Bitcoin Trends im Jahr 2019 – Von ATMs bis zur Zentralbank, was erwartet uns?

0
BTC Trends im Jahr 2019 - Von ATMs bis zur Zentralbank, was erwartet uns - Coincierge
Bitcoin Trends im Jahr 2019.

Investoren und Enthusiasten werden wahrscheinlich feststellen, dass mehrere Bitcoin Trends für das Jahr 2019 erkennbar sind. Hier sind einige von ihnen.

Die Anzahl an Bitcoin ATMs wird steigen

Berichte deuten darauf hin, dass 2019 das Jahr sein wird, in dem Bitcoin Geldautomaten in Großstädten ins Leben gerufen werden. Chicago hat kürzlich 30 neue ATMs erhalten, was die Gesamtzahl der Bitcoin Automaten in der Stadt auf fast 100 erhöht, Philadelphia hat mittlerweile ungefähr die gleiche Anzahl.

Interessierte Personen erstellen Konten bei LibertyX, einem Anbieter von Bitcoin-Zahlungen. Nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens kann man mit ihren Debitkarten an Geldautomaten Bitcoin im Wert von bis zu 3.000 US-Dollar pro Tag kaufen.

Die Bitcoin ATMs könnten die Menschen ermutigen, Bitcoin zum ersten Mal zu benutzen oder sich intensiver mit der Kryptowährung zu beschäftigen. Die meistens sind es gewohnt, Geldautomaten zu benutzen, um ihren finanziellen Bedarf zu decken, daher ist es kein großer Schritt, auch Bitcoins von einem Geldautomaten zu bekommen. Selbst in der DACH-Region hat sich in den letzten Monaten einiges getan, sodass wir in noch einiges im Bitcoin ATM Markt erwarten können.

Anzeige

Außerdem wird durch die physischen Bitcoin ATMs, die Marke Bitcoin präsenter. Bisher findet man leider noch viel zu selten ein “Bitcoin accepted” Plakat in einem Shop.

Erhöhte Beteiligung an Institutionen und Banken

Ein weiterer Trend im Jahr 2019 könnte sein, dass sich Banken und Zentralbanken mehr und mehr am Krypto-Markt involvieren. Zum einen um natürlich zusätzliche Einnahmen aus diesem neuen Sektor zu erzielen und ihre Kunden zu befriedigen und zum anderen, um selbst Bitcoin zu kaufen, um die eigenen Goldreserven damit zu ergänzen.

Während eines Vortrags auf dem ersten Bitcoin-Gipfel in Israel skizzierte der Bitcoin-Pionier Nick Szabo die Gründe, warum er denkt, dass mehr Länder Kryptowährungen einsetzen werden, insbesondere an Orten, in denen es politische Unruhen und finanzielle Instabilität gibt, was man zum Beispiel bereits in Venezuela sehen kann. Er glaubt auch, dass die Zentralbanken beginnen werden, ihre Goldreserven durch Kryptowährungen zu ergänzen.

Es wird einige Situationen geben, in denen eine Zentralbank einer ausländischen Zentralbank oder Regierung nicht mit ihren Anleihen vertrauen kann, zum Beispiel. Eine Lösung, die entwickelt wurde, ist, dass der Bund [Schweiz] sie für Sie hält – das ist keine vertrauenswürdige Lösung. Die Schweizer Regierung selbst ist politischem Druck ausgesetzt, und so ist eine vertrauenswürdige Lösung die Kryptowährung.”

Im Jahr 2018 äußerte Christine Lagarde, die Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds (IWF), warum Zentralbanken Kryptowährungen ausgeben sollten. Dieser Trend mag 2019 noch nicht vollständig umgesetzt sein, aber es wird sich zeigen, dass die Zentralbanken Bitcoin und die Kryptoindustrie allgemein nicht scheuen sollten.

Erst diese Woche kündigte JPMorgan seine eigene “digitale Währung” an, die JPM Coin genannt wird. JPM Coin ist keine Kryptowährung und soll als solche auch nicht bezeichnet werden.

Abgesehen von Banken und Zentralbanken stehen Institutionen in den Startlöchern. Wir berichteten gestern, dass Investitionen seitens Institutionen im letzten Quartal zugenommen haben und sich Mike Novogratz, ehemalige Goldman Sachs Führungskraft, und Bitcoin Supporter, sicher ist, dass Institutionen auf eine professionelle Custody-Lösung von Fidelity oder Bakkt warten. Der Service von Fidelity wird nächsten Monat lanciert, sodass Institutionen in den nächsten Monaten verstärkt folgen werden.

Bitcoin in Richtung Mainstream dank Smartphones?

Ein Blick auf die Pläne für zukünftige Geräte von Technologiemarken zeigt, dass es einen Schub für Smartphones mit integrierten Wallets geben wird, die Bitcoin und andere Kryptowährungen speichern. Ende 2018 kündigte HTC das Exodus 1 an, das ein blockchainfokussiertes Smartphone mit einer Wallet ist.

Gerüchte kursieren auch, dass das Samsung Galaxy S10 eine Krypto-Software-Wallet namens Samsung Blockchain KeyStore haben wird. Es scheint tatsächlich als würde der Smartphone-Markt mehr in der Krypto-Markt vordringen, um Kunden zu gewinnen, was aber auch dazu führt, dass die Infrastruktur rund um Bitcoin weiterhin gestärkt wird. Woran lässt sich besser ein Trend erkennen als am Smartphone-Markt?!

Coincierge

Bildnachweis: pixabay, CC0 Textnachweis: bitcoinist

Letztes Update:

Vorheriger ArtikelInstitutionen nutzen die Gunst der Stunde – Vorbereitung auf die nächste Bitcoin Bewegung
Nächster ArtikelMt. Gox und Bitcoin mal wieder im Fokus
Ich beschäftige mich seit einigen Jahren täglich mit dem Thema Kryptowährungen und habe es mir zur Aufgabe gemacht, die komplexe Materie einfach darzustellen.