Ethereum ohne klare Richtung – Vermögensverwalter sagt: Aufwärtstrend ist „fertig“

Bitcoin hat sich im Jahr 2020 gut geschlagen und ist damit bisher die wichtigste Mainstream-Investition des Jahres. Aber auf dem weiteren Krypto-Markt sehen die Gewinne von Bitcoin so dürftig aus, dass sie sogar nahe am nächstgelegenen Asset liegen – Ethereum.

Ethereum und DeFi-Token haben Bitcoin in diesem Jahr bisher zwar leicht übertroffen, allerdings ist dieser Trend nach Ansicht eines Vermögensverwalters „fertig“. Derselbe Vermögensverwalter hat auch den anfänglichen Anstieg gegen BTC festgenagelt – und er könnte sehr wohl wieder Recht haben mit dem, was jetzt kommt.

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Ethereums Aufwärtstrend ist „fertig“, so Vermögensverwalter Avi Felman

Seit Anfang 2018 hat Bitcoin die Altcoins geschlagen und sie in den Apokalypse-Modus versetzt. Während die Kryptowährung Nummer 1 nur um 84% auf ihren Tiefststand gefallen ist, mussten Altcoins, selbst die bekanntesten wie Ethereum, über 90% verloren geben. Einige haben sogar bis zu 99% an Wert eingebüßt.

Die Rufe nach einer Altcoin-Season, die oft von Ethereum oder Litecoin angeführt wurden, sind zum Running Gag geworden. Die einst populäre Einschätzung fiel in Ungnade, bis Avi Felman, Trading-Leiter bei der Krypto-Vermögensverwaltungsfirma BlockTower Capital, Mitte Juni wieder davon sprach.

Von Mitte Juni an, als Felman von einem „Bullenfall“ für Ethereum sprach, der Bitcoin bei weitem übertreffen sollte, tat der Altcoin, der für den DeFi-Trend von zentraler Bedeutung ist, genau dies.

Nun ist Felman der Ansicht, dass diese Trendwende „so gut wie vollzogen“ sei, was eine Umkehr oder möglicherweise eine gewisse Stagnation zwischen den beiden führenden Krypto-Assets bedeutet.

ETH/BTC-Verhältnis zieht DeFi nach unten – Altcoins könnten davon profitieren

Wenn das Ethereum-Verhältnis gegenüber Bitcoin weiter sinkt, könnte es für DeFi-Coins aufgrund der plötzlichen Kapitalflut in die illiquiden Low-Cap-Coins noch viel schlimmer sein.

DeFi-Token sind im Durchschnitt bereits um etwa 60 % zurückgegangen, wobei Yearn.Finance, Uniswap, Sushi und einige andere die schlechtesten Werte aufweisen.

Ethereum hat sich im Vergleich zwar relativ gut gehalten – aber wenn die zweitplatzierte Kryptowährung hinter Bitcoin ebenfalls auf ihr Verhältnis fällt, hat DeFi weitaus größere Probleme.

Felman äußert sich zwar diesbezüglich nicht. Aber Ethereum, das so zentral im Trend liegt, könnte diese Token weiter nach unten ziehen, da es eine solche Schwäche zeigt.

Geld aus dem DeFi-Trend könnte nicht nur in Bitcoin fließen, sondern auch in andere Nicht-DeFi-Altcoins wie Ripples XRP – Coins, die bislang hinter dem Rest des Marktes zurückgeblieben sind.

Ripples XRP zum Beispiel hat Anzeichen dafür gezeigt, dass es bereit ist, sowohl gegenüber Bitcoin als auch gegenüber Ethereum etwas verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Der Token könnte enorm von der Flut der Gelder profitieren, die aus der dezentralisierten Finanzierung zurückfließen.

Textnachweis: newsbtc

Zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 2020

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