-Pool macht dicht – Folge des chinesischen Krypto-Verbots

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Ethereum Viertgrößter Mining-Pool macht dicht – Folge des chinesischen Krypto-Verbots

Die letzte Woche hat eine neue Phase in Chinas Krieg gegen Kryptowährungen markiert. Krypto-Unternehmen bekommen die Auswirkungen zu spüren: BeePool, SparkPool, Alibaba und Binance reagieren alle auf Chinas Krypto-Verbot.

Soll man in Ethereum investieren? Oder besser abwarten?

Einen Tag nachdem SparkPool, der zweitgrößte Ethereum-Mining-Pool der Welt, angekündigt hat, seinen Betrieb einzustellen, hat sich die viertgrößte Mining-Gruppe angeschlossen.

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BeePool, mit Sitz in China, hat heute angekündigt, den Betrieb zum 15. Oktober kurz vor Mitternacht einzustellen. Man werde keine neuen Nutzer mehr registrieren, heißt es. BeePool zufolge sei die Schließung „als Reaktion auf die neuesten regulatorischen Maßnahmen” erfolgt. SparkPool führt ebenfalls „regulatorische Anforderungen” an.

Nach Angaben des Block-Explorers Etherscan sind die beiden Mining-Pools für mehr als ein Viertel des geschürften ETH verantwortlich.

Mining ist der Prozess, durch den Transaktionen im Ethereum-Netzwerk verarbeitet und bestätigt werden. Die Menschen tragen mit ihrer Rechenleistung dazu bei, das Netzwerk zu sichern. Je mehr sie zur Verfügung stellen, desto größer ist ihre Chance, das ETH zu gewinnen, die mit jedem neu erstellten Block ausgeschüttet wird. Mining-Pools funktionieren, indem sie – wie der Name schon sagt – Menschen die Möglichkeit geben, ihre Rechenleistung zu bündeln und die Belohnungen zu teilen.

Die Schließung der beiden größten Mining-Pools Chinas erfolgt inmitten eines erneuten harten Vorgehens der chinesischen Behörden gegen Kryptowährungen. Letzte Woche hat die People’s Bank of China (PBoC) eine Mitteilung veröffentlicht, dass alle Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen, einschließlich Mining und Trading, gegen das Gesetz verstoßen.

Das Land geht zwar bereits seit 2017 schrittweise gegen Kryptowährungen vor. In letzter Zeit haben sich die Bemühungen allerdings verstärkt. Im vergangenen Winter kam es zu einem starken Rückgang der Bitcoin-Hashrate.

Binance und Huobi stoppen Registrierungen

Dabei handelt es sich um ein Maß für die Rechenleistung auf der Blockchain, das mit der Sicherheit des Netzwerks korreliert. Hintergrund: Mining-Betriebe in Gebieten mit billigem Strom wurden aufgefordert, ihr Geschäft aufzugeben. Im Mai wiederholten drei große chinesische Zahlungsverkehrsverbände, darunter die China Banking Association, öffentlich das Verbot der PBoC – ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte.

Erst in den letzten Tagen hat Alibaba – das „chinesische Amazon“ – angekündigt, den Verkauf von kundenspezifischer Krypto-Mining-Ausrüstung einzustellen. CoinGecko und CoinMarketCap hingegen – die beide minutengenaue Krypto-Preisdaten bereitstellen – haben die Zensoren der chinesischen Regierung offenbar blockiert. Die großen Börsen Binance und Huobi Global nehmen bereits keine Registrierungen von Einwohnern des chinesischen Festlandes mehr an. Huobi hat den derzeitigen Nutzern eine Frist bis zum Jahresende gesetzt, um auszusteigen.

Der Preis von ETH ist in den letzten 24 Stunden leicht gestiegen und um 1,3% im Plus (Daten von Coinmarketcap). Er liegt jetzt bei $2.920. Auch Bitcoin hat sich seit gestern minimal nach oben bewegt: Hier ist ein Zuwachs von 1,5% zu verzeichnen. Langfristig rechnen Experten damit, dass das Krypto-Verbot in China Ethereum nicht beeinträchtigen wird. Zahlreiche Analysten erwarten bei Ethereum nach wie vor eine Bewegung hin zu fünfstelligen Preisen.

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Textnachweis: Decrypt

Zuletzt aktualisiert am 6. Oktober 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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