Die Zukunft von Security Token Offerings (STOs) – Ein Interview mit dem Blockchain-Pionier Marvin Steinberg

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Geschäftsmann. Innovator. Visionär. Am Anfang seiner erfolgreichen Laufbahn eroberte Marvin Steinberg den deutschen Energiemarkt nicht nur, sondern krempelte die alteingesessenen Strukturen komplett um. Durch die Einführung von digitalen Marketingpraktiken brachte er im Alleingang den deutschen Energiemarkt ins 21. Jahrhundert und konnte sich erfolgreich gegen die traditionellen Energiegiganten als Start-up behaupten.

Mit seinem neuen Projekt CPI Technologies hat sich Marvin Steinberg zum Ziel gesetzt, die traditionelle Investoren- und Fundraising-Landschaft mithilfe von Blockchain-Technologie ins digitale Zeitalter zu befördern. Im Folgendem wird uns Marvin Steinberg alles Wissenswerte über CPI Technologies berichten und uns einen Ausblick geben, welchen Einfluss STOs auf zukünftige Fundraising-Praktiken haben werden.

Herr Steinberg, Sie sind vor allem durch Ihre Pionierarbeit im Bereich der Blockchain-Technologie bekannt, aber wenige wissen, dass Sie zudem den deutschen Energiesektor revolutioniert haben. Können Sie uns hierzu mehr berichten?

Marvin Steinberg: Ich versuche bei meinen Unternehmungen immer zukünftige Trends in meine Entscheidungen miteinfließen zu lassen. Dies ist besonders im Hinblick auf Marketing und Kundenakquise von hoher Bedeutung. Mein Start-up konnte nur in einem so hart umkämpften und gesättigtem Markt überleben, da wir einen anderen Weg als den der Konkurrenz gegangen sind.

Wir haben Marketing und Kundenakquise anfangs ausschließlich online betrieben und konnten somit in kurzer Zeit eine immens hohe Anzahll an neuen Kunden generieren. Online-Kundenakquise und Marketing waren zu der Zeit Fremdwörter für die Big Player, die sich auf ihren Lorbeeren ausgeruht haben und business as usual betrieben. I

Selbst als kleines Start-up mit geringen Anlagen haben wir es geschafft, die hohen Eintrittsbarierren geschickt zu umgehen. Als technologieaffines Team konnten wir den Wandel im Kundenverhalten voraussehen und dementsprechend handeln. Ein weiterer Vorteil war, dass große Firmen ihre über Jahrzehnte eingespielten Abläufe nur schwer ändern können – selbst wenn ihnen bewusst ist, dass Veränderung vonnöten ist.

Als Start-up waren wir flexibler und konnten schneller auf Kundenverhalten reagieren. Nach wenigen Jahren im Energiesektor konnten wir uns als eine angesehene Größe etablieren, bevor die Firma gewinnbringend verkauft wurde.

Wie kam Ihr Wandel vom Energiesektor zur Blockchain-Technologie zustande?

Marvin Steinberg: Nachdem ich meine Firma verkauft hatte, habe ich mich nach neuen Gelegenheiten umgesehen. Da ich nicht nur Geschäftsmann bin, sondern auch ein Faible für neue Technologien habe, hatte ich schon eine ganze Zeit lang Bitcoins und die unterliegende Blockchain-Technologie im Auge. Es war faszinierend mitanzusehen, wie eine handvoll von Ingenieuren das traditionelle Bankensystem komplett aufmischte und diesem etwas besseres entgegenstelte. Hier habe ich die Parallele zu meinem ersten Geschäftsmodell erkannt – die Digitalisierung kann traditionelle Strukturen komplett verändern und etwas völlig neues schaffen.

Ich habe schnell gesehen, dass Blockchain-Technologie nicht nur für den Geldtransfer alleine genutzt werden kann, sondern dass dies auch Auswirkungen auf Firmen hat, die momentan durch Börsengänge versuchen, Geldmittel zu beschaffen. Dieser IPO-Prozess ist erschöpfend und zeitaufwendig. Oftmals wird auch nicht so viel Geld eingenommen wie geplant. Als Folge dessen habe ich CPI Technologies mit dem Ziel ins Leben gerufen, Firmen jeder Größe dabei zu helfen, durch Tokenisierung ihrer Betriebsgüter Kapital zu generieren. Dies alles ist heutzutage durch STOs relativ leicht durchführbar, wenn man weiß wie es richtig geht. STOs wird Fundraising jeglicher Art in naher Zukunft revolutionieren – dessen bin ich mir sicher.

Viele Menschen können mit dem Begriff Security Token Offerung (STO) nicht viel anfangen. Können Sie dies in einfachen Worten erklären?

