Bullish für Bitcoin? 80 Zentralbanken planen die Einführung einer CBDC

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Laut Christine Lagarde, der Chefin der Europäischen Zentralbank, prüfen mindestens 80 Zentralbanken auf der ganzen Welt die Einführung einer Central Bank Digital Currency, kurz: CBDC.

80 Zentralbanken wollen CBDC einführen

„Wir denken, dass es unsere Pflicht ist, tatsächlich digitale Währungen zur Verfügung zu haben, die zum Nutzen der Verbraucher funktionieren”, so Lagarde auf einer Pressekonferenz.

Und:

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„Also, wie würde sie (die digitale Währung, Anm. d. Red.) aussehen? Nun, sie könnte wie Banknoten verwendet werden. Ich glaube nicht, dass es wie Banknoten ist, weil es nicht den Grad der Anonymität haben wird, den Banknoten haben.”

In Gesprächen mit Verbrauchern kommentierte Lagarde:

„Wir wollen, dass unsere Privatsphäre geschützt wird, aber wir wollen keine Anonymität, weil wir das Risiko der Anonymität erkennen.”

Bereits 2014 begannen in China Studien zu digitalen Zentralbankwährungen, und Schweden führte die Diskussion darüber an, wie eine E-Krone, ein E-Euro oder ein E-Dollar aussehen könnten.

Die Funktion der Geschäftsbanken als „sichere Hüter der Einlagen“ könnte gefährdet sein, wenn die Zentralbanken den Zugang für jedermann freigeben – wobei das Design nun dem derzeitigen System ähneln würde, in dem die Zentralbanken Geld an die Geschäftsbanken ausgeben, die es dann an die Allgemeinheit weitergeben.

Die Öffentlichkeit würde, wie jetzt, in der Lage sein, über eine Bank-App auf ihre digitale Währung zuzugreifen, wobei wahrscheinlich nur Banken in der Lage sein werden, diese spezielle digitale Währungs-App bereitzustellen. Somit würde die digitale Währung selbst innerhalb des Bankensystems bleiben, obwohl einige Banken mit selbstverwahrenden Wallets experimentieren könnten.

Smart Contracts auf der Bank-Blockchain?

Damit es einen zusätzlichen öffentlichen Nutzen gibt, sollten insbesondere Programmierer in der Lage sein, ihre Smart Contracts auf dieser Bank-Blockchain zu veröffentlichen, um automatisierte Finanzierungen und Dinge wie NFTs zu ermöglichen. Das würde die Schaffung einer öffentlichen Blockchain erfordern.

Alles, was aus technischer Sicht übrig bliebe, wären Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre, da die Zentralbank und die Geschäftsbanken vollständigen Einblick in alle wirtschaftlichen Aktivitäten hätten. Diese Bedenken können jedoch dadurch ausgeräumt werden, dass selbstverwahrende Wallets ihre eigene Bank-Chain-Adresse generieren und sich mit dem Bank-Chain-Netzwerk verbinden können, indem sie Simple Payment Verification (SPV)-Wallets verwenden – genau wie Bitcoin es tut.

Die digitalen Bankcoins und Bitcoin würden dann auf monetärer Basis konkurrieren, wobei Bitcoin einen festen Vorrat hat und Fiat-Coins eine kontrollierte Menge.

Abgesehen von begrenzten Experimenten in China, wo keine selbstverwahrenden Wallets für den E-Yuan erlaubt sind (dem auch öffentlich publizierbare Smart Contracts fehlen), befinden sich die digitalen Währungen noch im Anfangsstadium, wobei die Diskussionen über ihr Design andauern.

Laut ersten Rückmeldungen von Nutzern ähnelt das Design des digitalen Yuan dem zeitgenössischer digitaler Banknoten und ist daher nicht sonderlich beeindruckend.

Textnachweis: Bitcoinist

Zuletzt aktualisiert am 12. Juli 2021

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2015 bin ich erstmals mit Bitcoin in Kontakt gekommen – und seitdem lässt mich das Thema Kryptowährungen nicht mehr los. Aus diesem Grund habe ich BTC & Co. auch zum Teil meines Berufs gemacht und schreibe als freier Autor für Krypto-Publikationen.

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