Mit dem eigenen Blog Geld verdienen: So geht’s

Mit dem eigenen Blog Geld verdienen: So geht’s
4.6 (92%) 5 vote[s]
In den ersten Jahren, als das Internet quasi laufen lernte und sich immer weiter ausbreitete, waren Blogs tatsächlich in erster Linie Spaßprojekte, bei welchen die Betreiber die eigene Internetseite in erster Linie aus Spaß an der Freud betrieben. Das hat sich in den vergangenen Jahren jedoch gewaltig gewandelt: Blogs sind mittlerweile zu einem ernstzunehmenden Geschäftsmodell geworden, mit dem so mancher Seitenbetreiber sogar seinen kompletten Lebensunterhalt bestreiten kann.

Für andere wiederum bietet die eigene Webseite zumindest die Möglichkeit, ein attraktives Nebeneinkommen zu generieren. Besonders attraktiv sind die Verdienstmöglichkeiten übrigens, wenn die Blogger eine Nischenseite erstellen. Der Grund: Mit einer Nischenseite sprechen sie eine bestimmte und überschaubare Zielgruppe an und es ist leichter, die Seite auf den Suchmaschinen auf einen der vorderen Plätze zu bringen als mit einer breit gefächerten Seite, welche mehrere Zielgruppen anspricht.

Mit einem Blog Geld verdienen – wie geht das?

Es dürfte sicher der Traum von vielen sein: Ganz einfach von zu Hause aus online Geld verdienen und deshalb nie wieder ins Büro müssen. Einen eigenen Blog ins Leben zu rufen und diesen zu monetarisieren, ist dabei eine der beliebtesten Varianten. Hier kommen die besten Wege, um den Blog in eine Einkommensquelle zu verwandeln:

Google Adsense

Bei Google Adsense handelt es sich um eine der einfachsten Möglichkeiten, um mit bloggen Geld verdienen zu können. Dafür müssen die Blogbetreiber lediglich einen Code-Schnipsel einbinden, etwa ein Widget, das in der Sidebar zu sehen ist. An jener Stelle, an welcher dieser Code-Schnipsel eingebunden ist, wird eine Werbeanzeige geschaltet. Weil Google eine Vielzahl an Anzeigengrößen bereitstellt, sollte sich für jeden Blog die passende Anzeigengröße finden lassen.

Verdienst: Der Blogbetreiber bekommt Geld, sofern ein Seitenbesucher diese Anzeige anklickt. Hierbei handelt es sich um Beträge, die zwischen zehn und 80 Cent pro Klick liegen, gelegentlich gibt es aber auch mehr. Möglich sind hier Verdienstmöglichkeiten im drei- bis vierstelligen Bereich, vorausgesetzt, die Seite wird häufig aufgerufen und es sind ausreichend Anzeigen darauf platziert.

Die Anzeigen von Google Adsense lassen sich denkbar einfach integrieren, wenn ein Seitenbetreiber Geld verdienen mit Blog möchte, zudem werden die Anzeigen automatisch an die Interessen der Seitenbesucher angepasst. Damit die Anzeigen auch auf mobilen Geräten gut zu sehen sind, werden sie responsive angezeigt. Der Blogbetreiber erhält seine Einnahmen monatlich ausgezahlt und hat Einblick in umfangreiche Statistiken, welche ihm die Nutzeraktionen anzeigen.

Allerdings hat Google Adsense auch einige Nachteile:

  • Die Ladezeit der Seite verschlechtert sich.
  • Adblocker blockieren die Anzeigen oftmals.
  • Der Seitenbetreiber muss in der Datenschutzerklärung erwähnen, dass er Google Adsense nutzt und einen Cookie-Hinweis einblenden.

Fazit: Auch wenn die Integration von AdSense recht einfach ist und damit Geld quasi nebenbei verdient wird, sind für ein nennenswertes Einkommen hohe Besucherzahlen nötig.

Direktvermarktung von Werbebannern

Wer einen eigenen Blog erstellen möchte, kann alternativ auch die Plätze für Werbebanner direkt verkaufen. Sofern der Seitenbetreiber einen festen Werbepartner dafür gefunden hat, kann das sogar mehr einbringen als Werbe-Netzwerke.

