Google erlaubt Krypto-Werbung in den USA wieder – aber mit drastischen Einschränkungen

Google erlaubt in den USA ab sofort wieder kryptobezogene Werbeanzeigen. Es gibt allerdings drastische Einschränkungen.

Unternehmen müssen bei der FinCEN registriert sein

Im März 2018 hat Google sämtlichen Krypto-bezogenen Werbeanzeigen den Riegel vorgeschoben, drei Jahre später aktualisiert der Suchmaschinen-Riese nun seine Richtlinien diesbezüglich. Seit 3. August dürfen Krypto-Exchanges und -Wallets in den USA auf Google wieder Werbeanzeigen schalten.

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Allerdings weht hier bereits ein regulatorisches Lüftchen, denn entsprechende Unternehmen, die US-Kunden über Google Kryptoprodukte und -dienstleistungen anbieten, müssen beim „Financial Crimes Enforcement Network“ (FinCEN) des US-Finanzministeriums registriert sein – oder alternativ bei einer Bankaufsichtsbehörde auf Bundes- oder Landesebene. Alle bestehenden Zertifizierungen für Kryptowährungsbörsen wurden gestern widerrufen – die Werbetreibenden müssen sich nun um neue Zertifizierungen bei Google bemühen.

Der holländische Top-Trader Michaël van de Poppe hält die Entwicklung für positiv. Er kommentiert:

„Google-Anzeigen für #Bitcoin sind nicht mehr verboten.

Das ist eine gute Nachricht.

Bullish.“

Bullish, weil: Statista.com zufolge hat Google in den letzten Jahren 30% der weltweiten digitalen Werbeeinnahmen erwirtschaftet. Das bedeutet im Umkehrschluss: Der Erfolg eines Krypto-Unternehmens kann durch diese Werbepolitik direkt beeinflusst werden. Plötzlich lässt sich über Google eine neue, große Zielgruppe erreichen. Welche Auswirkungen die neue Krypto-Richtlinie Googles allerdings tatsächlich haben wird, bleibt abzuwarten.

Werbung für DeFi bleibt verboten

Während viele innerhalb der Krypto-Community den Schritt begrüßen, ist das Update jedoch kein Werbe-Freifahrtschein für Krypto-Firmen. Denn: Google verbietet immer noch zahlreiche Arten von Werbeanzeigen. Neben der Registrierungspflicht müssen alle Werbetreibenden außerdem „die einschlägigen rechtlichen Anforderungen erfüllen, einschließlich lokaler rechtlicher Anforderungen auf Landes- oder Bundesebene“ und „sicherstellen, dass ihre Anzeigen und Landing Pages mit allen Google Ads-Richtlinien übereinstimmen“.

Google demonstriert mit den neuen Richtlinien gewisse regulatorische Strenge, denn: Alles, was den Verkauf von oder das Trading mit Kryptowährungen betrifft, ist verboten. So sind beispielsweise weiterhin Werbeanzeigen für folgende Krypto-Produkte und -Dienstleistungen verboten:

Werbung für Initial Coin Offerings, DeFi-Tradingprotokolle oder sonstige Werbung für den Kauf, Verkauf oder das Trading von Kryptowährungen oder verwandten Produkten. Darunter fallen: ICO-Vorverkäufe oder öffentliche Angebote, Kryptowährungskredite, anfängliche DEX-Angebote, Token-Liquiditätspools, Befürwortung von Kryptowährungen durch Prominente, nicht gehostete Wallets, unregulierte DApps.

Außerdem nicht erlaubt sind: Werbeanzeigen für Kryptowährungs-Tradingsignale, Kryptowährungsinvestitionsberatung, Aggregatoren oder Partnerseiten mit verwandten Inhalten oder Brokerbewertungen.

Fraglich bleibt, ob Google mit den neuen Bitcoin– und Krypto-Richtlinien nicht das Kind mit dem Bade ausschüttet. Während es noch einleuchten mag, ICO-Werbung einzuschränken, wirkt ein unbegründetes Generalverbot von DeFi-Werbung etwas übertrieben. Insofern könnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Richtlinie erneut aktualisiert wird.

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Zuletzt aktualisiert am 4. August 2021

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