Bitcoin Bärenmarkt oder gesunde Korrektur?

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Bitcoin ist unter $7.000 gerutscht und kämpfte um das wichtige Support-Niveau bei $6.500. Ist dies der Beginn einer neuen Baisse oder nur eine Rückkehr zur Normalität?

Befinden wir uns in einem Bärenmarkt

Der sechsmonatige rasante Anstieg der Kryptowährungen und der Popularität von Juli 2017 bis Januar 2018 hat viele Menschen reich gemacht und dem Krypto-Raum viel Aufmerksamkeit geschenkt, aber der rasante Anstieg kann auch viel Schaden für das langfristige Wachstum und die Entwicklung der Technologie verursacht haben.

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Bitcoin wurde vor allem zwischen Oktober und Dezember 2017 als Formel für den schnellen Reichtum angesehen. In dieser regelrechten Hype-Phase wurden aber auch Betrüger angelockt, die teilweise viele Neuankömmlinge um deren Geld brachten. Dadurch waren auch Aufsichtsbehörden gezwungen zu reagieren, obwohl diese bis dato noch keine vernünftige Klassifizierung des neuartigen Geldes bereitstellen konnten. Somit entstand aus dem Hype eine reine Regulierungs-Phase, in der Investoren und Institutionen darauf warten, bis eine offizielle Entscheidung getroffen wurde.

Bitcoin hat in dieser Woche allein am Dienstag 4,6 Prozent an Wert verloren und ist in diesem Jahr um über 60 Prozent gefallen. Blickt man auf das Jahr 2017 zurück sieht man aber auch, dass Bitcoin im Juni 2017 für rund $2.000 gehandelt wurde. Im Juni 2016 befand sich der Bitcoin Kurs noch bei $750. Kurzfristig gesehen mögen wir uns in einem Bärenmarkt befinden, doch über die Jahre hinweg hat Bitcoin trotz Höhen und Tiefen stark an Wert aufgebaut.

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Niedrigere Preise können eine gute Sache sein

Kyle Samani, Managing Partner bei dem in Austin, Texas ansässigen Krypto-Hedge-Fonds Multicoin Capital, kommentierte die Gründe für die jüngste Korrektur:

“Ich glaube nicht, dass dies auf eine bestimmte Nachricht zurückzuführen ist, nur auf den allgemeinen Abwärtstrend nach dem Lauf von 2017”

“Viele Leute, die im April für 9.000 Dollar gekauft haben, merken, dass sie nicht bald die Gewinnschwelle erreichen werden und versuchen stattdessen, rauszukommen.”

Diese “platzende Blase”, “der Bärenmarkt” oder die “Rückkehr zu realistischen Bewertungen” können auf lange Sicht gut für den Krypto-Raum und die Zukunft der Technologie sein. Ohne die Möglichkeit vom schnellen Reichtum sollten Betrüger und sogenannte Shitcoins wegbrechen. Weiterhin würden Regulierungsbehörden nicht unter so einem enormen Druck stehen zeitnah Vorschriften zu erlassen, sodass die technologische Entwicklung voranschreiten aber auch der Rahmen reifen kann.


Quelle: Newsbtc, Image: pixabay, CC0

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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.

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