Verdienst: Auch von der Abrechnung her ist der Seitenbetreiber hier flexibel, er kann einen jährlichen Fixbetrag ebenso verlangen wie einen bestimmten Preis für jeden Seitenaufruf oder jeden Click.

Die Vorteile von Werbebannern:

  • Sie werden von den meisten Adblockern nicht erkannt werden.
  • Es muss kein Hinweis darauf in der Datenschutzerklärung.
  • Auf die Ladezeiten haben Werbebanner meist keinen Einfluss.

Allerdings muss der Seitenbetreiber selbst einen geeigneten Werbepartner finden. Zudem entspricht die Werbung, die von den Seitenbesuchern zunehmend ignoriert wird, nicht unbedingt den Interessen der Zielgruppe.

Vermarkter 

Wer mit einem Blog Geld verdienen möchte, kann auch einen professionellen Vermarkter damit beauftragen, die Werbeplätze zu verkaufen. Dieser will natürlich eine entsprechende Provision, hat dafür aber auch die entsprechende Erfahrung. Weil viele Vermarkter auch sponsored Posts vermitteln, können sie dem Seitenbetreiber auch in dieser Richtung Arbeit abnehmen.

Auf diese Art lassen sich unter Umständen höhere Einnahmen erzielen als mit der Direkt-Vermarktung oder mit Google-Adsense. Jedoch müssen sich die Blogbetreiber vielfach an den Vermarkter und dessen Kunden exklusiv binden.

Affiliate Programme

Eine hervorragende Möglichkeit, um mit einem eigenen Blog Geld zu verdienen, sind Affiliate Programme. Dafür muss der Blogger lediglich einen Affiliate-Link einbinden. Klickt ein Seitenbesucher auf diesen und bestellt etwas auf der Webseite, die damit verlinkt ist oder registriert sich für etwas, erhält der Blogger dafür eine Provision.

Verdienst: Wie hoch die Provision ausfällt, hängt davon ab, um welches Produkt es sich handelt. Weil bei elektronischen Produkten die Margen relativ gering sind, liegt die Provision hier oft nur in einem Bereich von einem bis vier Prozent. Deutlich höher fallen die Provisionen für digitale Produkte wie E-Books, Software und ähnliches aus, wo in aller Regel zwischen 30 und 60 Prozent ausgezahlt werden. Hohe Provisionen sind aber auch bei Affiliate Programmen im Bereich Finanzen möglich.

Zu den bekanntesten Affiliate-Programmen gehört wohl das Amazon-Partnerprogramm. Dieses eignet sich auch bestens für Anfänger, wenn ein eigener Blog an den Start geht, weil sich die Partnerlinks sehr einfach einbinden lassen. Hinzu kommt, dass Amazon eine Vielzahl von Produkten aus unterschiedlichen Kategorien in seinem Sortiment hat. Allerdings liegt die Cookie-Laufzeit bei lediglich einem Tag  und die ausgezahlten Provisionen sind relativ niedrig.

Wer höhere Provisionen erwirtschaften und andere Händler bewerben möchte, sollte sich bei einem Affiliate-Netzwerk anmelden. Denn in diesen Netzwerken finden sich zahlreiche Partnerprogramme für Blogbetreiber. Zu den größten Netzwerken dieser Art in Deutschland zählen affilinet und AWIN. Daneben gibt es aber noch eine Reihe weiterer Netzwerke.

  • Die Vorteile von Affiliate-Programmen bestehen daran, dass sie sich unauffällig einbinden lassen.
  • Außerdem winken hier oft höhere Einnahmen als bei Google Adsense.
  • Zudem ist die Rechnungsstellung sowie die Auszahlung in den meisten Fällen automatisiert.

Allerdings müssen sich die Blogbetreiber auf viele Partnerprogramme bewerben und die entsprechenden Links als Werbung kennzeichnen. Des Weiteren dauert es oft relativ lang, bis die Verkäufe bearbeitet sind und die Vergütung ausgezahlt wird.

