Binance unter Beschuss: Jetzt wehrt sich CEO Changpeng „CZ“ Zhao erstmals in einem offenen Brief

Seit Wochen sieht sich die weltgrößte Krypto-Börse Binance verschiedenen Vorwürfen ausgesetzt – und das in mehreren Ländern. Nun äußert sich der Gründer und CEO des Unternehmens.

Regulierung – Grundstein für Krypto-Adaption?

Die weltgrößte Krypto-Börse Binance steht seit Wochen unter Beschuss: Der Exchange sieht sich regulatorischem Gegenwind ausgesetzt, unter anderem in Großbritannien, den Cayman-Inseln, Thailand und Singapur. Vorgeworfen wird dem Unternehmen beispielsweise, ohne nötige Lizenz tätig geworden zu sein. Hierzu hat sich nun Binance-CEO Changpeng Zhao in einem offenen Brief geäußert – und lässt die Vorgänge in einem anderen Licht erscheinen.

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Für CZ ist „mehr Regulierung […] in der Tat ein positives Zeichen“ – ein Zeichen dafür, dass die Krypto-Industrie reifer wird. Denn, so CZ:

„Das legt den Grundstein dafür, dass sich eine breitere Bevölkerung sicher fühlt, an Kryptowährungen teilzunehmen. Ich glaube, dass ein gut entwickelter rechtlicher und regulatorischer Rahmen langfristig eine solide Grundlage sein wird, die Krypto im täglichen Leben eines jeden wirklich unverzichtbar macht.“

Durch die breitere Akzeptanz von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum auf der ganzen Welt sei auch die Notwendigkeit für klarere regulatorische Rahmenbedingungen in verschiedenen Ländern entstanden, so der CEO. Zhao vergleicht den Druck durch die Regulierungsbehörden mit der anfänglichen Entwicklung des Automobils. Auch in den Anfangstagen des Autos seien „Gesetze und Richtlinien auf dem Weg entwickelt“ worden – sozusagen im laufenden Betrieb. Der Krypto-Entrepeneur:

„Als das Auto erfunden wurde, gab es noch keine Verkehrsgesetze, Ampeln oder gar Sicherheitsgurte. Gesetze und Richtlinien wurden erst nach und nach entwickelt, als die Autos auf der Straße unterwegs waren. Dies sind Rahmenbedingungen und Gesetze, die wir heute als selbstverständlich ansehen und die es ermöglichen, dass diese mächtige Technologie weit verbreitet und sicher genutzt werden kann.“

„Wir haben nicht immer alles richtig gemacht“

Krypto sei insofern ähnlich, als dass die Technologie für jedermann zugänglich sein kann. Allerdings bräuchte es Rahmenbedingungen, um Missbrauch und Betrug zu verhindern. Für das weitere Wachstum der Krypto-Branche sei deshalb die Entwicklung von Standards entscheidend. CZ:

„Und Binance möchte einen positiven Beitrag leisten.“

Zhao erinnert daran, dass sein Unternehmen erst seit vier Jahren existiert. Die Börse sei sehr schnell gewachsen und habe „nicht immer alles genau richtig gemacht“, aber man lerne jeden Tag dazu. Man wolle nun deutlich machen, dass man mit den Regulierungsbehörden zusammenarbeite und proaktiv mehr Talente einstellen und „Systeme und Prozesse“ zum Schutz der Nutzer einrichten.

„Compliance ist eine Reise – vor allem in neuen Sektoren wie Krypto. […] Wir erkennen auch, dass mit dem Wachstum mehr Komplexität und mehr Verantwortung kommt.“

Du kannst dir den gesamten Brief von Changpeng Zhao hier durchlesen.

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