Marvin Steinberg: Der Begriff STO steht für Security Token Offering. Tokens basieren auf Blockchain-Technologie und sind digitale Abbilder von handelbaren Finanzanlagen, ähnlich wie eine Firmenaktie oder ein Firmenbond. Wenn eine Firma auf traditionellem Wege Geld beschaffen möchte, kann sie dies auf dem Aktienmarkt durch ein Initial Public Offering (kurz: IPO) machen. Dieser Prozess ist aber hochkompliziert und hat Anforderungen, die kleine Firmen kaum erfüllen können.

Um dieses Problem zu lösen, können Firmen heutzutage digital die nötigen Geldmittel beschaffen. Während der Anfangsphase war dies durch ICOs (Initial Coin Offerings) möglich. Da diese jedoch unreguliert waren, entstand ein hohes Risiko für Investoren, die daher nicht bereit waren, in ICOs zu investieren. STOs dagegen sind staatlich reguliert und haben weniger hohe Anforderungen an die Firma. Aus Firmensicht können leichter große Investoren aus der ganzen Welt angezogen werden, was zu mehr Geld führt. Aus Investorensicht bieten STOs genügend Sicherheit sowie weitere Vorteile, wie zum Beispiel Dividenden und Eigenkapitalanteile.

Daher bin ich stark davon überzeugt, dass STOs die Investorenlandschaft nachhaltig prägen werden, da sie sowohl die Geldmittelbeschaffung als auch die Investitionen vereinfachen. Dieser Glaube hat mich dazu veranlasst, CPI Technologies ins Leben zu rufen. Wir helfen Firmen dabei, Geldmittel einfach und von einer weltweiten Investorengruppe zu sammeln.

Glaube Sie nicht, dass strengere Regulationen und verlängerte Sperrfristen der STOs viele Investoren auch abschrecken könnten?

 Marvin Steinberg: Die Regulationen mögen vielleicht einige Investoren abschrecken – vor allem diejenige Gruppe, die auf einen kurzfristigen Profit ausgerichtet ist. Alle anderen Investoren freuen sich jedoch über die extra Sicherheit, die STOs vermitteln. ICOs waren ihrerzeit einfach zu unsicher und haben zu viele Firmen und Investoren abgeschreckt. Eine Sperrfrist hat den Vorteil, dass sie einen rapiden Wertverlust eines Tokens nach Erstverkauf erfolgreich verhindern kann.

Wenn man als Investor wirklich aus Leidenschaft unf Glaube investiert, so denkt man in langfristigen Zeitabständen. Mit STOs haben die Menschen die nötige Sicherheit, um spannende Projekte ins Leben zu rufen.

Herr Steinberg, angenommen, ich bin der Besitzer eines Start-ups und möchte meine nächste Kampagne mithilfe von STOs finanzieren. Was kann CPI Technologies für mich tun?

Marvin Steinberg: Zur Geldbeschaffung kann die Firma prinzipiell alles tokenisieren: Bonds, Firmengrund und sogar unkonventionelle Anlagen, wie zum Beispiel Kunstwerke oder Produkte einer speziellen Kampagne. Jedoch muss eindeutig gesagt werden, dass selbst wenn STOs einfacher als IPOs zu bewerkstelligen sind, auf dem Weg zum Erfolg viele unvorhersehbare Hürden lauern. Der Teufel ist hier im Detail.

Dies fängt schon bei der Wahl des richtigen STO-Typen und der passenden Jurisdiktion an und geht weiter über rechtliche Fragen und der eigentlichen Durchführung. Wir helfen unseren Klienten bei jedem Schritt auf dem Weg zum erfolgreichem STO. Wir sind stolz darauf, die erste deutsche Firma zu sein, die hierzu eine eigene Methodik entwickelt hat – einen 7-Schritte-Aktionsplan, der ausführlich jeden Schritt erklärt. Wir sind stolz darauf, dass mit unserer Hilfe bereits viele Firmen erfolgreich ihre STO-Kampagne starten konnten, um ihre Vision in die Tat umzusetzen.

Herr Steinberg, welche Projekte haben Sie mit CPI Technologies für dieses Jahr in Planung?

Marvin Steinberg: Im Jahre 2020 steht unser Flaggschiffprojekt an. Wir werden Teile des Time Squares tokenisieren. Wir sprechen hier von einer Tokenisierung in Höhe von 700 Millionen US-Dollar. Dies ist eine großartige Gelegenheit, der Welt den Nutzen von Security Tokens aufzuzeigen und Menschen auf der ganzen Welt eine Chance zu geben, Teile des Time Squares zu erwerben.

Herr Steinberg, ich bedanke mich für Ihre Zeit.

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