Eine weitere Einnahmequelle stellen sogenannte Sponsored Posts dar, deren Veröffentlichung von Unternehmen bezahlt wird, weil der Blogger im Post Dienstleistungen oder Produkte des Unternehmens vorstellt. Sponsored Posts können beispielsweise sein:

  • Gewinnspiele,
  • Testberichte,
  • Erfahrungsberichte,
  • Produktempfehlung oder
  • Berichterstattung über Events

Wer sich fragt, „Was verdient ein Blogger an einem Sponsored Post?“, wird keine direkte Antwort bekommen. Denn die Höhe der Einnahmen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa den Besucherzahlen der Webseite.

Verkauf eigener Produkte

Wer eine eigene Webseite erstellen möchte, kann diese natürlich auch für den Verkauf eigener Produkte nutzen, was als absolute Königsdisziplin der Verdienstmöglichkeiten gilt. Zudem ist die Entwicklung eigener Produkte mit  viel Zeit und oft auch hohen Kosten  verbunden, aber dafür lässt sich auch erheblich mehr Geld verdienen, weil der Blogbetreiber seinen Verdienst nicht teilen muss.

  • Die Vorteile im Verkauf eigener Produkte bestehen in einem höheren Verdienst und darin, dass der Blogbetreiber von anderen Werbepartnern unabhängig ist.

Dafür muss unter Umständen ein Kundensupport eingerichtet werden und es gilt, mehr rechtliche Vorschriften zu beachten. Des Weiteren muss ein Bestellsystem in den Blog integriert werden und der Aufwand ist insgesamt höher, weil die Produkte auch verschickt werden müssen.

Als Autor bei anderen bloggen

Corporate Blogs und Magazine sind stets auf der Suche nach Bloggern, die für sie als Gastautoren oder Redakteure in Festanstellung tätig sein könnten. Das liegt unter anderem daran, dass Blogger in den meisten Fällen eine eigene Fanbase haben, die sie zum neuen Auftrag- oder Arbeitgeber mitbringen. Darüber hinaus stehen Blogger in dem Ruf, authentisch zu sein und mit den Lesern auf einer persönlichen Ebene zu kommunizieren.

Hier besteht ein großer Vorteil darin, dass die Blogger ihren Blog bekannt machen  und sich Referenzen für ähnliche Auftraggeber erarbeiten können. Allerdings müssen die Blogger meist alle Rechte komplett an den Auftraggeber abtreten und dürfen deshalb ihre Beiträge nicht mehr anderweitig verwerten.

Veranstaltung von Events

Wer eine eigene Webseite betreibt, kann außerdem durch die Veranstaltung von Events Geld verdienen, indem er beispielsweise Workshops veranstaltet. Diese Möglichkeit wird vor allem von Food-Bloggern und im Do-it-yourself-Bereich geschätzt.

Die Veranstalter können hier hervorragend netzwerken und ihre eigene Marke aufbauen.

  • Allerdings haben sie auch einen großen organisatorischen Aufwand.
  • Ferner müssen sie in den Event oft große Summen im Vorfeld investieren, ohne zu wissen, ob sich die Investition letztlich auch auszahlt.

Kostenpflichtiger Mitgliederbereich

Einen kostenpflichtigen Mitgliederbereich einzurichten, lohnt sich nur, wenn die Besucherzahlen auf dem Blog entsprechend hoch sind. Besucher, die bereit sind, für den Zugang zu bezahlen, erhalten dafür im Gegenzug Zugang zu exklusiven Inhalten.

Wer sich für diese Variante entscheidet, kann sein Einkommen sehr gut planen, ohne sich dafür Werbepartner suchen zu müssen. Wer auf diese Weise eine Internet Seite erstellen möchte, verdient das Geld außerdem auf seiner eigenen Seite und muss die Besucher nicht auf andere Seiten schicken.

Jedoch ist der Aufwand zum Erstellen exklusiver Inhalte relativ groß und es müssen regelmäßig Updates gemacht werden, um keine Abonnenten zu verlieren. Darüber hinaus muss die Nischenseite in einem Bereich sehr gut positioniert sein, sodass der Betreiber den Status eines Experten für sich in Anspruch nehmen kann.

