Top-Bitcoin-Investor sagt: Gold ist „totes Geld“ – sämtliches Kapital wird zu Bitcoin abwandern

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Bitcoin ist „digitales Gold“ – und wird das Edelmetall massiv überholen. Das glaubt unter anderem Michael Saylor, CEO der börsennotierten Business-Intelligence-Firma MicroStrategy.

Saylor ist überzeugt davon, dass die Mehrheit der Investoren Gold in den kommenden Jahren abstoßen wird – und zwar zugunsten von Bitcoin.

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MicroStrategy-CEO prophezeit massiven Gold-Crash

In einem neuen Interview erklärt Saylor, dass der 10 Billionen Dollar Goldmarkt vernichtet werden wird, sobald Investoren sich entscheiden, ihr Vermögen in BTC zu investieren. Saylor warnt Investoren sogar davor, „die letzte Person“ zu sein, die aus dem Asset aussteigt. Saylor:

“Gold ist totes Geld. Verkaufen Sie Ihr Gold, kaufen Sie Bitcoin, weil andere Leute ihr Gold verkaufen werden, und wenn Sie warten, bis Sie von all den Hedge-Fonds überholt werden, wenn sie ihr Gold loswerden, werden Sie die letzte Person sein, die aussteigt. Ich denke, Gold wird demonetisiert…“

Im Moment seien $10 Billionen an monetärer Energie in Gold enthalten. Irgendwann, so Saylor, würden nur noch die Zentralbanken es halten wollen. Jeder private „rationale Akteur“ werde sich davon abwenden und Bitcoin kaufen, sagt der Unternehmer voraus.

Doch wie kommt Saylor darauf, dass Gold derart ins Hintertreffen geraten wird? Der CEO betont diesbezüglich die schlechte Performance von Gold – und das in einer Zeit, in der es eigentlich in die Höhe schießen sollte.

“Wofür ist es gut? Die Leute haben Gold wegen politischer Unruhen gehalten. Davon haben sie weiß Gott genug in diesem Jahr. Sie halten Gold als Absicherung gegen Gelddrucken. Davon haben wir in diesem Jahr eine Menge. Warum hat sich Gold nicht verdreifacht? Sehen Sie sich jede Anlageklasse in den letzten sechs Monaten an. Schauen Sie sich Gold an, schauen Sie sich die NASDAQ an, schauen Sie sich den S&P an, schauen Sie sich die Anleihen an. Sie fallen alle. Sie gehen nirgendwo hin. Was funktioniert? Bitcoin funktioniert.“

Als Argument für die „Bitcoin funktioniert“-These zitiert Saylor den Erfolg von Firmen, die Bitcoin verwenden – und wirft einen Blick auf jene, die es nicht tun. Demnach funktioniert Square, weil sich das Unternehmen in das Bitcoin-Netzwerk eingeklinkt habe.

Ähnlich sei es bei PayPal: Hier funktioniere es, weil PayPal sich in Bitcoin eingeklinkt hat und es über eine mobile App läuft. Auch GrayScale würde funktionieren, weil sie ihren Investmentfonds an Bitcoin angeschlossen hätten. Saylor:

„Dinge, die sich in dieses digitale monetäre Netzwerk einklinken, funktionieren. Dinge, die auf traditionellen Fiat-Währungen – Euro und Dollar – laufen, brechen zusammen.“

Auch das ist laut Saylor ein Grund, warum sich Unternehmen massenhaft Bitcoin zuwenden werden. Besäße man eine Firma oder Investitionen in Venezuela, Argentinien, dem Libanon, der Türkei oder beispielsweise Südafrika, dann würden diese „überhaupt nicht funktionieren, weil die Währungen kollabieren“.

Kein Unternehmen könne erfolgreich sein, egal wie wettbewerbsfähig es ist, wenn es Einnahmen in einer Währung erzielt, die kollabiert oder schwächer wird. Und sobald sich diese Erkenntnis weiter durchsetzt, hält Saylor es für wahrscheinlich, dass auch die Bitcoin-Verbreitung rasant an Fahrt gewinnt.

Nach Einschätzung des Unternehmers ist deshalb ein Bitcoin-Preisanstieg um den Faktor 100 oder sogar 1.000 absolut möglich.

Zuletzt aktualisiert am 2. Februar 2021

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Mein Bruder hatte mich 2014 auf einen Artikel über Bitcoin aufmerksam gemacht. Wochenlange Überforderung und Recherche standen an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit verstand ich den Umgang mit der Technologie und versuche seit dem Abschluss meines Studiums der Rechtswissenschaften, die Thematik leicht verständlich wiederzugeben.