Beratung und Coaching

Hat es ein Blogger, der eine Seite erstellen möchte, erst einmal geschafft, sich in seiner Nische den Status eines Experten zu erarbeiten, kann er seinen Lebensunterhalt auch mittels Beratung und Coaching bestreiten. Hier kommt es lediglich darauf an, dass der Blogger die Probleme lösen kann, die seine Leser quälen, die dafür zahlen wollen, dass sie gelöst werden.

Beratung und Coaching können vielfach unabhängig von einem festen Ort mittels elektronischer Medien zu  vergleichsweise hohen Stundensätzen  angeboten werden. Allerdings nur, wenn sich der Blogger den Status als Experte bereits erarbeitet hat und innerhalb einer bestimmten Nische gut positioniert ist.

VG Wort

Vergleichen lässt sich die VG Wort am besten mit der GEMA, jedoch ist erstere ausschließlich für Verlage, Autoren und Schriftsteller, wozu auch Blogger zählen, zuständig. An die Verlage und Urheber werden hier alljährlich Gelder ausgeschüttet, welche durch die sogenannte Pauschalabgabe erhoben werden. Diese Pauschalabgabe wird unter anderem auf Scanner und Drucker erhoben.

Von dieser Abgabe können auch Verlage und Autoren profitieren, die ihre Werke ausschließlich online veröffentlicht werden. In diesem Fall wird pro veröffentlichtem Blogartikel ein bestimmter Betrag ausgezahlt, sofern dieser eine Mindestlänge hat und mindestens von einer bestimmten Zahl an Seitenbesuchern aufgerufen wurde. Der Verdienst über die VG Wort kann sich also vor allem für große Blogs lohnen, auf welchen zahlreiche Artikel veröffentlicht wurden.

Um in diesen Genuss zu kommen, müssen sich die Blogbetreiber aber bei der VG Wort anmelden und jedem Blogartikel eine Zählmarke zuordnen. Darüber hinaus müssen sämtliche Blogartikel gemeldet werden, bei welchen die mindestens erforderliche Zahl an Zugriffen erreicht wurde.

Linkmiete und Linkverkauf

Blogger, die einen eigenen Blog erstellen wollen, können außerdem ins Auge fassen, Links aus ihrem Blog zu verkaufen oder zu vermieten. Diese Links müssen nicht nur aus den Artikeln stammen, sondern können auch von Sidebar, Startseite oder Footer stammen. Wird ein Link vermietet, erhält der Blogbetreiber den vereinbarten Preis einmal pro Monat oder einmal pro Jahr, bei einem Verkauf wird ein einmaliger Betrag gezahlt.

Dass die Vermietung oder der Verkauf von Links eine gute Einnahmequelle darstellt, hat einen einfachen Grund: Viele Unternehmen haben Probleme damit, relevante Backlinks zu bekommen, weshalb ihre Seiten bei Google nur ein schlechtes Ranking haben. Die Unternehmen können also durch den Kauf oder die Anmietung von Links ihr eigenes Ranking nach oben bringen.

  • Der Linkverkauf stellt für Blogbetreiber eine Einnahmequelle dar, für die sie nur einen denkbar geringen Aufwand haben und mit der hohe Einnahmen möglich sind.

Sie nehmen jedoch in Kauf, dass sie hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung Nachteile in Kauf nehmen müssen oder sogar von Google abgestraft werden können.

Den eigenen Blog verkaufen

Der Verkauf des Blogs kann durchaus eine Option sein, beispielsweise, wenn der Blogger ein neues Projekt starten möchte.

Allerdings sollte der Verkauf des Blogs wohl überlegt sein, weil zum einen eine feste Einnahmequelle wegbricht und sich unter Umständen auch der gewünschte Preis nicht erzielen lässt.

Die Grundvoraussetzungen für einen lohnenswerten Blog

Wie erstellt man einen Blog? Wie werde ich Blogger? Diese Fragen stehen wohl am Anfang vor der selbständigen Existenz im Internet. Insbesondere für angehende Blogger, die noch keine eigene Webpräsenz besitzen.

Die beste Variante für Anfänger ist es, eine Plattform zu wählen, auf der sie die eigene Webseite  kostenlos  erstellen können. Zu den bekanntesten Plattformen, auf welchen Blogger einen kostenlosen Blog erstellen können, gehören:

  • WordPress.com 
  • Tumblr
  • Blogger.com
  • Jimdo und
  • Wix

Ein kostenloser Blog hat für den Betreiber aber auch einige gravierende Nachteile:

  • Er besitzt keine eigene Domain. Es wird stets auch das Anhängsel des jeweiligen Dienstes angezeigt.
  • Zudem muss der Betreiber in Bezug auf den Website Aufbau Einschränkungen hinnehmen, weil es sich bei den kostenlosen Systemen im Grunde um Baukästen handelt, die nur relativ eingeschränkte Möglichkeiten für die Gestaltung bieten.

Dem gegenüber steht natürlich der Vorteil, dass der Blog kostenlos ist und sich die Baukästen äußerst einfach bedienen lassen.

Wie erstelle ich einen Blog auf professionelle Weise?

Wer einen Blog startet, sollte sich für die professionelle Variante entscheiden, wofür er lediglich einen relativ kleinen Betrag von bis zu zehn Euro pro Monat in die Hand nehmen muss.

  • Zu den Vorteilen der professionellen Blog-Variante gehört, dass der Blogbetreiber eine eigene Webseite besitzt, die nur ihm allein gehört.

Sobald das Hosting und die eigene Domain gesichert sind, sollte der Blogger im nächsten Schritt WordPress.org installieren, das auch als professionelle Blog-Software erhältlich ist und eine einfache Verwaltung des kompletten Blogs möglich macht.

Nicht weniger wichtig ist natürlich auch das Design des Blogs. Schließlich gilt auch im Internet die Tatsache, dass in erster Linie er erste Eindruck zählt. Auch hinsichtlich des Designs bietet WordPress mit seinen zahlreichen Vorlagen eine wichtige Hilfestellung.

Die Inhalte

Nun muss sich der Blogger Gedanken um die Inhalte machen. Dabei ist es wichtig, dass er Inhalte liefert, die seinem Leser auch tatsächlich einen Mehrwert bieten. Denn nur über die Inhalte ist es möglich, Stammleser zu halten und neue Besucher auf den Blog zu ziehen, was notwendig ist, um eines Tages damit auch Geld verdienen zu können.

Aus diesem Grund macht auch eine Nischenseite Sinn. Denn es ist einfacher – das entsprechende Expertenwissen vorausgesetzt – Inhalte zu liefern, die eine bestimmte Zielgruppe ansprechen als die breite Masse bedienen zu wollen.

Den eigenen Blog bekannt machen

So mancher Blogger geht davon aus, dass es völlig ausreicht, gute Inhalte zu liefern, um einen Blog zum Erfolg zu führen. Gute Inhalte sind zwar essenziell wichtig für einen erfolgreichen Blog, doch das reicht bei weitem noch nicht aus.

Vor allem, wenn ein Blog gerade erst an den Start gegangen ist, muss sich der Betreiber aktiv darum kümmern, dass die Inhalte seines Blogs auch gelesen werden.

Das bedeutet: Aktives Blog Marketing ist gefragt, auch um den Blog in den Suchmaschinen auf einen guten Platz zu bringen.

Tipps für erfolgreiches Blog Marketing

Wer gerade einen neuen Blog gestartet hat, muss diesen auch bekannt machen und versuchen, möglichst viele neue Besucher zu gewinnen. Neben einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung gehören dazu auch weitere Marketing-Maßnahmen, um den Blog bei potenziellen Lesern bekannt zu machen.

Lassen sich diese gewinnen, fällt auch die weitere Entwicklung des Blogs einfacher. Denn in Zeiten von Social Media kommt es durchaus vor, dass neue und begeisterte Leser als Multiplikatoren fungieren und den eigenen Blog von sich aus über die verschiedensten Social Media-Kanäle weiter vermarkten.

Die Grundlagen für erfolgreiches Blog Marketing

Die Basis, um erfolgreiches Blog Marketing betreiben zu können, sind möglichst  hochwertige Inhalte,  welche die Zielgruppe möglichst gut ansprechen. Dabei sollten die Inhalte auch den Bedürfnissen des Lesers entsprechen, um erfolgreiches Blog Marketing betreiben zu können.

Hochwertige Inhalte allein sind allerdings bei weitem noch kein Garant dafür, dass der Blog erfolgreich wird. Der Blogbetreiber muss also auch von sich aus aktiv werden und in diversen Online Medien und auf Social Media Kanälen auf sich und seinen Blog aufmerksam machen.

Vereinzelte Maßnahmen bringen aber nur selten den gewünschten Erfolg, weshalb der Blogger kontinuierlich für seinen Blog werben sollte, um erfolgreich zu werden und zu bleiben.

Das Marketing stellt also ein ebenso wichtiges Element dar, wie das kontinuierliche Liefern von neuen Inhalten und sollte deshalb auch vom zeitlichen Rahmen her einen entsprechenden Stellenwert haben. Wem das zu viel Aufwand ist, der sollte sich ggf. nach anderen online Business Ideen umschauen, die weniger regelmäßige Pflege benötigen.

Wie lässt sich Blog Marketing erfolgreich umsetzen?

Welche Marketing-Maßnahmen letztlich umgesetzt werden, hängt wesentlich vom jeweiligen Blog und der Zeit, die der Besitzer für das Marketing aufwenden kann, ab. Blogger sollten aber bedenken, dass sie eine Maßnahme auch konsequent durchführen, wenn sie sich erst einmal dafür entschieden haben. Denn nur über einen  längeren Zeitraum  hinweg können die einzelnen Maßnahmen ihre volle Wirkung entfalten. Diese Maßnahmen können Blogger ergreifen:

MaßnahmeBeschreibung
NetzwerkenBlogger, die Kontakt zu Gleichgesinnten suchen und diesen auch halten, haben stets gute Möglichkeiten, um auf sich und ihr Projekt aufmerksam zu machen.
KommunikationBeantworten Blogger E-Mails und Kommentare ihrer Leser, hinterlassen sie bei diesen in jedem Fall ein gutes Bild. Der Grund: Die Leser haben das Gefühl, dass sich der Blogger Zeit für sie nimmt und auf ihre Fragen eingeht. Leser, die dahingehend zufrieden gestellt sind, werden den Blog auch gern in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiterempfehlen.
KommentierenBlogger, die einen Kommentar unter den Beiträgen anderer Blogger hinterlassen, steigern einerseits die Chance, in Kontakt miteinander zu kommen und haben andererseits die Möglichkeit, auf sich und ihren Blog aufmerksam zu machen.
Die Publikation von GastartikelnEine hervorragende Möglichkeit, mit der Blogger auf sich und ihre Expertise aufmerksam machen können, ist die Publikation von Gastartikeln. Dadurch können sich die Autoren auch einer breiteren Leserschaft präsentieren und leichter mit anderen Bloggern in Kontakt kommen.
Die Teilnahme an BlogparadenBlogparaden bieten eine hervorragende Möglichkeit, um neue Kontakte zu erschließen und selbst auf sich aufmerksam zu machen. Wer einen relativ bekannten Blog betreibt, kann auch selbst eine Blogparade starten und somit noch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
ForenAuch wenn Foren oftmals totgesagt werden, können sie ein wichtiges Instrument sein, um auf sich aufmerksam zu machen, sofern sich der Blogbetreiber aktiv beteiligt und nicht nur Werbung für seinen Blog macht.
Social MediaSoziale Netzwerke sind mittlerweile unverzichtbar für ein erfolgreiches Blog Marketing, weil sie von Millionen von Menschen genutzt werden. Eine entsprechende Aufmerksamkeit erreichen Blogger auf Facebook & Co., wen sie sich in den verschiedenen Gruppen aktiv beteiligen und nicht nur Werbung für den eigenen Blog auf der Timeline veröffentlichen.

Letztes Update:

Anzeige

About the Author:

Martin Schwarz

MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Ich bin seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs.